Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn

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Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn hervorgehoben
49.4872167.897855Koordinaten: 49° 29′ N, 7° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Fläche: 142,39 km²
Einwohner: 19.215 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 3 35 5002
Verbandsgliederung: 8 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hauptstraße 18
67677 Enkenbach-Alsenborn
Bürgermeister: Andreas Alter (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Die Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören acht eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn.

Am 1. Juli 2014 wurden aufgrund einer sogenannten „Zwangsfusion“ die Gemeinden der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Hochspeyer in die bisherige Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn eingegliedert.[2]

Die Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn hat hierzu beim Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz eine Normenkontrollklage eingereicht.[3]

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Enkenbach-Alsenborn 30,04 6.803
Fischbach 15,04 780
Frankenstein 13,82 968
Hochspeyer 22,72 4.560
Mehlingen 21,95 3.730
Neuhemsbach 6,66 826
Sembach 5,49 1.136
Waldleiningen 26,67 412
Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn 142,39 19.215

(Einwohner am 31. Dezember 2012)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die bisherige Verbandsgemeinde Hochspeyer war 1971, die Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn 1972, im Rahmen der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform entstanden. Zuvor galten im damaligen Regierungsbezirk Pfalz im Wesentlichen die aus der bayerischen Zeit (1816 bis 1946) stammenden Verwaltungsstrukturen.

Am 28. September 2010 erließ die Landesregierung das „Erste Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform“ mit dem Ziel, Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Verwaltungskraft der kommunalen Strukturen zu verbessern. Für Verbandsgemeinden wurde festgelegt, dass diese mindestens 12.000 Einwohner (Hauptwohnung am 30. Juni 2009) umfassen sollen.[4] In der Verbandsgemeinde Hochspeyer waren am Stichtag 6.863, in der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn 12.830 Einwohner gemeldet.[5] Innerhalb der bis zum 30. Juni 2012 befristeten sogenannten Freiwilligkeitsphase kam ein freiwilliger Zusammenschluss der Verbandsgemeinde Hochspeyer mit einer benachbarten Gebietskörperschaft nicht zustande.

Am 20. Dezember 2013 wurde per Landesgesetz verfügt, dass die Verbandsgemeinde Hochspeyer am 1. Juli 2014 in die Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn eingegliedert wird.[2] Die Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn hat hierzu beim Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz eine Normenkontrollklage eingereicht, über die noch nicht entschieden ist.[3]

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der neue Verbandsgemeinderat Enkenbach-Alsenborn besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 13 11 2 1 5 32 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Zum Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde wurde am 8. Juni 2014 bei einer Stichwahl Andreas Alter (SPD) mit 60,4 % gewählt. Seine achtjährige Amtszeit begann am 1. Juli 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Landesgesetz über die Eingliederung der Verbandsgemeinde Hochspeyer in die Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn vom 20. Dezember 2013
  3. a b Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz: Anhängige Verfahren (Stand 17. Juni 2014)
  4. Erstes Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform vom 28. September 2010 (PDF; 685 kB)
  5. Datenbank bei rlpDirekt, KommWis GmbH
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen