Albinen

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Albinen
Wappen von Albinen
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis (VS)
Bezirk: Leukw
BFS-Nr.: 6102i1f3f4
Postleitzahl: 3955
Koordinaten: 614964 / 132086Koordinaten: 46° 20′ 24″ N, 7° 37′ 59″ O; CH1903: 614964 / 132086
Höhe: 1300 m ü. M.
Fläche: 15,5 km²
Einwohner: 243 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 16 Einw. pro km²
Gemeindepräsident: Beat Jost
Website: www.albinen.ch
Albinen

Albinen

Karte
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Torrentalp

Albinen (Walliserdeutsch Albinu [ˈalbɪnʊ]; französisch Arbignon/Albignon)[2] ist ein Dorf, eine politische Gemeinde und eine Burgergemeinde des Bezirks Leuk sowie eine Pfarrgemeinde des Dekanats Leuk im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist erstmals 1224 als albignun urkundlich erwähnt. Der Ortsname könnte auf einen lateinischen Personennamen *Albinione zurückgehen.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albinen liegt an einem Südhang am Eingang zum Dalatal.

Nebenstrassen verbinden Albinen mit Leukerbad und dem Ort Leuk.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Albinen zählen zahlreiche erhalten gebliebene Walliser Bergbauernhäuser und -scheunen.

Die Dorfkirche ist in einem sehr modernen Stil errichtet, nachdem die alte Kirche durch ein Erdbeben zerstört wurde. Im Ort befindet sich ein privates Mühlenmuseum, das einmal die Woche geöffnet hat.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Silber ein schwarzes Hochkreuz auf grünem Dreiberg.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1900 1950 2000 2010 2012 2014 2016
Einwohner 370 380 323 261 278 268 251 241

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf lebt heute überwiegend vom Tourismus. Aufgrund der Nähe zu den Torrentbahnen wird es im Winter vor allem von Wintersporttouristen besucht. Ausgehend von Albinen lassen sich anspruchsvolle Wanderungen unternehmen. Auch anspruchsvolle Touren sind möglich, beispielsweise die Strecke nach Leukerbad über die Albinenleitern zu bewandern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Metry (1885–1936), Grossrat (1921–1936), Nationalrat (1932–1936)
  • Beat Jost (* 1954), Gewerkschafter, Journalist, Politiker (SP), Gemeindepräsident Albinen (seit 2017)

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Albinen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. a b Andres Kristol: Albinen VS (Leuk) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 81.