Dexheim
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Mainz-Bingen | |
| Verbandsgemeinde: | Nierstein-Oppenheim | |
| Höhe: | 201 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,69 km² | |
| Einwohner: |
1426 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 251 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55278 | |
| Vorwahl: | 06133 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MZ, BIN | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 39 011 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Sant’Ambrogio-Ring 33 55276 Oppenheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Hubert Horn (FWG) | |
| Lage der Ortsgemeinde Dexheim im Landkreis Mainz-Bingen | ||
Dexheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Oppenheim hat.
Inhaltsverzeichnis |
Geographische Lage[Bearbeiten]
Der Weinort liegt zwischen Mainz und Worms, in Rheinhessen.
Geschichte[Bearbeiten]
Dexheim wurde 774 erstmals urkundlich erwähnt. Beurkundet wurde eine Schenkung des fränkischen Königs Karlmann an das Kloster Lorsch zu dem auch ein Gut in Dexheim gehörte. Als Reichsdorf war Dexheim reichsunmittelbar. Die Dörfer Dexheim, Schwabsburg und Nierstein bildeten eine Gemeinde, die vom Niersteiner Rittergericht verwaltet wurde. Im Jahr 1375 wurde Dexheim zusammen mit Schwabsburg und Nierstein an Kurfürst Ruprecht I. von der Pfalz verpfändet. Damit kamen diese Orte unter die Herrschaft von Kurpfalz und verloren damit ihre Reichsfreiheit. Als Teil des Oberamtes Oppenheim war Dexheim bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Teil des Kurstaates. Danach gehörte Dexheim als Teil des Département du Mont-Tonnerre zu Frankreich. Nach den Wirren der Napoleonischen Kriege fiel Dexheim 1816 an das Großherzogtum Hessen.
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Dexheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[2]
| Wahl | SPD | FWG | WGR | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2009 | 6 | 9 | 1 | 16 Sitze |
| 2004 | 4 | 6 | 6 | 16 Sitze |
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Seit 2000 befindet sich der „Dicke Stein“ auf dem „Freien Platz“ in Dexheim. Es handelt sich um einen Menhir, der wahrscheinlich als vorgeschichtlicher Kultstein und als mittelalterlicher Grenzstein diente. Der Stein befand sich vorher an der heutigen Kreisstraße 44. Am heutigen Freien Platz befand sich von 1830 bis 1974 das alte Rathaus. Eine Gedenktafel erinnert an den Bau.
In Dexheim befinden sich eine Reihe von Kulturdenkmalen.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- 1988/1989 war Hilke Nagel aus Dexheim Rheinhessische Weinkönigin
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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