Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim
Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim hervorgehoben
49.858.3666666666667Koordinaten: 49° 51′ N, 8° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Fläche: 86,27 km²
Einwohner: 30.582 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 354 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 3 39 5007
Verbandsgliederung: 11 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Sant’Ambrogio-Ring 33
55276 Oppenheim
Webpräsenz: www.nierstein-oppenheim.de
Bürgermeister: Klaus Penzer (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück) Bacharach Manubach Oberdiebach Oberheimbach Niederheimbach Weiler bei Bingen Trechtingshausen Waldalgesheim Münster-Sarmsheim Bingen am Rhein Ingelheim am Rhein Budenheim Heidesheim am Rhein Wackernheim Grolsheim Gensingen Horrweiler Aspisheim Welgesheim Zotzenheim Badenheim Sprendlingen Sankt Johann (Rheinhessen) Wolfsheim (Gemeinde) Ockenheim Gau-Algesheim Appenheim Nieder-Hilbersheim Bubenheim (Rheinhessen) Ober-Hilbersheim Engelstadt Schwabenheim an der Selz Jugenheim in Rheinhessen Stadecken-Elsheim Essenheim Ober-Olm Klein-Winternheim Nieder-Olm Sörgenloch Zornheim Bodenheim Gau-Bischofsheim Harxheim Nackenheim Lörzweiler Mommenheim (Rheinhessen) Hahnheim Selzen Nierstein Oppenheim Dienheim Dexheim Dalheim (Rheinhessen) Köngernheim Friesenheim (Rheinhessen) Undenheim Uelversheim Uelversheim Ludwigshöhe Guntersblum Weinolsheim Dolgesheim Eimsheim Hillesheim (Rheinhessen) Wintersheim Dorn-Dürkheim Rhein-Lahn-Kreis Hessen Mainz Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Landkreis Alzey-WormsKarte
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Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung: Das Oppenheimer Rondo

Die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Städte Oppenheim und Nierstein sowie neun eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der Stadt Oppenheim.

Am 1. Juli 2014 wird die Verbandsgemeinde Guntersblum in die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim eingegliedert. Daraus entsteht die neue Verbandsgemeinde Rhein-Selz.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Dalheim 6,34 1.021
Dexheim 5,69 1.416
Dienheim 9,91 2.157
Friesenheim 3,47 681
Hahnheim 6,39 1.533
Köngernheim 3,63 1.370
Mommenheim 7,78 3.077
Nierstein, Stadt 19,34 7.912
Oppenheim, Stadt 7,09 7.132
Selzen 6,66 1.522
Undenheim 9,97 2.761
Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim 86,27 30.582

(Einwohner am 31. Dezember 2012)

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 8.831
1835 14.152
1871 13.695
1905 16.472
1939 17.513
1950 21.247
Jahr Einwohner
1961 20.735
1970 20.739
1987 21.660
1997 27.158
2005 29.826
2010 30.572

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Nierstein-Oppenheim besteht aus 40 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FDP GRÜNE FWG BL Gesamt
2009 14 12 3 4 5 2 40 Sitze
2004 12 13 2 3 6 36 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet. „In achtfach von Gold und Rot geteiltem Schildbord von Gold und Schwarz geteilt, oben ein rotbewehrter schwarzer Adler, unten ein rotgewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, beseitet von je einem sechsstrahligen goldenen Stern“.

Fusion[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform des Landes Rheinland-Pfalz wird die Verbandsgemeinde Guntersblum in die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim eingegliedert. Als Grund dafür gilt unter anderem die für das Land Rheinland-Pfalz eher geringe Zahl von Einwohnern der Verbandsgemeinde Guntersblum und die daraus vermeidbaren Verwaltungskosten. Die Amtsgeschäfte der neuen Verbandsgemeinde mit dem Namen „Verbandsgemeinde Rhein-Selz“ sollen am 1. Juli 2014 beginnen.[4] Zunächst soll die neue Verbandsgemeinde im Leininger Schloss in Guntersblum eine Außenstelle haben. Die neue Verbandsgemeinde Rhein-Selz mit rund 40.000 Bürgern wird eine der größten Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz sein.

Am 13. Dezember 2013 stimmten die Fraktionen der SPD Rheinland-Pfalz und von Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz im Landtag Rheinland-Pfalz für eine Zwangsfusion beider Verbandsgemeinden nachdem eine freiwillige Fusion scheiterte.[5][6] Die Fraktion der CDU Rheinland-Pfalz stimmte gegen die Fusion.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Zwangsfusion: Nierstein-Oppenheim und Guntersblum sollen VG Rhein-Selz werden auf der Webseite der Verlagsgruppe Rhein Main von Andreas Riechert und André Domes am 2. Juli 2013
  5. Antrag der Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen Entschließung zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung auf der Webseite des Landtags Rheinland-Pfalz vom 12. Dezember 2013 (PDF-Datei: 707 KB)
  6. Mainz: Landtag beschließt Fusion der Verbandsgemeinden Nierstein-Oppenheim und Guntersblum auf der Webseite der Verlagsgruppe Rhein Main von Markus Lachmann am 13. Dezember 2013