Alex Kempkens

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Alex Kempkens (eigentlich Alexander Kempkens; * 24. September 1942 in Linz am Rhein) ist ein deutscher Fotograf, Fotojournalist und Computerkünstler. Er schreibt Artikel und kuratiert Ausstellungen. Kempkens ist Autodidakt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unkel am Rhein und Düsseldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alex Kempkens wuchs während des Zweiten Weltkriegs in Scheuren auf. Ab 1947 lebte er in Gerresheim. Seine erste Kamera erhielt er 1951. Im Alter von 14 Jahren begann er eine Lehre als Starkstromelektriker bei den Mannesmannröhren-Werken im Düsseldorfer Stadtteil Rath. Neben seiner Arbeit als Starkstromelektriker fotografierte er mit einer Voigtländer-Kamera, die er von seiner Mutter erhalten hatte. Er absolvierte einen Kurs für Fotolaborarbeit an der Volkshochschule und kaufte sich eine einfache Laboreinrichtung. Ab 1962 wurden seine Fotografien in den Bilderschauen zum Deutschen Jugendfotopreis auf der Photokina gezeigt.[1]

Er besuchte das Abendgymnasium, verließ es aber vor dem Abschluss, um im Oktober 1966 ein zweijähriges Volontariat bei Jürgen Retzlaff, Düsseldorfer Nachrichten, als Bildberichterstatter zu beginnen. Im zweiten Jahr des Volontariats arbeitete er in der Neusser Lokal Redaktion.

Kempkens reiste ab 1965 regelmäßig nach Prag. Er besuchte dort tschechische Bergsteigerfreunde, die er 1964 im Tatra kennengelernt hatte. Am 1. Mai 1967 war er wieder in Prag und fotografierte als Bildberichterstatter die 1. Mai Parade. Statt Fotos von Panzern und marschierenden Soldaten zeigten seine Fotos junge Soldaten, die Blues spielten und mit ihren Freundinnen zusammen in der Parade spazierten. Es war Frühling in Prag und die jungen Soldaten zeigten, dass sie den Prager Frühling bereits lebten. Ein Foto wurde in den Düsseldorfer Nachrichten nach seiner Rückkehr veröffentlicht.[2]

Im August 1968 reiste er mit Jochen M. Raffelberg, der ebenfalls Volontär bei den Düsseldorfer Nachrichten war, nach Biafra. Ihre Reportage über den Biafra-Krieg fand überregionale Beachtung.[3] Fünf der Fotografien wurden am 2. September 1968 auf einer Doppeltseite im Magazin Der Spiegel unter dem Titel „Ein Volk stirbt“ veröffentlicht.[1][4]

München[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 1968 zog Kempkens nach München, wo er am 1. Dezember bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa), als Fotojournalist anfing. Im Januar 1970 wechselte er zur neugegründeten Zeitung Tz.[1][5] Ab Herbst 1971 arbeitete er als Freelance Fotojournalist in München. Im Sommer 1972 assistierte Kempkens beim Werbefotografen Jan Keetman und arbeitete danach ebenfalls als Werbefotograf.

1973 kam die Architektur- und ab Frühjahr 1975 die Endoskopiefotografie für Architekturmodelle hinzu.[6] Seine Endoskopiefotos vom Modell des Neubaus des Bundestages des Architekturbüros Behnisch & Partner erschienen 1976 in der Süddeutschen Zeitung. Die Kunstkritikerin der Zeitung, Doris Schmidt, schrieb eine einseitige Besprechung über den geplanten Neubau des Bundestages in Bonn.[7] In der Bildunterschrift zu den Endoskopfotos notierte sie: „Das ist das erste Mal, dass eine Zeitung endoskopische Bilder eines Architekturmodells veröffentlicht.“ Weitere Veröffentlichungen der Endoskopfotos folgten. Insbesondere seine Endoskopfotos der Planung zur Neugestaltung des Königsplatzes in München führten zu Artikeln über seine Arbeit im P.M. Magazin.[8]

Er setzte die Endoskopie-Fotografie ebenfalls in der Werbung und für freie Experimente ein.[9] Im Januar 1980 hatte er eine Ausstellung seiner Endoskopfotos in München. Darauf folgte erneut eine Serie von Veröffentlichungen in deutschen Magazinen, wie beispielsweise im ZEITmagazin.[10] Im Magazin ProfiFoto schrieb Jürgen G. Gumprich: „Und es ist wohl Alex Kempkens Verdienst, diese gemeinhin der Medizin zugerechnete Technik Endoskopie hierzulande sozusagen hoffähig gemacht zu haben.“[11] Gumbricht bezieht sich mit dieser Aussage auf die Veröffentlichungen in fast allen damaligen deutschen Fotomagazinen, wie beispielsweise Color Foto, Foto Revue und Nikon-News für Amateur- und Berufsfotografen.

Von Analog zu Digital[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kempkens fotografierte 1982 für das P.M. Magazin mit dem Endoskop einen Computermonitor, in dem ein Bild von Albert Einstein einmontiert wurde, das mit Image Processing Software manipuliert war. Die Montage der beiden Bilder wurde als Titelbild für das P.M. „Computerheft ’82“ verwendet.[12] Er kontaktierte nach der Veröffentlichung die Redaktion und erhielt die Informationen, die im Dezember 1982 zum Kauf seines ersten Computers führte. Der Computer war ein PDP11/24+ der Firma DEC.

Alex Kempkens arbeitet am Computer PDP11-24+ DEC, 1982

Bereits ab Herbst 1982 experimentierte er mit der „Picture Processing/Image Processing“-Software – das war der damals übliche Name für die Bildverarbeitung und Bildbearbeitung. Im Mai 1983 wurden Bilder seiner Experimente im Magazin Photo Revue zum ersten Mal veröffentlicht.[13] Seine ersten „Digital-Images/Fotos“ wurden von DEC als Einladungskarte zur Messe[14] in München verwendet.[12] Im Januar 1984 wurden im Magazin Chip die digitalen Bilder der Einladungskarte veröffentlicht. Im Artikel „Vom Bild zum Prozess“ schrieb der Autor „Es braucht das Auge eines Künstlers, um neben dem praktischen auch den ästhetischen Nutzen dieser Technik [Image Processing] zu entdecken. […] Das Ergebnis waren Farbbilder in einer Mischung aus Realität und Irrationalem, wie sie kennzeichnend sein können für ein ganzes Zeitalter.“[15] Der Autor des Artikels sah voraus, dass in den nächsten Jahren die digitalen Bilder, die bis dahin fast ausschließlich in den verschiedensten industriellen, medizinischen und wissenschaftlichen Bereichen eingesetzt wurden, in der Computerkunst neben der Computergrafik einen eigenständigen Platz einnehmen würden. Auf dem Titel der Ausgabe von CHIP wurde für einen Commodore 64 Werbung gemacht.

Die erste Einzelausstellung seiner Experimente wurde unter dem Titel „Digitale Farbfotos“ im Januar 1984 in der „Galerie Kunstlicht“ in München ausgestellt. Die Ausstellung war der Anlass, dass in der ersten Ausgabe des Jahres 1984 die Zeitschrift Form einen vierseitigen Bericht über Kempkens und seine digitalen Kunst- und Werbefotos druckte. In der Einleitung des Artikels stand: „Es ist die klassische Seite der Computer-Grafik: es sind typische Computer-Bilder, diese Beispiele – oder: der Spaß des Künstlers mit dem Computer.“[16] Das von der Redaktion benutzte Wort „Spaß“ bezieht sich auf die damals noch überwiegend vorhandene Angst vor Computern – auch im Berufszweig der Gestaltung.[17]

Diese Ausstellung besuchte auch der Fotokünstler Klaus von Gaffron. Gaffron sprach Kempkens an und empfahl ihm, sich beim Berufsverband Bildender Künstler München und Oberbayern e. V. (BBK) als Mitglied zu bewerben. Kempkens folgte dem Rat und wurde aufgenommen. Im Dezember 1985 zeigte er in der Gruppenausstellung „Fotografie Porträt“ in der Galerie der Künstler digitale Fotoporträts.[18][19]

Plakat zur Ausstellung Bilder Images Digital 1986 in der Münchner Galerie der Künstler; Digital-Bild von Alex Kempkens Landscape 1

Anfang 1985 hatte Kempkens die Idee, eine Gruppenausstellung zur Computerkunst in München in der Galerie der Künstler der Ausstellungskommission des BBK vorzuschlagen. Sein Konzept wurde im Herbst 1985 akzeptiert und die Ausstellung „Bilder Images Digital“ fand im Oktober 1986 in der Galerie der Künstler statt.[20] Er organisierte, kuratierte die Ausstellung und zeigte ebenfalls seine eigenen Werke.[21][22] Zur Ausstellung produzierte er den Katalog „Bilder Images Digital, Computerkünstler in Deutschland ’86“.[23] Auf dem Ausstellungsplakat stand als Motto „Der Schwerpunkt der Ausstellung ist die Aussage des Bildes“. Kempkens betont dies ebenfalls im Vorwort des Kataloges ausdrücklich, als er schrieb „Wir stellen Bilder aus“. Es war von ihm als eine klare Abgrenzung zur Computergrafik geplant und er dachte dabei an die kommende Dominanz der digitalen Bildwelten.

Parallel zur Ausstellung veranstaltete er ein Symposium und einen Workshop in der Galerie der Künstler. Zum Symposium hatte er unter anderem die ersten Computerkunstpioniere Frieder Nake und Georg Nees eingeladen. Der Moderator des Symposiums war Richard Kriesche. Der Kritiker der Münchner Abendzeitung, Peter M. Bode, schrieb über das Symposium: „Die Computerkünstler streiten sich also, daß die Fetzen fliegen […] so ähnlich leidenschaftlich müssen die Diskussionen gewesen sein, als die Photographie aufkam.“[24] Der Pionier dieser Kunst, Georg Nees, schrieb in einem Leserbrief an die Zeitung „BilderDigital“: „Mit der größten Befriedigung darf ich sagen, daß ich noch nie in der jungen Geschichte der Computerkunst ein so eindringliches Ereignis erlebt habe, wie das Münchner Symposium.“[25] Nees hatte für die Ausstellung eine neue Serie von Architekturzeichnungen einer Spielwelt erstellt.[26] Nees schrieb in seinem Leserbrief ebenfalls, dass ihm die Gespräche mit der jungen Generation der Computerkünstlern beim Symposium gut gefallen hätten.[25]

Beim Workshop standen zum ersten Mal in Deutschland in einer Kunstausstellung sechs Amiga 1000 mit einer angeschlossenen Videostation und einem Farbdrucker für die Experimente der jungen und alten Besucher/innen zur Selbstbedienung bereit. Sie konnten Computerbilder malen und farbig ausdrucken lassen. Über die Videostation wurden Vorlagen von Analog zu Digital gewandelt und danach manipuliert. Die Resultate konnten ebenfalls in Farbe ausgedruckt werden.[27]

Zur Ausstellung „Bilder Images Digital“ verschrottete Kempkens eine IBM-Rechenanlage und nannte die Aktion und Performance „Computerburger“. Diese Rechenanlage hatte über ein Jahrzehnt vorher beim Kauf durch ein Unternehmen etwa eine Million Deutsche Mark gekostet. Die Aktion geschah im September 1986 in einer Recyclinganlage für Autos und Sonstiges in München. Von der Aktion wurde ein Video produziert. Als „Computerburger“ standen die Reste in eine Tonne gepackt in der Eingangshalle der Galerie der Künstler und das Video wurde dort gezeigt.[28][29]

Ab 1987 folgten weitere Ausstellungen seiner Werke. Zu erwähnen ist der Auftrag von Ferdinand Ullrich, für die Ausstellung „Arbeit und Rhythmus“ zu den 41. Ruhrfestspielen in Recklinghausen 1987 das Computerspiel „Zeche Recklinghausen II. Das Abenteuer ein Bergmann zu sein. 1903–1913“ nach einer Idee von Ullrich zu produzieren.[30] Im Jahr 1987 wurde er zur Gruppenausstellung „Entgrenzte Grenzen 1“ im Künstlerhaus Graz eingeladen. Ein Symposium hierzu fand in Venedig statt.[31]

Montreal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 1986 wurde Kempkens von Hervé Fischer aus Montreal kontaktiert. Fischer hatte mit seiner Partnerin Ginette Mayor das Unternehmen „La Cité des arts et des nouvelles technologies de Montréal“ gegründet, um die Ausstellung „Images du Futur“ in Montreal zu realisieren.[32] Fischer lud Kempkens ein, seine „Digital-Bilder/digitalen Werke“ in der Ausstellung zu präsentieren, die ab Mai 1986 für mehrere Monate im alten Hafen von Montreal zu sehen war. Kempkens sendete seine Arbeiten nach Montreal. Seine digitalen „Werke/Bilder“ wurden ebenfalls 1987, 1990, 1991 und 1994 in der Ausstellung „Images du Futur“ gezeigt. Für den Katalogtitel und das Ausstellungsplakat von „Image du Futur ’90“ wurde ein Bild von ihm ausgewählt.[33] Das gesamte Archiv der Ausstellung „Images du Futur“ befindet sich heute im Besitz der Daniel Langlois Foundation und kann online zur Recherche genutzt werden.[34]

Zur Ausstellung „Images du Futur“ 1991 wurde er von Fischer und Major eingeladen, nach Montreal zu kommen.[35] Er reiste nach Montreal und blieb nach der Ausstellung weiter in der Stadt. Fischer kannte die Architekturfotos von Kempkens aus München und forderte ihn deshalb auf, „schöne Fotos“ von Vieux-Montréal zu machen.[36] Kempkens übernahm diese Aufgabe, welche eine besondere Herausforderung darstellte, weil jedes Haus in Vieux-Montréal bereits ausführlich architektonisch beschrieben und fotografiert war. Phyllis Lambert, die Gründerin des Centre canadien d’architecture, Canadian Centre for Architecture (CCA) in Montreal,[37] wohnt selbst in dem Viertel und hat eine der ersten Dokumentationen erstellt. Sie war verantwortlich für den Auftrag an Ludwig Mies van der Rohe das Seagram Building in New York City zu bauen.

