Dálnice 1

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Dálnice D1 in Tschechien
Dálnice 1
Dálnice 1 Dálnice 1 Dálnice 1
Dálnice 1
Karte
Dálnice 1
Basisdaten
Betreiber: Ředitelství silnic a dálnic ČR
Gesamtlänge: 376,5 km (297 km als D1, 80 km als D47)
  davon in Betrieb: 352,5 km
  davon in Planung: 24 km

Kraj:

Ausbauzustand: 2/3 Fahrspuren mit Standspur
(169 km Beton, 78 km Asphalt)

Die Dálnice 1 ist die älteste und längste Autobahn in Tschechien. Mit ihrem Bau wurde vor dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1939 begonnen. Sie bildet das Rückgrat des Straßenfernverkehrs in Tschechien. Die Gesamtlänge der Autobahn wird 376,5 km betragen, derzeit sind rund 304 km fertiggestellt (Stand: 2013). Die Autobahn beginnt in Prag und verläuft über Brünn nach Vyškov (Wischau). Der neuste Abschnitt – von Vrchoslavice nach Vyškov – wurde im Oktober 2005 freigegeben. Der Weiterbau über Lipník nad Bečvou nach Ostrava (Ostrau) ist beschlossen. An der Staatsgrenze zu Polen ist die Autobahn an die polnische Autobahn A1 angebunden, die nach Danzig führt.

Der Abschnitt von Lipník nad Bečvou nach Ostrava wird aus historischen Gründen momentan unter der Bezeichnung Dálnice 47 gebaut, aber im Jahre 2006 wurde durch die zuständige Straßenbauverwaltung festgelegt, diesen Streckenabschnitt als Teil der D 1 freizugeben. Die komplette Fertigstellung ist für das Jahr 2020 geplant.

Einbindung[Bearbeiten]

Der Abschnitt Prag-Brünn ist Teil des IV. Paneuropäischen Verkehrskorridors Berlin/Nürnberg–Prag–BratislavaBudapestConstanța/Thessaloníki/Istanbul.

Über sie verlaufen die Europastraßen E50, E55, E65 und E462. Bei Jihlava schließt die E59 über Wien und Maribor nach Zagreb an.

Geschichte vor dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Erste Vorschläge für den Bau einer Autobahn quer durch die Tschechoslowakei reichen in die 1930er-Jahre zurück. Der erste Plan aus dem Jahre 1935 für die Národní silnice PlzeňKošice sah eine Trasse abseits der heute dicht besiedelten Gebiete wie Prag oder Brünn vor. Andere Vorschläge sahen eine Hauptverbindung von Cheb nach Chust vor, zwischen Cheb und Košice mit einem nördlichen und einem südlichen Zweig und weiter als nur ein Ast. Keiner dieser Vorschläge gewann jedoch die Unterstützung der Behörden, und sie wurden nicht realisiert. Jan Antonín Baťa, Chef des Bata-Konzerns und Autor des Buches Budujme stát pro 40 000 000 lidí („Errichten wir einen Staat für 40.000.000 Menschen“) schlug eine Streckenführung von Cheb nach Velký Bočkov vor und ließ dafür auf eigene Kosten sogar ein Projekt anfertigen. Auch diese Trasse wich den wichtigen Zentren aus, wurde allerdings von der Regierung genehmigt.

