VZ Netzwerke

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poolworks (Germany) Ltd.
Logo der VZnet Netzwerke
Rechtsform Limited
Gründung 31. Oktober 2005
Sitz Berlin, Deutschland
Leitung Adam Levin,
Michael Ross Pope [1]
Mitarbeiter ca. 70 (Juni 2012)[2]
Umsatz ca. 30 Mio. EUR (Dez. 2010)[3]
Branche Soziale Netzwerke
Produkte studiVZ, meinVZVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website poolworks.de

Die poolworks (Germany) Ltd. (bis August 2009 studiVZ Ltd., bis Mai 2011 VZnet Netzwerke Ltd., bis Juni 2012 VZ Netzwerke Ltd.)[4] ist ein Unternehmen für webbasierte soziale Netzwerke, das von 2007 bis 2012 zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörte.[5] Sie gründete am 11. November 2005 das Online-Projekt studiVZ für die Zielgruppe der Studenten. Im Februar 2007 startete zudem der Ableger für Schüler als schülerVZ und ein Jahr später der dritte ohne spezielle Zielgruppe als meinVZ. Im August 2009 benannte sich das Unternehmen in VZnet Netzwerke Ltd.[6] um und verzeichnete im Juli 2010 rund 17 Mio. Mitglieder.[7] Im September 2011 hatten die VZ-Netzwerke noch 8 Mio. Mitglieder;[8] im August 2012 verzeichneten die VZ-Netzwerke noch ca. 2,8 Mio. Mitglieder und im April 2013 wurde schülerVZ geschlossen.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

Diverse Artikel
Logo

Die damalige studiVZ Ltd. wurde als Private Limited Company by Shares (Ltd.) nach britischem Recht mit formellem Hauptsitz in Birmingham und so genannter Zweigniederlassung (faktischem Sitz) in Berlin gegründet. Ehssan Dariani (CEO) und Dennis Bemmann (CTO) hatten studiVZ Ende Oktober 2005 gegründet. Dariani schied im März 2007 als Geschäftsführer aus und sollte nach einer Umwandlung von studiVZ in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) in den Aufsichtsrat wechseln.[10] Zu der GmbH-Umwandlung kam es jedoch nie.

Die Gründer des Merchandising-Dienstes Spreadshirt Lukasz Gadowski und Matthias Spiess stellten jeweils die ersten 5000 Euro Startkapital bereit. Verschiedene Gesellschafter haben später nach eigenen Angaben von studiVZ insgesamt 2,5 Millionen Euro in den Aufbau von studiVZ eingebracht.

Größter Investor war im August 2006 die Holtzbrinck Ventures GmbH mit zwei Millionen Euro.[11] Weitere Gesellschafter waren die folgenden Personen oder Unternehmen, die zusammen etwa 500.000 Euro eingebracht haben: Aaron Voloj Dessauer, Christian Vollmann, Christophe Maire, Dario Suter, European Founders Fund GmbH (Marc, Oliver und Alexander Samwer), Kolja Hebenstreit, Oliver Jung, Peter Schüpbach.

Die Unternehmung wurde am 2. Januar 2007 vollständig von Holtzbrinck Digital Strategy (früher: Holtzbrinck Networks) übernommen, welche zum Holtzbrinck-Konzern gehört. Über den genauen Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Laut Focus habe der Axel-Springer-Verlag in letzter Minute selbst noch 120 Millionen Euro geboten.[12]

Von März 2009 bis Februar 2010 war Markus Berger-de León Chef des Unternehmens.[13] Er leitete zuvor unter anderem das Online-Auktionshaus my-hammer.de und war fünf Jahre beim Klingeltonanbieter Jamba tätig.[14] Dem Führungswechsel ging ein Umbruch voraus, bei dem auch die beiden Gründer Dennis Bemmann und Michael Brehm Ende 2008 ihre Aufgaben im Vorstand niederlegten.[15] Bemmann ist Mitgründer des Unternehmens, Brehm stieß wenige Monate nach dem Start im Juni 2006 dazu. Während im August 2007 rund 140 Mitarbeiter[16] für die VZ-Netzwerke arbeiteten, kümmerten sich im Frühjahr 2010 rund 300 Mitarbeiter um die Plattformen.[17]

Im Oktober 2009 benannte sich die studiVZ Ltd. in VZnet Netzwerke Ltd.[18] um. Von Februar 2010 bis 2011 war Clemens Riedl CEO der VZnet Netzwerke.[19]

