Alain Sutter

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Alain Sutter
Alain sutter 2008 06 03.jpg
Alain Sutter, 2008
Spielerinformationen
Geburtstag 22. Januar 1968
Geburtsort BernSchweiz
Grösse 178 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1973–1985 SC Bümpliz 78
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1985–1993 Grasshopper Club Zürich 201 (36)
1987–1988 → Young Boys Bern (Leihe) 28 0(5)
1993–1994 1. FC Nürnberg 29 0(5)
1994–1995 FC Bayern München 22 0(1)
1995–1997 SC Freiburg 45 0(5)
1997–1998 Dallas Burn 25 0(2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1985–1996 Schweiz 62 0(5)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Alain Sutter (* 22. Januar 1968 in Bern) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler. Seit dem 3. Januar 2018 ist er als Sportchef beim Erstligisten FC St. Gallen tätig.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grasshoppers Club Zürich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 17 Jahren gehörte Sutter zum Kader des Schweizer Erstligisten Grasshoppers, bei dem er von 1985 bis 1993 unter Vertrag stand. In der Saison 1987/1988 spielte er allerdings auf Leihbasis für Young Boys Bern. Mit den Grasshoppers gewann Sutter vier nationale Titel.

Wechsel in die Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 1993/94 wechselte Sutter nach Deutschland zum 1. FC Nürnberg. Am 6. August 1993 (1. Spieltag) debütierte er in der Bundesliga, als der «Club» mit 2:5 Toren beim Hamburger SV unterlag. Sein erstes Tor gelang Sutter am 22. Oktober 1993 (13. Spieltag) beim 5:0-Sieg im Heimspiel gegen den VfB Leipzig mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 4:0.

Mit seinen fünf Treffern in 29 Einsätzen konnte er den Abstieg der Mannschaft in die 2. Bundesliga allerdings nicht verhindern. Er wechselte 1994 zum FC Bayern München und spielte dort unter Giovanni Trapattoni. Nach 22 Punktspielen und einem Tor (am 15. Oktober 1994, dem 9. Spieltag, beim 3:3-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt) sowie einer Partie im UEFA-Pokal und sieben Einsätzen in der Champions League verließ er den FC Bayern nach nur einer Saison. Für den Bundesligisten SC Freiburg bestritt er vom 21. Oktober 1995 (10. Spieltag) bis zum 12. April 1997 (27. Spieltag) 45 Ligaspiele; er erzielte fünf Ligatore und wurde zudem dreimal in Begegnungen des DFB-Pokals eingesetzt.

Karriereende in den USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach vier Spielzeiten für drei Vereine und 96 Bundesligaspielen mit insgesamt 11 Toren wechselte er zum Abschluss seiner Fussballkarriere für zwei Spielzeiten zu Dallas Burn in die Vereinigten Staaten.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die A-Nationalmannschaft der Schweiz spielte er 62-mal und erzielte fünf Tore. Er debütierte am 9. Oktober 1985 in Kopenhagen im Qualifikationsspiel der Gruppe 6 zur Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko beim 0:0-Unentschieden gegen die Auswahl Dänemarks. Er nahm an der Weltmeisterschaft 1994 in den U.S.A. teil, erzielte im Gruppenspiel am 22. Juni – beim 4:1-Erfolg über Rumänien – ein Tor und stiess bis ins Achtelfinale vor, das gegen die Auswahl Spaniens mit 0:3 verloren wurde. Für die Europameisterschaft 1996 wurde er von Trainer Artur Jorge nicht berücksichtigt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1998 ist Alain Sutter Fussballexperte und Kommentator beim Schweizer Fernsehen.

Ab 2008 war er beratend für den Schweizer Profifussballclub FC Winterthur tätig. Im Mai 2011 übernahm er ein Mandat als Berater bei den Grasshoppers. Er nimmt Einsitz in der Transferkommission und bildet die erste Anlaufstelle für den Cheftrainer.[2]

Seine Erfahrungen bietet er in Form von Coaching, Workshops und Referaten rund um das Thema Stressmanagement an. 2013 erschien sein erstes Buch Stressfrei glücklich sein. Im Oktober 2016 wurde sein zweites Buch Herzensangelegenheit publiziert.[3]

Alain Sutter lebt mit seiner Familie in Wettingen.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. St. Gallen: Ex-Profi Sutter ist neuer Sportchef. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 3. Januar 2018.
  2. Alain Sutter und Johann Vogel zurück zu GC. fussball.ch. 31. Mai 2011. Abgerufen am 31. Mai 2011.
  3. Herzensangelegenheit. Abgerufen am 24. Februar 2017.