Wahl zum Schwedischen Reichstag 1911

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Am 10. September 1911 fand die Wahl zur Zweiten Kammer des Schwedischen Reichstags erstmals nach dem Prinzip der Gleichheit statt: jeder Mann hat eine Stimme. Ein Wahlrecht für Frauen gab es noch nicht.

Dadurch kam es zu einer Verschiebung der politischen Gewichte. Die Konservativen um den bisherigen Ministerpräsidenten Arvid Lindman verloren an Einfluss, und die Sozialdemokraten gewannen hinzu.

Der Liberale Karl Staaff wurde Ministerpräsident in einer Koalition mit den Sozialdemokraten. 1914 trat er im Protest gegen die Rüstungspolitik des Königs Gustav V. zurück.

Partei %
Stimmen
Liberale
Frisinnade landsföreningen
40,2 %
Konservative
Allmänna valmansförbundet
31,3 %
Sozialdemokraten
Sveriges socialdemokratiska arbetareparti
28,5 %