Mesão Frio

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Mesão Frio
Wappen Karte
Wappen von Mesão Frio
Mesão Frio (Portugal)
Mesão Frio
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Douro
Distrikt: Vila Real
Concelho: Mesão Frio
Koordinaten: 41° 10′ N, 7° 53′ W41.160027777778-7.8898277777778Koordinaten: 41° 10′ N, 7° 53′ W
Einwohner: 4423 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 26,65 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 166 Einwohner pro km²
Kreis Mesão Frio
Flagge Karte
Flagge von Mesão Frio Position des Kreises Mesão Frio
Einwohner: 4423 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 26,65 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 166 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 7
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Mesão Frio
Avenida Conselheiro Alpoim, n.º 432
5040-310 Mesão Frio
Präsident der Câmara Municipal: Alberto Monteiro Pereira (PS)
Webpräsenz: www.cm-mesaofrio.pt


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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Mesão Frio ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 4423 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011). Es gehört zum Weinbaugebiet Alto Douro, der ersten geschützten Weinbauregion der Welt, und das 2001 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde.

Weinlandschaft am Douro im Kreis Mesão Frio

Geschichte[Bearbeiten]

Ein hier gefundener, vorgeschichtlicher Castro (Portugiesisch für hiesige Wallburgen) diente den seit dem 2. Jahrhundert v.Chr. hier einfallenden Römern als Siedlungspunkt, der bis ins Mittelalter fort bestand.[3] Hier war eine Herberge an einer Römerstraße eingerichtet, in der sich Reisende aufwärmen und verpflegen konnten, und die als Mansionis frigidae bekannt war. Die erste offizielle Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1059 als Mansion Frigido. Vermutlich ließ D.Mafalda hier eine Kirche errichten, von der die heutige Ortsgemeinde São Nicolau den Namen hat. Königin D.Mafalda war die Gattin des ersten Königs des unabhängigen Königreich Portugal, D.Afonso Henriques, der Mesão Frio im Jahr 1152 Stadtrechte gab.[4] 1217 bestätigte König D.Afonso II. die Stadtrechte, die König D.Manuel I. im Jahr 1513 erneuerte.

Im Verlauf der Napoleonischen Invasionen erlitt der Ort 1809 einige Zerstörungen durch französische Truppen unter General Loison. 1821 wurde Mesão Frio Sitz eines eigenen Kreises. [5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchturm der Igreja de São Nicolau

Unter den Baudenkmälern des Kreises sind eine Vielzahl Herrenhäuser, steinerne Brunnenanlagen, eine römische Brücke, eine archäologische Ausgrabungsstätte, einige historische öffentliche Gebäude und zahlreiche Kapellen und andere Sakralbauten, darunter die Barock-Kirche Igreja Paroquial de Mesão Frio (auch Igreja de São Nicolau). Die einschiffige Gemeindekirche birgt u. a. Altarretabeln aus vergoldetem Holz (Talha dourada) und Rokoko-Malereien im Kassettendecken-Teil.[6]

Zudem steht der historische Ortskern als Ganzes unter Denkmalschutz.[7]

Im Kreis führt ein ausgeschilderter, 12 km langer Wanderweg an Hügeln, Weingütern, Dörfern und Kapellen entlang der Marksteine des 1756 eingerichteten ersten geschützten Weinbaugebiet der Welt, dem heutigen UNESCO-Welterbe Alto Douro.[8] Hotels, Pousadas und Häuser des Turismo rural sind insbesondere auf Individualreisende und Weintouristen ausgerichtet, und das Fremdenverkehrsamt (port.: Turismo) bietet thematisch geführte Führungen an.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Mesão Frio ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Peso da Régua, Lamego, Resende sowie Baião.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Mesão Frio:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Mesão Frio (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
2 856 5 745 6 935 7 576 7 424 6 335 5 519 4 926 4 433

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 30. November
José Maria Alpoim

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mesão Frio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.monumentos.pt, abgerufen am 19. Februar 2013
  4. João Fonseca: Dicionário do Nome das Terras. 2.Auflage, Casa das Letras, Cruz Quebrada 2007, S.162f (ISBN 978-9724617305)
  5. www.monumentos.pt (unter Cronologia), abgerufen am 19. Februar 2013
  6. www.monumentos.pt, abgerufen am 19. Februar 2013
  7. dito
  8. www.cm-mesaofrio.pt, abgerufen am 19. Februar 2013