Vila Pouca de Aguiar

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Vila Pouca de Aguiar
Wappen Karte
Wappen von Vila Pouca de Aguiar
Vila Pouca de Aguiar (Portugal)
Vila Pouca de Aguiar
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Alto Trás-os-Montes
Distrikt: Vila Real
Concelho: Vila Pouca de Aguiar
Koordinaten: 41° 30′ N, 7° 39′ W41.500661-7.648488Koordinaten: 41° 30′ N, 7° 39′ W
Einwohner: 3290 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 22,91 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner pro km²
Kreis Vila Pouca de Aguiar
Flagge Karte
Flagge von Vila Pouca de Aguiar Position des Kreises Vila Pouca de Aguiar
Einwohner: 13.167 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 437,07 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 17
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Vila Pouca de Aguiar
Rua Henrique Botelho
5450-027 Vila Pouca de Aguiar
Präsident der Câmara Municipal: Domingos Manuel Pinto Batista Dias
Webpräsenz: www.cm-vpaguiar.pt



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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Vila Pouca de Aguiar ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 3290 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Platz im historischen Ortskern

Geschichte[Bearbeiten]

In der Burg von Aguiar

Archäologische Ausgrabungen und Funde von Megalithanlagen belegen die vorgeschichtliche Besiedlung. Die Römer ließen sich hier auf Grund der Erzvorkommen nieder, insbesondere Gold, aber auch Blei und Silber bauten sie hier ab. Nach dem Einfall germanischer Stämme siedelten hier Westgoten, die ab dem frühen 8. Jahrhundert von den Mauren vertrieben wurden.

Im Verlauf der Reconquista und der Unabhängigkeit des Königreich Portugals ab 1139 entstand der Kreis Aguiar da Pena, zu dem Vila Pouca de Aguiar gehörte. Der Name leitete sich vermutlich von der römischen Ortschaft Cauca ab, dem zur Abgrenzung das Anhängsel de Aguiar angefügt wurde, als Zugehörigkeit zu Aguiar da Pena.[4]

König Manuel I. erneuerte 1515 die Stadtrechte (Foral) von Aguiar da Pena, zu dessen Kreis Vila Pouca de Aguiar weiter gehörte. Der Kreis wurde im Zuge der Verwaltungsreformen 1836–1855 aufgelöst, und eigenständige Kreise wurden neu gebildet. Dabei wurde auch das kurz zuvor eigenständig gewordene Vila Pouca de Aguiar deutlich erweitert.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das städtische Museum (Museu Municipal), in der historischen Casa do Condado

Verschiedene archäologische Ausgrabungen sind im Kreis zu besichtigen, darunter das römische Goldbergwerk von Trêsminas, und Megalithanlagen, hier Antas und Mámoas genannt. Auch die Ruinen der mittelalterlichen Burg (Castelo de Pena de Aguiar), die die Westgoten im 9. Jahrhundert auf den Resten einer Wallburg der Castrokultur errichteten, sind zu besichtigen, ein Besucherzentrum ist dort eingerichtet.[6]

Zu den Baudenkmälern des Ortes zählen historische öffentliche Gebäude, die beiden modernistischen Kinos, ein Steinbrunnen, und verschiedene Sakralbauten, darunter die 1704 errichtete, manieristisch-barocke Gemeindekirche Igreja Paroquial de Vila Pouca de Aguiar (auch Igreja do Cemitério), die u.a. Altarretabeln aus vergoldetem Holz (Talha dourada) birgt.[7] Auch der historisches Ortskern als Ganzes steht unter Denkmalschutz.[8]

In der Gemeinde Bornes de Aguiar liegt das Thermalbad Pedras Salgadas, dessen Mineralwasser landesweit und international vertrieben wird.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Wappen des Kreises Vila Pouca de Aguiar Vila Pouca de Aguiar ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Chaves, Valpaços, Murça, Alijó, Sabrosa, Vila Real, Ribeira de Pena sowie Boticas.

Die Thermalquelle Pedras Salgadas in der Gemeinde Bornes

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Vila Pouca de Aguiar:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Vila Pouca de Aguiar (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
8 171 10 408 16 047 18 108 25 394 20 121 17 081 14 998 13 187

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 22. Juni

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Gerald von Braga, heiliggesprochener Erzbischof von Braga, starb hier 1109, in der Gemeinde Bornes.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. João Fonseca: Dicionário do Nome das Terras. 2.Auflage, Casa das Letras, Cruz Quebrada 2007, S.281 (ISBN 978-9724617305)
  5. www.verportugal.net, abgerufen am 24. Februar 2013
  6. dito
  7. www.monumentos.pt, abgerufen am 24. Februar 2013
  8. dito
  9. www.anmp.pt, abgerufen am 24. Februar 2013