Nach dem Münchner Abkommen mussten diese Pläne modifiziert werden, da die Tschechoslowakei darin Teile ihres Staatsgebietes verlor. Innerhalb von nur 12 Tagen wurde eine neue Streckenführung von Prag nach Jihlava und ein Autobahnring um Prag konzipiert und am 5. November 1938 wurde über die Ausarbeitung einer detaillierten Planung der Straßenverbindung von Prag über Jihlava und Brünn nach Zlín und weiter in Richtung Slowakei entschieden. Am 13. Januar 1939 wird die fertige Planung genehmigt. Eine Woche später begannen die Bauarbeiten mit Baumfällarbeiten im Abschnitt zwischen Zástřizly und Lužná und ab Mai zwischen Prag und Humpolec. Die Fertigstellung der etwa 300 km langen Autobahn sollte innerhalb von nur vier Jahren erfolgen. Während der Besetzung durch Deutschland wurden die Pläne geringfügig verändert, aber der Bau wurde bis ins Jahr 1942 fortgesetzt, als nach stufenweisen Beschränkungen infolge des Zweiten Weltkrieges der Bau endgültig eingestellt wurde. Teilstücke des Dammes sowie ein Reihe teils fertiggestellter Brücken sind im Marsgebirge zwischen Zástřizly und Kostelany, vorbei am Gipfel des Brdo erhalten. Auf dem Abschnitt von dort über Zlín bis zur slowakischen Grenze wurden bis 1942 noch keine Bauwerke errichtet.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Nach dem Krieg wurde zunächst durch ein Dekret von Präsident Edvard Beneš vom 1. Oktober 1945 der Weiterbau der Autobahn angeordnet, aber nach dem kommunistischen Putsch im Jahre 1948 kam es zur Verstaatlichung der Straßenbaufirmen und mit dem Autobahnbau wurde ab 1950 nicht mehr gerechnet, offiziell eingestellt wurde er 1952. Den Autobahnbau traf ein ähnliches Schicksal wie die Prager Metro.

D1 etwa 44 Kilometer von Prag

Der Bau der Autobahn wurde erst im Jahre 1967 fortgesetzt, und am 12. Juli 1971 konnte der erste Abschnitt zwischen Prag und Mirošovice eröffnet werden. Die Verbindung zwischen Brünn und Prag wurde am 7. November 1980 mit dem letzten Abschnitt der Autobahn bei Humpolec fertiggestellt. Von den auf diesem Teilstück bis 1950 faktisch fertiggestellten Brücken sind zwei erhalten, die seit den 1970er-Jahren fast vollständig von der Talsperre Švihov überflutet sind (Lage49.69928915.101786); auf diesem Abschnitt wurde die Autobahn beim Weiterbau ab 1967 auf mehreren Kilometern neu trassiert. Zwischen 1988 und 1992 wurden noch zwei Abschnitte zwischen Brünn und Vyškov dem Verkehr übergeben. Am 24. Oktober 2005 wurde der bislang letzte Teil der Autobahn zwischen Vyškov und Vrchoslavice eingeweiht.

Nach den ursprünglichen Plänen sollte die Autobahn D1 in Richtung Starý Hrozenkov an der Grenze zur Slowakei fortgeführt und dort an die slowakische D1 anbinden, aber nach der Auflösung der Tschechoslowakei wurden diese Pläne im Jahre 1996 geändert. Der neue Plan sah vor, dass die D1 bei Lipník nad Bečvou enden würde und dort mit der künftigen Autobahn D47 in Richtung Ostrava und Polen verbunden würde. Im Jahre 2005 hat die tschechische Regierung dann entschieden, dass die D47 nach ihrer Fertigstellung in D1 umbenannt wird. Damit verlängert sich künftig die Trasse der D1 bis an die tschechisch-polnische Grenze. In Richtung Slowakei soll die Schnellstraße (rychlostní silnice) R49 führen, die bei Hulín von der D1 abzweigt.

Gegenwart[Bearbeiten]

Abgesehen vom Bau der D47 erfolgte der Ausbau eines Abschnittes von fünf Kilometern als Ortsumgehung von Kroměříž, der 2008 eröffnet wurde.

Am 30. November 2012 wurde der 6,1 Kilometer lange Abschnitt von Bohumín bis zur Staatsgrenze mit Polen eröffnet. Obwohl der Abschnitt schon seit April 2012 fertiggestellt war, gab es erhebliche Probleme mit einer Brücke auf polnischer Seite, die die Eröffnung verhinderten. Im Oktober einigten sich die tschechische und polnische Regierungen auf eine vorzeitige Eröffnung, die jedoch nur für Personenkraftwagen (Pkw) gilt, da Lastkraftwagen (Lkw) und Busse eine provisorische Verkehrsführung über eine Verbindungsrampe auf polnischer Seite nicht passieren können (Weitere Informationen).[1]

Zukunft[Bearbeiten]

Der letzte Abschnitt der Autobahn zwischen Říkovice und Lipník nad Bečvou soll frühestens 2020 eröffnet werden.

Zwischenzeitlich soll auch der daran anschließende als D47 gebaute Teil zwischen Lipníku nad Bečvou und der polnischen Staatsgrenze nördlich von Ostrava bis Ende 2012 fertiggestellt sein. Die Tangente in Ostrava bis nach Bohumín wurde am 1. Dezember 2007 eröffnet und die Verbindung an das tschechische Autobahnnetz infolge der Fertigstellung des Abschnittes Lipník-Ostrava im Jahre 2008 über die Schnellstraßenverbindung R35 Lipník-Olomouc und R46 von Olomouc nach Vyškov vollendet sein.

Es ist geplant, die Autobahn zwischen der Anschlussstelle Kývalka westlich von Brünn und der Anschlussstelle Holubice im Osten der Stadt auf sechs Fahrstreifen auszubauen. In diesem Zusammenhang wird auch über eine Verschiebung der Trasse in südlicher Richtung diskutiert, allerdings ist in diesem Zusammenhang noch keine definitive Entscheidung getroffen worden.

Für die fernere Zukunft plant man den sechsstreifigen Ausbau des kompletten Abschnittes Prag–Brünn. Diese Pläne unterliegen allerdings dem Problem der Finanzierung eines solchen Ausbaus, da aufgrund des Mittelgebirgscharakters der Trasse die hohen Kosten für den praktisch erforderlichen Neubau der Brücken, Lärmschutzwände, Anschlussstellen und Parkplätze einem vollständigen Neubau sehr nahekommen.

Des Weiteren wird erwartet, dass die derzeitige Überlastung dieses Abschnittes nach der Fertigstellung des nördlichen Astes, der durch die Autobahn D11 von Prag nach Hradec Králové und weiter über die Schnellstraße R35 nach Lipníku nad Bečvou zurückgehen wird. Diese Strecke ist derzeit zwischen Poděbrady und Hradec Králové (D11) sowie Hradec Králové und Mohelnice (R35) nur lückenhaft ausgebaut.

Aspekte des Umweltschutzes[Bearbeiten]

Beim Bau der ersten Autobahnen in den 1960er Jahren hat man zum größten Teil auf ökologische Aspekte keine Rücksicht genommen. Die D1 war dabei keine Ausnahme. Sie war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als fast gerade Verbindung zwischen Prag und Brünn geplant worden, obwohl sie teilweise durch ungünstiges Gelände und eine bis dahin weitgehend unberührte Landschaft führte. Aufgrund von Bemühungen, auf bereits zu Kriegsanfang begonnene Bauten zurückzugreifen, hat man eine Änderung der Trasse auch nicht in Erwägung gezogen. Sicherlich würde man heute eine andere Streckenführung wählen, etwa über Kolín, aber eine Verlegung der in diesem Abschnitt fertigen Autobahn steht nicht zur Diskussion.

Die neueren Abschnitte der Autobahn, die nach den gesellschaftlichen Veränderungen des November 1989 fertiggestellt wurden, gehören in den Augen der tschechischen Umweltschützer nicht zu den umstrittenen Bauten, im Gegensatz zu D5, D8 und R35. Verschiedene Umweltschutzvereinigungen bemühen sich vor allem darum, durch Einflussnahme auf lokale Planungen die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Die im Rahmen der Planungsverfahren vorgebrachten Einwände verursachen teilweise Verzögerungen beim Bau, werden aber wohl kaum wesentliche Änderungen der Trassenführung bewirken.

Zu den ökologisch problematischen Abschnitten der noch zu bauenden Abschnitte gehören:

  • die Streckenführung durch die Gemeinde Hladké Životice;
  • Führung der Autobahn über einen See bei Vrbice;
  • die Erweiterung der D1 bei Brünn hinsichtlich der Führung der Autobahnen und Schnellstraßen in der Umgebung der Stadt.

Höhenlage[Bearbeiten]

  • Maximum: 640 Meter über dem Meeresspiegel (km 97)
  • Minimum: 210 Meter über dem Meeresspiegel (km 196)

Bauabschnitte und ihre Fertigstellung[Bearbeiten]

Nummer Abschnitt Länge Kategorie Bau-
beginn
Inbetrieb-
nahme
Anschlussstelle
002 SpořilovČestlice
0,000 km – 8,199 km
8,199 km D28/120
D34/120
8. September 1967 12. August 1971 Spořilov (Exit 1)
Chodov (Exit 2)
Průhonice (Exit 6)
003 Čestlice – Mirošovice
8,199 km – 21,255  km
13,056 km Jesenice (Exit 11)
Všechromy (Exit 15)
Mirošovice (Exit 21)
005 Mirošovice – Šternov
21,255 km – 41,494 km
20,239 km D26,5/120 Dezember 1969 Juni 1977 Hvězdonice (Exit 29)
Ostředek (Exit 34)
Šternov (Exit 41)
008 Šternov – Soutice
41,494 km – 56,472 km
14,978 km März 1972 Psáře (Exit 49)
Soutice (Exit 56)
009 Soutice – Loket
56,472 km – 66,420 km
9,948 km Dezember 1969 Loket (Exit 66)
010 Brücke über den Sedlický potok
62,095 km
  September 1969 -
006 Loket – Hořice
66,420 km – 74,940 km
8,520 km Juni 1972 -
011A Brücke Píšť über Stausee Švihov
76,490 km
  D26,5/120 Juni 1972 6. Mai 1979 (½)
6. Oktober 1979
-
012 Brücke Podolí u Koberovic
81,220 km
011B Hořice – Jiřice
74,940 km – 85,200 km
10,260 km Juni 1974 Hořice (Exit 75)
Koberovice (Exit 81)
JiřiceHumpolec
85,200 km – 91,314 km
6,114 km 22. November 1979 (½)
8. November 1980
Humpolec (Exit 90)
013 Humpolec – Krasoňov
91,314 km – 92,700 km
1,386 km D26,5/120 Juni 1976 22. November 1979 (½)
8. November 1980
-
Krasoňov – Pávov
92,700 km – 111,980 km
19,280 km 8. November 1980 Větrný Jeníkov (Exit 104)
014A Pávov – Řehořov
111,980 km – 127,280 km
15,300 km D26,5/120 Anfang 1976 22. November 1979 Pávov (Exit 112)
Velký Beramov (Exit 119)
014B Řehořov – Měřín
127,280 km – 134,454 km
7,174 km D26,5/120 März 1974 28. Oktober 1976 Měřín (Exit 134)
015A Měřín – Velké Meziříčí-západ
134,454 km – 140,996 km
6,542 km D26,5/120 Juni 1972 Dezember 1976 Velké Meziříčí-západ (Exit 141)
Velké Meziříčí-západ – Velké Meziříčí-východ
140,996 km – 148,526 km
7,530 km 28. November 1978 Velké Meziříčí-východ (Exit 146)
016 Brücke Vysočina in Velké Meziříčí
144,245 km
  April 1972 -
015B Velké Meziříčí-východ – Lhotka
148,526 km – 153,592 km
5,066 km D26,5/120 Juni 1971 Mai 1975 Lhotka (Exit 153)
Lhotka – Velká Bíteš
153,592 km – 162,774 km
9,182 km Dezember 1975 Velká Bíteš (Exit 162)
017 Velká Bíteš – Kývalka
162,774 km – 182,281 km
19,507 km D26,5/120 April 1969 3. November 1973 Devět Křížů (Exit 168)
Ostrovačice (Exit 178)
Kývalka – Brno-západ
182,281 km – 190,474 km
8,223 km D28/120 6. September 1972 Kývalka (Exit 182)
Brno-západ (Exit 190)
019 Brno-západ – Brno-centrum
190,474 km – 194,221 km
3,747 km D28/120 Juni 1973 28. Oktober 1976 Brno-centrum (Exit 194)
Brno-centrum – Brno-jih
194,221 km – 196,674 km
2,453 km 30. September 1978 Brno-jih (Exit 196)
0131 Brno-jih – Brno-východ
196,674 km – 203,449 km
6,775 km D26,5/120 April 1979 9. September 1983 Brno-Slatina (Exit 201)
Brno-východ – Holubice
203,449 km – 211,034 km
7,585 km Dezember 1982 Brno-východ (Exit 203)
Holubice (Exit 210)
47011 Holubice – Tučapy
211,034 km – 220,100 km
9,066 km D26,5/120 Dezember 1984 11. November 1988 Rousínov (Exit 216)
47012 Tučapy – Vyškov
220,100 km – 229,675 km
9,575 km Mai 1989 30. Juli 1992 Vyškov-západ (Exit 226)
0133 Vyškov – Mořice
229,675 km – 245,684 km
16,009 km D26,5/120 April 2002 24. Oktober 2005 Vyškov (Exit 230)
Ivanovice na Hané (Exit 236)
Mořice (Exit 244)
0134.1/I Mořice – Vrchoslavice
245,684 km – 247,184 km
1,500 km Dezember 2004 -
0134.1/II Vrchoslavice – Kojetín
247,184 km – 253,784 km
6,600 km D26,5/120 24. Mai 2007 17. September 2009 Kojetín (Exit 253)
0134.2 Kojetín – Kroměříž-západ
253,784 km – 257,784 km
4,000 km D26,5/120 12. Mai 2006 23. September 2008 -
0134.3 Kroměříž-západ – Kroměříž-východ
257,784 km – 260,800 km
3,016 km 21. Februar 2005 Oktober 2007 (½)
15. August 2008
Kroměříž-západ (Exit 258)
Kroměříž-východ (Exit 260)
0135 Kroměříž-východ – Hulín
km 260,629 – km 265,429
4,800 km D26,5/120 12. Mai 2008 3. Dezember 2010 Hulín-západ (exit 263)
Hulín (exit 265)
Hulín – Říkovice
km 265,429 – km 271,929
6,500 km 11. Juli 2011
0136 Říkovice – Přerov
272,100 km – 282,200 km
10,100 km D26,5/120 geplant
2014
geplant
2020
Říkovice
Přerov-západ
Přerov-sever
0137 Přerov – Lipník nad Bečvou
282,200 km – 296,513 km
14,313 km geplant
2013
geplant
November 2015
Lipník-Trnávka
Bohuslávky
4704 Lipník nad Bečvou – Bělotín
296,513 km – 311,896 km
15,383 km D34/120 26. November 2004 25. November 2008 Lipník nad Bečvou
Hranice
Bělotín
4705 Bělotín – Hladké Životice
311,896 km – 329,992 km
18,096 km D27,5/120 23. Mai 2006 25. November 2009 (½)
22. Oktober 2010
Mankovice
Hladké Životice
4706 Hladké Životice – Bílovec
329,992 km – 341,673 km
11,682 km 6. April 2006 25. November 2009 Butovice
4707 Bílovec – Ostrava-Rudná
341,673 km – 353,351 km
11,678 km D28/120 25. März 2005 5. Mai 2008 Bravantice (Exit 342)
Klimkovice (Exit 349)
4708 Ostrava-Rudná – Hrušov
353,351 km – 361,891 km
8,540 km D28/120 Oktober 2003 1. Dezember 2007 Rudná (Exit 354)
Severní spoj (Exit 357)
Místecká (Exit 361)
47091/1 Hrušov – Vrbice
361,891 km – 366,351 km
4,460 km Oktober 2004 Vrbice (Exit 365)
47091/2 Vrbice – Bohumín
366,351 km – 370,551 km
4,200 km -
47092 Bohumín – Staatsgrenze (Tschechien/Polen)
370,551 km – 376,498 km
6,113 km D27,5/120 6. April 2008 30. November 2012 Bohumín

Legende:

Abschnitt in Betrieb
Abschnitt im Bau
Abschnitt projektiert

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dálnice 1 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. D1 povede až na hranice, ale zatím jen pro osobní auta. (tschechisch)