Im September 2011 kündigte das Unternehmen eine Neuausrichtung an, die zu einer Stabilisierung der Nutzerzahlen führen sollte. Dabei wollen die VZ-Netzwerke besser auf die Bedürfnisse der Mitglieder eingehen.[20] Geplant ist auch eine Umbenennung von meinVZ in freundeVZ.[21]

studiVZ Ltd. hat sich die Begriffe gruscheln und studiVerzeichnis beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wortmarke schützen lassen.[22] Im Juli 2010 verzeichneten die drei sozialen Netzwerke studiVZ, meinVZ und schülerVZ insgesamt rund 17 Millionen Mitglieder.[7] Allerdings verlieren alle drei Netzwerke seit 2010 massiv an Besuchern, während die Verbreitung des Konkurrenten Facebook in Deutschland seitdem stark zunimmt. Zwischen Juni 2010 und Juni 2011 sank die Zahl der Seitenaufrufe von 11,4 Milliarden auf 3,2 Milliarden.[23] Seitdem haben die VZ-Netzwerke weiter stetig Besucher verloren und konnten im Juni 2012 nur noch 656 Millionen Seitenaufrufe bei 40 Millionen Besuchen registrieren.[24]

Das Unternehmen firmierte im Juni 2012 zu poolworks (Germany) Ltd. um.

Im Juni 2012 wurde angekündigt, dass schülerVZ Ende des Jahres unter der Adresse Idpool.de neugestartet wird.[25] Dies wurde jedoch nicht umgesetzt und schülerVZ am 30. April 2013 geschlossen.

Im März 2014 hat Poolworks in einem Blog-Beitrag Gerüchten über die Schließung weiterer Plattformen widersprochen und eine komplette Überarbeitung ab April angekündigt.[26]

Projekte[Bearbeiten]

Das Logo von studiVZ
Das Logo von schülerVZ
Das Logo von meinVZ

Nutzung[Bearbeiten]

Die drei VZnet-Netzwerke zählten im Juli 2010 mehr als 17 Millionen registrierte Mitglieder.[7] Im ersten Quartal 2008 hatte studiVZ rund 5,5 Millionen Unique User und gehörte damit zu den erfolgreichsten Onlinemedien in Deutschland.[27] Seit Mai 2007 lässt studiVZ seine Seitenaufrufe und die Reichweite von der IVW messen. Im Berichtsmonat Januar 2009 erreichten studiVZ, schülerVZ und meinVZ zusammen über 11,2 Milliarden Einzelseitenaufrufe und 385,3 Millionen Einzelbesuche,[28] im April 2011 verzeichneten die VZ-Netzwerke 4,6 Milliarden Page Impressions und 226,9 Millionen Visits.[29]

schülerVZ war in seiner Nutzung auf Schüler ab zehn (früher zwölf) Jahren beschränkt,[30] das Anlegen eines Kontos nur durch Einladung eines Mitglieds möglich. Erwachsene waren von der Nutzung ausdrücklich ausgeschlossen.[31] Die Website hatte Mitte Januar 2010 5,6 Millionen Nutzer, das waren knapp 84 Prozent der insgesamt etwa 7 Millionen deutschsprachigen Schüler der Altersstufe. Nach einer Statistik vom Januar 2008 erreichte die Seite bei 2,7 Millionen Benutzern 111 Millionen Aufrufe, woraus man schließen konnte, dass im Durchschnitt jedes Mitglied seine Seite täglich aufgerufen hatte.[32]

Geschäftsmodell[Bearbeiten]

Die Nutzung der VZ-Netzwerke ist kostenlos und soll es nach Angaben des Betreibers auch bleiben. Mittlerweile wird auf der Website Werbung eingeblendet, was anfangs nicht der Fall war. Die Vermarktung von Werbeplätzen auf den Netzwerken übernimmt die iq digital media marketing GmbH, eine Tochter der Handelsblatt-Verlagsgruppe. Des Weiteren soll durch Community-Werbung in Form von Telegrammen und Werbung in gesonderten Gruppen Umsatz generiert werden. Über den Bereich Einstieg sollten potenzielle Arbeitgeber den Studierenden vorgestellt werden.[33] Laut Profit-and-Loss-Account zum Geschäftsjahr 2008 lag der Verlust auf gleicher Höhe wie der Umsatz, die Einnahmen deckten also nur die Hälfte der Kosten.

Technik[Bearbeiten]

Die VZ-Netzwerke laufen auf Linux-Servern[34] unter Verwendung von PHP, MySQL-Datenbanken, Memcache-Server und Apache-Webservern. In Spitzenzeiten verarbeitet das gesamte Informationssystem 150 000 Anfragen pro Sekunde, wobei eine Datenübertragungsrate von 5400 MBit/s erreicht wird.[34] Das Hosting erfolgt in einem Rechenzentrum der Telefónica Deutschland.

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Die VZnet Netzwerke unterstützten diverse namhafte karitative Projekte. Gemeinnützigen und wohltätigen Organisationen wurden beispielsweise kostenfrei Edelprofile zur Verfügung gestellt. Zudem wurde ihnen die Möglichkeit gewährt, auf der Startseite um Unterstützung und Spenden zu bitten. Vor allem die hohe Mitgliederzahl, Reichweite und Aktivität machten die VZnet Netzwerke für soziale Projekte zu einem effektiven Partner.

Gemeinsam mit der Deutsche Knochenmarkspenderdatei motivierten die VZnet Netzwerke bis zum 21. Oktober 2009 beispielsweise mehrere Tausend ihrer Mitglieder, sich als potentielle Knochenmarkspender für Leukämiepatienten typisieren zu lassen.[35]

Der Aktion Deutschland Hilft, einem Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen, ermöglichten die VZnet Netzwerke die Kommunikation mit ihren Mitgliedern über ein eigens eingerichtetes Edelprofil. Per SMS konnten die VZ-Mitglieder für die Opfer der verheerenden Erdbeben in Indonesien und der Taifune in Vietnam und auf den Philippinen spenden.

Gemeinsam mit der Aktion Deutschland Hilft und dem gemeinnützigen Dienstleister spendino sammelten die VZ-Netzwerke im Januar 2010 zudem Spenden für die Opfer des schweren Erdbebens in Haiti.

Zum sozialen Engagement der VZnet Netzwerke zählte nicht zuletzt die Unterstützung für das Start-Up 2aid.org. Gemeinsam mit der Non-Profit-Organisation rief das Berliner Internetunternehmen seine Mitglieder im November 2009 dazu auf, für den Bau von sieben Brunnen in der Region Nakaseke in Uganda zu spenden, um die dort drohende humanitäre Katastrophe abzuwenden. Eine Gruppe mit Spezialfunktionen diente als Kommunikationsplattform.

Rezeption[Bearbeiten]

Gerade für Jugendliche sind viel ältere Plattformen als SchülerVZ vorhanden (wie tivi-Treff[36] (ZDF-Kinderfernsehen), der Chat des öffentlich-rechtlichen Jugendradios Ö3[37] oder LizzyNet speziell für Mädchen) und es ist (etwa im Vergleich zu MySpace) mit wenigen Features ausgestattet. Als Grund wird der Ansatz gesehen, dass die Zuordnung der Mitglieder über die besuchte Schule erfolgt, so dass ein Schüler auch andere Schüler seiner Schule kennenlernen kann, ohne den für Jugendliche problematischen Weg der direkten Ansprache gehen zu müssen. Weiterhin können Freundschaften über den direkten Schulbesuch hinaus gepflegt werden und somit Freundschaften auch über einen Schulwechsel hinaus in täglichem Kontakt gepflegt werden. Gerade die Sicherheit, dass keine Erwachsenen „Zutritt“ zu der Community haben, war nach Aussagen des Medienpädagogen Markus Gerstmann vom Bremer ServiceBureau Jugendinformation[38] ein Faktor des Erfolgs, und auch als pädagogisch durchaus wertvoll zu sehen – die nötige Sorgfalt im Umgang mit Informationen, aber auch mit Menschen an sich vorausgesetzt.

In der Vergangenheit wurde insbesondere in Blogs und Onlinemagazinen von verschiedenen größeren Zeitungen vereinzelt Kritik am Verhalten der Betreiber geübt. Dies ging soweit, dass Ende 2006 sogar Studentenvertreter vor der Benutzung von studiVZ warnten.[39][40][41][42][43] Das schülerVZ wird aufgrund der minderjährigen Klientel noch kritischer gesehen.[38]

Daraufhin begann studiVZ Anfang 2007 mit der Diskussion eines Verhaltenskodex, dem eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und technische Verbesserungen folgten. Seit Mai 2007 ist studiVZ zudem Mitglied der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e. V. (FSM).

Um Phänomenen wie Stalking und Mobbing vorzubeugen, hatte der Betreiber eigens ein rund hundertköpfiges Supportteam eingerichtet, das Verstöße gegen den recht restriktiven Verhaltskodex umgehend ahndet.

