Albin Stenroos

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Albin Stenroos Leichtathletik

Albin Stenroos.jpg
Albin Stenroos (1910)

Voller Name Oskar Albinus Stenroos
Nation Finnland Großfurstentum 1883Großfürstentum Finnland Großfürstentum Finnland (bis 1914)
FinnlandFinnland Finnland (ab 1914)
Geburtstag 24. Februar 1889
Geburtsort VehmaaFinnland
Größe 173 cm
Gewicht 64 kg
Sterbedatum 30. April 1971
Sterbeort Helsinki, Finnland
Karriere
Disziplin Langstreckenlauf, Crosslauf
Bestleistung 10.000 m: 32:21,8 min; Marathon: 2:41:23 h
Verein Helsingin Reipas; HKV Helsinki
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Silber0 Stockholm 1912 Crosslauf Mannschaftswertung
0Bronze0 Stockholm 1912 10.000 m
0Gold0 Paris 1924 Marathonlauf

Albin Stenroos (* 25. Februar 1889 in Vehmaa, Finnland; † 30. April 1971 in Helsinki, eigentlich Oskar Albinus Stenroos) war ein finnischer Langstreckenläufer und Olympiasieger im Marathon.

Albin Stenroos wurde bei seinem ersten Marathon 1909 Dritter der nationalen Meisterschaften, stieg dann aber auf kürzere Distanzen um.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1912 gewann Stenroos mit persönlicher Bestzeit die Bronzemedaille im 10.000-Meter-Lauf, den sein Landsmann Hannes Kolehmainen gewann und wurde Sechster im Crosslauf-Wettbewerb und verhalf somit seiner Mannschaft zum zweiten Platz in der Cross-Mannschaftswertung.

1915 stellte Stenroos seinen ersten Weltrekord über 30 km (1:48:06,2) auf, den er im Jahr 1924 verbesserte (1:46:11,6). Er hielt ab 1923 auch den Rekord über 20 km (1:07:11,2).

Obwohl er seit 15 Jahren keinen Marathon gelaufen war, entschied sich Stenroos, bei den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris zu starten, und wurde in 2:41:22 mit fast sechs Minuten Vorsprung Olympiasieger.

Finnische Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 5.000 Meter:
    • 1. Platz: 1912, 1913, 1915, 1916
    • 2. Platz: 1910
    • 3. Platz: 1917
  • 10.000 Meter:
    • 1. Platz: 1910, 1912, 1913, 1915, 1916
    • 2. Platz: 1917
    • 3. Platz: 1918
  • Marathon:
    • 3. Platz: 1909
  • Crosslauf:
    • 1. Platz: 1915, 1916, 1917

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]