Vojslavice

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Vojslavice (Begriffsklärung) aufgeführt.
Vojslavice
Wappen von ????
Vojslavice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Kraj Vysočina
Bezirk: Pelhřimov
Fläche: 482 ha
Geographische Lage: 49° 36′ N, 15° 14′ O49.59555555555615.232777777778428Koordinaten: 49° 35′ 44″ N, 15° 13′ 58″ O
Höhe: 428 m n.m.
Einwohner: 89 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 396 01
Verkehr
Straße: Koberovice - Vojslavice
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Josef Kamp (Stand: 2007)
Adresse: Vojslavice 40
396 01 Humpolec
Gemeindenummer: 549126

Vojslavice (deutsch Wojslawitz) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt 18 Kilometer nördlich von Pelhřimov und gehört zum Okres Pelhřimov.

Geographie[Bearbeiten]

Vojslavice befindet sich in einer Flussschleife rechtsseitig des mit der Trinkwassertalsperre Švihov gefluteten Želivkatales. Nördlich wird das Dorf von der Trasse der D 1 umfahren, deren nächste Abfahrt in Koberovice ist. Vojslavice ist lediglich über eine Straße von Koberovice aus erreichbar. Westlich des Ortes führt die Autobahnbrücke Píšť über den Stausee.

Nachbarorte sind Vranice im Norden, Mešnik und Ježov im Nordosten, Hojanovice im Osten, Koberovice und Lísky im Südosten, Otavožaty im Süden, Senožaty im Südwesten, Děkančice und Hroznětice im Westen sowie Píšť im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1318.

Im Juni 1972 begann der Bau der Autobahnbrücke Píšť, da die Flutung des Tals der Želivka durch die Talsperre Švihov bevorstand. 1976 war die Brücke fertiggestellt und 1979 wurde sie für den Verkehr freigegeben.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Für die Gemeinde Vojslavice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Vojslavice gehört die Ortslage Chalupy.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche Mariä Himmelfahrt
  • Pfarrhaus
  • Autobahnbrücke Píšť

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)