Im Dezember 2009 öffneten sich die VZ-Netzwerke auf Basis der Technologie OpenSocial für Applikationen externer Anbieter.[44] Im Januar 2010 veröffentlichten die VZ-Netzwerke Zahlen, die den schnellen Erfolg ihres speziell auf die Sicherheitsinteressen der 17 Millionen Mitglieder hin ausgerichteten OpenSocial-Konzepts erkennen ließen.[45]

Bedenken bezüglich Datenschutz[Bearbeiten]

Logo der eigenen Datenschutzkampagne

Im Februar 2008 wurde studiVZ von der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) abgemahnt, weil die vzbv den Umgang mit persönlichen Informationen der Nutzer für rechtswidrig hält. Im November 2009 gab der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bekannt, dass die VZnet Netzwerke, gemeinsam mit fünf weiteren Sozialen Netzwerken, eine Unterlassungserklärung für mehr Datenschutz unterzeichneten.[46]

Personalisierte Werbung[Bearbeiten]

Nach dem Verkauf der Plattform an die Holtzbrinck-Gruppe wurden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen überarbeitet. Die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen räumten studiVZ die Möglichkeit zur Personalisierung von Werbeinhalten ein. Dies ermöglichte es Werbekunden, ihre Zielgruppe ohne größere Streuverluste direkt anzusprechen. Die Nutzer konnten den neuen Bedingungen erst bis zum 9. Januar, später bis zum 8. Juli 2008 zustimmen, um ihren Account weiterhin nutzen zu können. Die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen löste anfangs Diskussionen unter Nutzern und in den Medien aus. Das Unternehmen hat die Kritik weitestgehend entkräftet.[47][48][49][50][51]

Herausgabe von persönlichen Daten an Ermittlungsbehörden[Bearbeiten]

Die VZ-Netzwerke sind gesetzlich verpflichtet, Ermittlungsbehörden bei begründeten Anfragen Daten verdächtigter Mitglieder mitzuteilen.[52] Dieser Verpflichtung kann der Betreiber seit der Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Dezember 2007 nachkommen. Den Ermittlungsbehörden werden jedoch prinzipiell nur Nutzungsdaten von denjenigen Mitgliedern übertragen, die der Speicherung ihrer Daten nicht widersprochen haben. Der ehemalige Geschäftsführer Markus Riecke erklärte hierzu: „Wir stehen da zwischen den Fronten. Auf der einen Seite der Datenschutz, auf der anderen Seite die Ermittler. Das Telemediengesetz verbietet uns, ohne Zustimmung der Nutzer Nutzungsdaten zu speichern. So hat der BGH vorigen Herbst entschieden. Die Kripo- und LKA-Beamten verlangen aber genau diese Daten von uns, die wir laut Datenschützern nicht speichern dürfen. Deshalb haben wir die Nutzer der Speicherung der Nutzungsdaten zustimmen lassen. […] Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben, durch ihre Einwilligung.“ [53]

Missbrauchsgefahr durch Dritte[Bearbeiten]

Websites auf denen viele persönliche Benutzerdaten angegeben werden können bergen grundsätzlich die Gefahr, dass unberechtigte Dritte Data-Mining betreiben. So war es beispielsweise zwei Studenten am MIT-College möglich, mithilfe eines automatischen Skripts über 70.000 Facebook-Profile herunterzuladen.[54] Auch für studiVZ wurde befürchtet, dass durch Kombination der Daten mit anderen sozialen Netzwerken Identitätendiebstahl möglich ist.[55] Tatsächlich gelang es am 9. Dezember 2006, die öffentlich zugänglichen Daten von über einer Million studiVZ-Profilen herunterzuladen und eine Analyse der Profilinformationen zu erstellen.[56] Des Weiteren wurde ein Programm veröffentlicht,[57] welches es ermöglichte, alle frei zugänglichen Daten zu speichern und Freundschaftsverbindungen grafisch darzustellen. Solche automatisierte Angriffe wurden mithilfe von Captchas seit Dezember 2006 stark erschwert.

Im Februar 2007 gab es einen weiteren Angriff auf die Website, bei dem es gelungen sein soll unmittelbaren Zugriff auf die Datenbank des Systems zu erhalten und so auch an nicht öffentliche Daten wie Passwörter und E-Mail-Adressen der Nutzer zu gelangen. studiVZ setzte daraufhin die Passwörter aller Mitglieder zurück und nahm die Seite mehrere Stunden vom Netz.[58]

2009 wurde ein Programm veröffentlicht, mit die Captchas der VZ-Netzwerken automatisch gelöst werden konnte; die Captchas sind zwischenzeitlich von den VZ-Seiten wieder verschwunden.[59] Bekannt wurden drei Fälle aus dem Oktober 2009, bei denen mehrere Millionen Profile der verschiedenen VZ-Netzwerke,[60] insbesondere des SchülerVZ, mithilfe eines Skriptes heruntergeladen worden sein sollen.[61][62][63] Durch das Ausnutzen verschiedener Sicherheitslücken in den VZ-Netzwerken war es bis Juli 2009 auch möglich als „privat und nur für Freunde sichtbar“ gekennzeichnete Daten abzugreifen.[63] Eine entsprechende Datensammlung mit über 100.000 Datensätzen ist im Oktober 2009 aufgetaucht.[64] Die genauen Umstände und Inhalte der Kontakte zwischen den VZnet Netzwerken und dem Datensammler, sowie den Umständen und Gründen seiner Festnahme und seines Suizids in Haft sind unklar.[65][66][67]

