Hahnheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hahnheim
Hahnheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hahnheim hervorgehoben
49.8605555555568.2366666666667124Koordinaten: 49° 52′ N, 8° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Verbandsgemeinde: Rhein-Selz
Höhe: 124 m ü. NHN
Fläche: 6,39 km²
Einwohner: 1533 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 240 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55278
Vorwahl: 06737
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 025
Adresse der Verbandsverwaltung: Sant’Ambrogio-Ring 33
55276 Oppenheim
Webpräsenz: www.hahnheim.de
Ortsbürgermeisterin: Sigrid Mangold-Wegner (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Hahnheim im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück) Bacharach Manubach Oberdiebach Oberheimbach Niederheimbach Weiler bei Bingen Trechtingshausen Waldalgesheim Münster-Sarmsheim Bingen am Rhein Ingelheim am Rhein Budenheim Heidesheim am Rhein Wackernheim Grolsheim Gensingen Horrweiler Aspisheim Welgesheim Zotzenheim Badenheim Sprendlingen Sankt Johann (Rheinhessen) Wolfsheim (Gemeinde) Ockenheim Gau-Algesheim Appenheim Nieder-Hilbersheim Bubenheim (Rheinhessen) Ober-Hilbersheim Engelstadt Schwabenheim an der Selz Jugenheim in Rheinhessen Stadecken-Elsheim Essenheim Ober-Olm Klein-Winternheim Nieder-Olm Sörgenloch Zornheim Bodenheim Gau-Bischofsheim Harxheim Nackenheim Lörzweiler Mommenheim (Rheinhessen) Hahnheim Selzen Nierstein Oppenheim Dienheim Dexheim Dalheim (Rheinhessen) Köngernheim Friesenheim (Rheinhessen) Undenheim Uelversheim Uelversheim Ludwigshöhe Guntersblum Weinolsheim Dolgesheim Eimsheim Hillesheim (Rheinhessen) Wintersheim Dorn-Dürkheim Rhein-Lahn-Kreis Hessen Mainz Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Landkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild
ehemaliges Schloss der Herren von Dienheim

Hahnheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rhein-Selz an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Oppenheim hat.

Geographie[Bearbeiten]

Der Weinort liegt in Rheinhessen zwischen Mainz und Worms an der Selz.

Zu Hahnheim gehören auch die Wohnplätze Eberbacherhof, Sonnenhof und Wahlheimerhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Funde aus der Bronze-, Eisen- und Römerzeit weisen auf eine frühe Besiedlung hin.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 12. Juni 764, als das fränkische „Gut Hahnheim“ im Lorscher Codex erwähnt wurde. Später wurde der Ort reichsritterschaftlich. Ortsherren waren von 1560 bis Ende des 18. Jahrhunderts die Freiherren von Dienheim.[3]

Am 18. März 1945 wurde Bad Kreuznach US-Truppen kampflos übergeben. Am 19. März 1945 stießen diese auf den erbitterten Widerstand einer deutschen Einheit in Hahnheim. Am 21. März 1945 erreichten Verbände der 3. US Army Nierstein am Rhein. [4]

Politik[Bearbeiten]

Rathaus

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Hahnheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2009 7 4 5 16 Sitze
2004 5 4 7 16 Sitze

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten]

Judenfriedhof[Bearbeiten]

In der Gemarkung in Richtung Köngernheim befindet sich an der Landstraße in Richtung B 420 ein alter Judenfriedhof.

Biotope[Bearbeiten]

In der Gemarkung wurden vor allem an der Selz und an der ehemaligen Bahnstrecke Alzey–Bodenheim, der „Amiche“, mehrere Biotope angelegt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde wird durchquert von der Landesstraße 432. Zur B 420 sind es in südlicher Richtung 2 km. Die Bundesautobahnen 60 und 63 sind mit dem Auto in etwa 20 bzw. 10 Minuten zu erreichen.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hahnheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 107 (PDF; 2,3 MB)
  3. Kurt Rosendorn: Die rheinhessischen Simultankirchen bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts, Speyer: Jaeger, 1958, S. 226 dilibri.de
  4. www.geschichtsverein-nierstein.de
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen