Uetz
| Uetz
Stadt Tangerhütte
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| Koordinaten: | 52° 22′ N, 11° 51′ O52.36586111111111.84622222222245Koordinaten: 52° 21′ 57″ N, 11° 50′ 46″ O |
| Höhe: | 45 m ü. NN |
| Fläche: | 5,85 km² |
| Einwohner: | 188 (31. Dez. 2008) |
| Eingemeindung: | 31. Mai 2010 |
| Postleitzahl: | 39517 |
| Vorwahl: | 039366 |
Uetz (in vielen Kartenwerken auch Ütz) ist ein Ortsteil der Stadt Tangerhütte im äußersten Süden des Landkreises Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Der Ort liegt in einem waldreichen Gebiet nahe dem linken Ufer der Elbe, zehn Kilometer südlich von Tangerhütte. Im Westen grenzt der Landkreis Börde an die Gemarkung Uetz.
[Bearbeiten] Geschichte
1375 wurde der Ort erstmals in einem Landbuch erwähnt. Uetz war als Rittergut bis 1852 Teil des Rittergutes Kehnert. Die Kirche entstand 1725 auf Initiative von Joachim Ludolff von der Schulenburg.
Im Rahmen der Dorferneuerung wurden in den letzten Jahren die Gehwege und Zufahrten neu gebaut, das Sportlerheim, viele Häuser sowie das Kirchenschiff saniert.
Am 31. Mai 2010 schloss sich Uetz mit den übrigen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Tangerhütte-Land zur neuen Stadt Tangerhütte zusammen.[1]
Uetz ist Grundschulstandort. Freiwillige Feuerwehr sowie Sportverein und Uetzer Karnevalsclub prägen das Dorfleben. Zu den Traditionen in Uetz gehört das Maibaumsetzen.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister
Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Uetz war Jörg Rudowski.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Geviert von Silber und Rot; Feld 1: zwei mit dem Blatt nach unten schräggekreuzte rote Spaten, Feld 4: ein roter Hobel.“
Das Wappen wurde im Jahr 2000 vom Heraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.
Uetz besitzt keine herausragenden geschichtlichen Ereignisse von Bedeutung. Es war seit Jahrhunderten eine kleine Landgemeinde, deren Bewohner sich hauptsächlich als Kleinbauern und Landarbeiter von der Landwirtschaft ernährten. Auch besitzt der Ort keine besonderen Architekturdenkmale oder ist mit Sagen und Mythen verbunden.
Das Dorf zählte nie zur Altmark, sondern gehörte dem Erzstift Magdeburg, später zum dritten Distrikt des Holzkreises, dann zum Kreis Wolmirstedt, nach der Verwaltungsreform 1952 zum Kreis Tangerhütte.
Im Jahre 1951 führte der Ort ein eigenes Siegel, das einen Spaten und einen Hobel zeigte. Während der Spaten Bezug auf die Kleinbauern von Uetz nahm, symbolisierte der Hobel die holzverarbeitende Industrie, die sich im 19. Jahrhundert hier ansiedelte. So gab es neben zwei Sargfabriken ein Sägewerk, das von einer Dampfmühle angetrieben wurde.
Mit der farblichen Darstellung wird mit den Farben Rot - Silber (Weiß) auf die Farben des Erzstiftes Magdeburg verwiesen, zum das Dorf einst gehörte.
Die Farben des Ortes sind – abgeleitet von der Tinktur des Schildes – : Rot - Silber (Weiß).[2]
[Bearbeiten] Flagge
Die Ortsteilflagge ist rot - weiß - rot (1:3:1) gestreift (Hissflagge: Streifen senkrecht, Querflagge Streifen waagerecht verlaufend) mit dem aufgelegten Wappen der Gemeinde.
[Bearbeiten] Verkehrsanbindung
Uetz liegt an der Landstraße zwischen Kehnert und Tangerhütte, von der Bundesstraße 189 erreicht man Uetz über Mahlwinkel. Im acht Kilometer entfernten Mahlwinkel bestehen Bahnanschlüsse nach Magdeburg und Stendal. Es verkehren Linienbusse und Rufbusse der Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen (RVW) unter dem Markennamen stendalbus.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Amtsblatt für den Landkreis Stendal vom 30. Mai 2010
- ↑ Angaben zur Wappenerläuterung vom Heraldiker Jörg Mantzsch erhalten
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