Privatsphäre[Bearbeiten]

Dem Nutzer werden Optionen angeboten, die es erlauben, den Zugriff auf sensible Informationen einzuschränken. Je nach Einstellungsoptionen für die Privatsphäre bleiben nur bestimmte Informationen (bspw. der Name) für Betrachter des Profils sichtbar; für Freunde können weitere Details zugänglich gemacht werden. Beim Anlegen eines eigenen Fotoalbums kann der Benutzer beispielsweise wählen, ob dieses Album nur für ihn, für alle Personen mit denen er befreundet ist, oder für alle Benutzer sichtbar gemacht werden soll.

Anmelden kann sich jeder, der über eine gültige E-Mail-Adresse verfügt. Bei neuregistrierten Nutzern sind prinzipiell alle Sicherheitseinstellungen aktiviert. Ihre Profildaten können erst einmal nur von Freunden eingesehen werden.

Gespeicherte Bilder[Bearbeiten]

Die Verwaltung der von Benutzern in Fotoalben hochgeladenen Bildern gestaltet sich in Einzelfällen kritisch: studiVZ speichert diese Bilder in Verzeichnissen auf einem Webserver, wobei ein Teil der Bild-URL mithilfe eines Hash-Algorithmus bestimmt wird. Da die Bilder ansonsten ungeschützt sind, können sämtliche Bilder, auch die als privat markierten, von jedem Internetnutzer angesehen werden, dem die URL bekannt ist. VZ-Mitglieder sollten deshalb möglichst darauf verzichten, die URLs zu Bildern Unbefugten mitzuteilen oder im Internet zu veröffentlichen. Das Verlinken der Bilder auf anderen Internetseiten wurde im Februar 2009 durch Referrer-Prüfung erschwert,[68] jedoch wegen unsteter Ergebnisse sowie massiven Nutzerbeschwerden wieder ohne Referrer-Prüfung ermöglicht.[69]

Kritik am Geschäftsgebaren[Bearbeiten]

Plagiatsvorwürfe[Bearbeiten]

studiVZ wurde verdächtigt, ein bis in die Details von Funktion, Aufbau und Aussehen gehender Nachbau von Facebook zu sein. Sowohl Funktionsumfang als auch graphische Gestaltung ähnelten der amerikanischen Plattform stark. Bis Anfang Oktober 2006 war in allen Quelltexten der Seiten von studiVZ ein Verweis auf ein Stylesheet mit dem Namen myfb.css zu finden, was zu der Vermutung führte, es sei direkt von Facebook kopiert worden. Die Kontakt- und Grußfunktion mit dem Fantasiewort „Gruscheln“ erinnert an „Poking“ (deutsch anstupsen) auf Facebook oder das „Zublinzeln“ oder „Zulächeln“ auf Datingseiten; das zugehörige PHP-Skript wurde auch auf studiVZ anfänglich unter dem Namen poke.php ausgeführt. Eine Fehlermeldung hat außerdem die Benennung eines Programmordners mit dem Namen „fakebook“ zutage gebracht.[70][71] Am 19. Juli 2008 reichte Facebook wegen des „Missbrauchs von Facebooks geistigem Eigentum“ Klage bei einem US-Bezirksgericht in San José (Kalifornien) ein.[72] Eine weitere Klage wurde im November 2008 beim Landgericht Köln eingereicht. Dieses wies die Klage jedoch am 16. Juni 2009 als gegenstandslos zurück.[73]

Domain-Grabbing[Bearbeiten]

Im November 2006 wurde bekannt, dass die Geschäftsführung von studiVZ im Sommer ausländische Domains der deutschen Mitbewerber Unister und Studylounge (unter anderen unister.at und studylounge.co.uk) registriert hatte. Nach Veröffentlichung dieses in der Internetbranche als Domaingrabbing missbilligten Vorgehens entschuldigte sich studiVZ öffentlich und gab die Domains frei.[74]

Abmahnverhalten[Bearbeiten]

Auf Unverständnis stieß, dass studiVZ seine Markenrechte am VZ-Kürzel geltend machte. Das Unternehmen ging gegen Projekte wie BewerberVZ, FussballerVZ, PokerVZ, Abitur-VZ und FickenVZ vor.[75][76][77] Für Aufregung sorgte, dass die Initiatoren des Projekts ErstiVZ, einer Seite von Studenten für Studienanfänger der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, eine Kostennote von etwa 2.000 Euro erhielten.[78] Andere Abmahnungen richteten sich ebenfalls an Projekte, die das Markenrecht von studiVZ verletzten.[79]

Kritik an der Kontrolle der Inhalte[Bearbeiten]

Auf die Meldung bedenklicher Gruppen und Profile durch Benutzer der Plattform wurde nicht immer in der von den Kritikern erwarteten Form reagiert. So wurde am 23. November 2006 bekannt, dass eine Gruppe nur für Männer mit dem Ziel, jeden Monat die schönste Studentin zu wählen, existierte. In dem Gruppenforum wurden auch öffentlich in den Profilen angegebene Daten wie Name, Hochschule oder Bilder von einzelnen Studentinnen gepostet. Auf Beschwerden diesbezüglich hat studiVZ nicht mit einer Löschung reagiert. Daneben gab und gibt es nämlich vergleichbare Gruppen, in denen sich Studentinnen über die attraktivsten Männerprofile austauschten.[80]

Auch bei dem Ableger schülerVZ gelingt es möglicherweise nicht, sämtliche Inhalte zu kontrollieren. So erstattete der Vater einer Schülerin „Strafanzeige wegen der Verbreitung pornographischen Materials und wegen Volksverhetzung“.[81]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Jo Bager: Dabei sein ist alles. Das Phänomen SchülerVZ. In: c't. Nr. 5/2008, Heise, 2008, Report, S. 92 ff (c't-Archiv, heise kiosk).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. studiVZ | Impressum
  2. Malte Conradi: Es hat sich ausgegruschelt. Süddeutsche Zeitung, 9. Juni 2012, abgerufen am 10. Juni 2012.
  3. Erfolgreiches Geschäftsjahr für VZ: Umsatzsteigerung von 60 Prozent gegenüber 2009 / rund 30 Mio. Euro Gesamtumsatz / im 2. Halbjahr 2010 erstmals pro. VZ Netzwerke Ltd, abgerufen am 14. November 2013 (Pressemitteilung).
  4. Companies House, Company No. 05607971
  5. Social Networks: Holtzbrinck stößt StudiVZ ab. heise.de, 11. September 2012, abgerufen am 21. November 2013.
  6. Impressum. In: www.meinvz.net. Abgerufen am 18. Juni 2010: „VZnet Netzwerke Ltd. […] Berlin, Deutschland“
  7. a b c Über uns – Daten und Fakten – Mitglieder. In: www.meinvz.net. Abgerufen am 17. September 2010: „Auf unseren Webseiten sind […] momentan über 17 Millionen* Mitglieder registriert. […] *Stand: Juli 2010“
  8. Meedia: Die deutsche Top 20 der sozialen Netzwerke
  9. Meedia: Social-Network-Charts: Google+ vor Twitter
  10. StudiVZ: Umstrittener Gründer scheidet aus Geschäftsführung aus. In: heise online. 12. März 2007, abgerufen am 13. Januar 2014.
  11. Informationen über Martin Weber, studiVZ-Aufsichtsratmitglied von Holtzbrinck Ventures. Abgerufen am 13. Januar 2014.
  12. Björn Sievers / Josef Seitz: 85 Millionen Euro für Kontaktbörse. focus.de, 3. Januar 2007, abgerufen am 21. November 2013.
  13. Markus Berger-de León wird CEO bei studiVZ. Pressemitteilung von StudiVZ zum neuen CEO Markus Berger-de León. 28. Januar 2009, abgerufen am 13. Januar 2014.
  14. Holger Schmidt: Berger-de León wird Chef von StudiVZ. FAZ, 27. Januar 2009, abgerufen am 21. November 2013.
  15. Holger Schmidt: StudiVZ-Gründer geht von Bord. FAZ, 17. Dezember 2008, abgerufen am 21. November 2013.
  16. StudiVZ will am Jahresende Geld verdienenS. FAZ online, 17. August 2007, abgerufen am 2009 (Inzwischen im FAZ-Archiv mit Paywall).
  17. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatÜber uns – Daten und Fakten – Die Backfabrik in Berlin. In: www.meinvz.net. Abgerufen am 18. Juni 2010.
  18. Impressum. In: www.meinvz.net. Abgerufen am 18. Juni 2010: „www.studivz.net […] gehören zu einem Projekt der VZnet Netzwerke Ltd.“
  19. Clemens Riedl neuer CEO der VZ-Netzwerke. Abgerufen am 13. Januar 2014.
  20. Jakob Schulz: Facebook-Klon hat neues Konzept: Grabpflege für StudiVZ. In: taz.de. 28. September 2011, abgerufen am 4. März 2014.
  21. „Alle unsere Nutzer sind bei Facebook“. 28. September 2011, abgerufen am 13. Januar 2014.
  22. Quelle: Deutsches Patent und Markenamt
  23. VZ-Netzwerke steigern Umsatz, aber verlieren Nutzer. In: heise online. 21. Juli 2011, abgerufen am 4. März 2014.
  24. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatOnline-Nutzungsdaten Juni 2012. Archiviert vom Original am 4. Oktober 2012, abgerufen am unbekannt.
  25. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatOle Reissmann: Holtzbrinck beerdigt VZ-Netzwerke. In: Spiegel Online. 11. Juni 2012, abgerufen am 13. Januar 2014.
  26. Willkommen im neuen VZ-Blog. Poolworks, 3. März 2014, abgerufen am 3. März 2014.
  27. Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V.: Ranking der größten Online-Medien
  28. ivwonline.de: Ausweisung IVW
  29. IVW – Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.
  30. AGB des schülerVZ
  31. Einführung. In: Informationen für Eltern und Lehrer. schülerVZ, abgerufen am 2009.
  32. Lit.  Jo Bager: Dabei sein ist alles. S. 92.
  33. Dario Suter: Klartext: Wir machen Werbung! (27. Juni 2007)
  34. a b Über uns – Daten und Fakten – Rechenleistung – Unsere kleine Serverfarm. In: www.meinvz.net. Abgerufen am 28. Januar 2011: „[…] auf 655 Hochleistungsservern mit über 5.400 Prozessor-Kernen und 13.000 Gigabyte Hauptspeicher (RAM). […] zu Spitzenzeiten 5.400 Mbit pro Sekunde (Mbit/s) […] 120.000 Anfragen […] Pro Sekunde.“
  35. Blog der VZnet Netzwerke Ltd.: „studiVZ/meinVZ und DKMS suchen Knochenmarkspender für Leukämie-Patienten: Schon jetzt über 16.000 Gruppenmitglieder und zahlreiche Spender“ studiVZ/meinVZ und DKMS suchen Knochenmarkspender für Leukämie-Patienten: Schon jetzt über 16.000 Gruppenmitglieder und zahlreiche Spender (Version vom 23. Oktober 2009 im Internet Archive)
  36. tivi-Treff
  37. chat.orf.at (Version vom 29. Juni 2004 im Internet Archive)
  38. a b Big brother is watching you! - SchülerVZ, StudiVZ & co. In: Veröffentlichung. Bremer ServiceBureau Jugendinformation, abgerufen am 14. November 2013 (Broschüre).
  39. ASTA FU warnt vor StudiVZ-Nutzung. AStA FU, 29. November 2006, archiviert vom Original am 13. August 2011, abgerufen am 14. November 2013 (Presseerklärung).
  40. AStA Uni-Frankfurt a. M.: Achtung! Datenschutzproblem bei studiVZ! 7. Dezember 2006: AStA mahnt zu vorsichtigem Umgang mit Daten.
  41. Ist das StudiVZ gefährlich? AStA Hochschule Vechta, archiviert vom Original am 2. Dezember 2008, abgerufen am 21. November 2013.
  42. StudiVZ - Ärger ohne Ende?! AStA FH Münster/Steinfurt, 5. Dezember 2006, abgerufen am 21. November 2013.
  43. RefRat Hu-Berlin: Der ReferentInnenrat warnt vor dem „StudiVZ“. Presseerklärung des Referentenrat der HU vom 24. November 2006.
  44. VZ-Netzwerke präsentieren einmaliges OpenSocial Konzept mit umfassender Datenschutzlösung. In: Nachrichten. VZnet Netzwerke, 7. Dezember 2009, archiviert vom Original am 23. September 2010, abgerufen am 2010.
  45. VZ-Netzwerke ziehen positive Zwischenbilanz: OpenSocial-Konzept bereits nach einem Monat ein voller Erfolg. In: Nachrichten. VZnet Netzwerke, 13. Dezember 2010, archiviert vom Original am 17. August 2010, abgerufen am 2010.
  46. StudiVZ, Xing und Co. unterzeichnen Unterlassungserklärungen. In: Nachrichten. Spiegel Online, 12. November 2009, abgerufen am 2009.
  47. Mirjam Hauck: Wer keine Werbung will, fliegt. StudiVZ-User müssen ab 2008 neuen Geschäftsbedingungen zustimmen: Das Internetportal will ihre persönlichen Daten gezielt für Werbung nutzen. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 14. November 2013.
  48. Neue Geschäftsbedingungen bei „studiVZ“ – Wer seine Daten nicht rausrückt, fliegt (Version vom 20. Dezember 2008 im Internet Archive). In: tagesschau.de, 14. Dezember 2007.
  49. Konrad Lischka: Gezielte Werbung. Experten kritisieren Schnüffel-Passus von StudiVZ. In: Spiegel Online, 14. Dezember 2007.
  50. Datenschutz. StudiVZ lenkt nach WELT-ONLINE-Bericht ein. In: Welt Online, 15. Dezember 2007.
  51. Klaus Uhrig: Vom StalkerVZ zum StasiVZ. In: taz, 15. Dezember 2007.
  52. § 14 Abs. 2 TMG, § 15 Abs. 5 S. 4 TMG
  53. Zitiert nach: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen Daten jetzt herausgeben – Interview bei Spiegel Online, 27. Februar 2008
  54. Harvey Jones, José Hiram Soltren: Facebook: Threats to Privacy (2005, PDF-Datei, 1,3 MB)
  55. Dominik Birk, Felix Gröbert: Analyse Sozialer Netzwerke (2006, PDF-Datei, 4,9 MB)
  56. Hagen Fritsch: StudiVZ - Inoffizielle Statistiken vom Dezember 2006. Abgerufen am 13. Januar 2014.
  57. IcePic: Mit java bei studiVZ einloggen. 6. Dezember 2006, abgerufen am 13. Januar 2014.
  58. Torsten Kleinz: Daten-GAU bei StudiVZ. focus.de, 28. Februar 2007, abgerufen am 21. November 2013.
  59. Erneute Datenschutzpanne bei SchuelerVZ. heise.de, 4. Mai 2010, abgerufen am 21. November 2013.
  60. onlinekosten.de Artikel vom 20. Oktober 2009
  61. SchülerVZ-Daten: Der florierende Markt für Datensammelprogramme. heise.de, 19. Oktober 2009, abgerufen am 21. November 2013.
  62. spiegel.de Meldung vom 19. Oktober 2009
  63. a b netzpolitik.de Meldung vom 20. Oktober 2009
  64. SchülerVZ-Datenlecks: auch geschützte Informationen ausgespäht. heise.de, 28. Oktober 2009, abgerufen am 21. November 2013.
  65. SchülerVZ-Datenklau: Verdächtiger begeht Selbstmord. heise.de, 31. Oktober 2009, abgerufen am 21. November 2013.
  66. Anwalt weist Vorwurf des Erpressungsversuches gegen SchülerVZ entschieden zurück. In: topnews.de. 4. November 2009, abgerufen am 22. November 2013.
  67. CCC-Jahresrückblick 2009. CCC, abgerufen am 22. November 2013 (mp4-Video (1.0 GB), 1:02:50 – 1:10:00).
  68. martin: Auf der Suche nach den verschwundenen Fotos. In: developer.studivz.net where the studiVZ developers blog. 19. Februar 2009, abgerufen am 2009.
  69. admin: Auf der Suche nach den verschwundenen Fotos. In: developer.studivz.net where the studiVZ developers blog. 16. November 2010, abgerufen am 2011.
  70. Spiegel Online Fotostrecken; studiVZ: Pannen und PR-Schnitzer (15. November 2006) „Fakebook“ – Screenshot auf Flickr.com
  71. Spiegel Online: Deutsche Web 2.0-Nachahmer: Kasse machen mit dem Copy-Shop
  72. Helene Laube: Facebook verklagt StudiVZ. In: Financial Times Deutschland. 19. Juli 2008, archiviert vom Original am 22. Juli 2008, abgerufen am 14. November 2013.
  73. heise.de: Facebook scheitert mit Unterlassungsklage gegen StudiVZ. newsticker, 16. Juni 2009 14:15
  74. Christian Stöcker, www.spiegel.de: Größte Studenten-Community: Peinliche Pannen bringen studiVZ in Verruf (15. November 2006)
  75. basicthinking.de: VZ-Abmahnung kostet über 2.600 Euro. 27. Februar 2008
  76. StudiVZ geht gegen FickenVZ vor, Februar 2008.
  77. denquer.de: Widerspruch von Abitur-VZ, 21. Februar 2008.
  78. blogbar.de: StudiVZ verschickt Abmahnung an Studi mit ErstiVZ. 15. Februar 2008
  79. StudiVZ regt erneut auf: Markenstreit. PC Professionell, 29. Februar 2008, archiviert vom Original am 24. Februar 2009, abgerufen am 14. November 2013.
  80. DonAlphonso. www.blogbar.de: StudiVZ: 700 Stalker und der Datenschutz. 23. November 2006
  81. Malte Arnsperger: Vater zeigt SchülerVZ an. Stern.de, 10. August 2007, abgerufen am 21. November 2013.