Alter Hafen von Montreal (Foto circa 1899)

Kempkens' Fotos von Vieux Montréal wurden 1992 in der von ihm gegründeten Galerie „Le Compagnonnage“ ausgestellt und dazu gab er das Buch „Pierres de chants de Montréal“ heraus.[38] Der Text von Monique Brunet-Weinmann „La Dialectique du Mur et de la Voie“ beschreibt das Ergebnis als En cette année du trois cent cinquantième anniversaire de sa fondation, il est admirable qu’un citoyen nouveau-venu, nous rappelle le plan fondateur de Ville-Marie, dessine par les solides fondations de ses bâtiments. Puisse-t-on entendre ces pierres des Chants (…). (Übersetzung: „In diesem Jahr des 350. Jahrestages seiner Gründung, ist es bewundernswert, dass ein neu angekommener Bürger uns helfen kann, die alten Pläne von Ville-Marie, von der soliden Basis der Gebäude skizziert, wieder zu erkennen. Mögen wir diese Steine singen hören …“.) Brunet-Weinmann vergleicht die Fotos zu den Radierung von Paris, die Charles Meryon zur Zeit von Baudelaire anfertigte. Die Gebäude in Alt Montreal waren nicht einzeln und isoliert fotografiert worden, wie in der Architekturfotografie üblich, sondern Kempkens hat sie in dem gewachsenen Umfeld der Stadtlandschaft integriert abgelichtet. Die Architekturfotos von Vieux Montréal wurden 1997 parallel zum Le Mois de la Photo in Montréal erneut in einer Einzelausstellung im Bonsecours Markt präsentiert.

Im Herbst 1992 wurde Kempkens von Jacques Charbonneau, Gründer des „Centre Copie-Art“ in Montréal,[39] eingeladen, Artist in Residence der „Galerie Arts Technologiques du Centre Copie-Art“ zu werden. Im Januar 1993 hatte er dort seine erste Einzelausstellung mit dem Titel „Was sucht der Prinz im Wald?, Que cherche le prince dans la forêt?“[40] Er wurde ein aktives Mitglied der Gruppe „Centre Copie-Art“. Es folgten weitere Einzel- und Gruppenausstellungen in der Galerie Arts Technologiques und in anderen Galerien in Montreal.

Niederrhein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 kam Kempkens nach Deutschland zurück und lebt heute am Niederrhein. Er nahm ab 2000 sowohl mit Analog- als auch Digitalfotos an mehreren Ausstellungen in Deutschland teil, wie beispielsweise an dem Kulturfestival Duisburger Akzente.[41] Neue Künstler lernte er bei Ausstellungen und Lesungen kennen, insbesondere Oskar Fahr, Poet, Journalist und Philosoph. Oskar Fahr überzeugte Michael Arenz, Herausgeber der Zeitschrift Der Mongole wartet, einen Artikel über Kempkens zu veröffentlichen. Fahr schrieb für die Ausgabe 2002 einen Text über Kempkens und nutzte dessen Digitalfotos zur Illustration seiner Gedichte in derselben Ausgabe von Der Mongole wartet. Fahr schrieb zu den Bildern von Kempkens: „Diese Feen und Wasserjungfrauen, meistens im Vordergrund, tragen keinen Badeanzug, aber sie spielen miteinander, wenn sie zu zweit sind. Es ist bei dem Computerkünstler nicht anders als bei Arnold Böcklin. Die Rheintöchter von Kempkens besitzen Gegenwärtigkeit, und sie erzeugen Gegenwart.“ Fahr bezieht sich in seinem Text auf die Bilder der Ausstellung „Provider In An Other Time“ bei den 23. Duisburger Akzenten. Kempkens hatte in Duisburg, wie auch in Montreal, die Bilder der jungen Frauen der Stadt mit der heutigen Architektur der Stadtlandschaft und der Rheinlandschaft verschmolzen. Das korrespondierte zum Thema und den Bildern der Ausstellung „Was sucht der Prinz im Wald?“, wo er den Prinzen die Prinzessin in der modernen Stadt suchen lässt und nicht im Wald der Märchen. Arenz veröffentlichte, unter dem von ihm gewählten Titel „Satori in Montreal“, in der Ausgabe 2004 Gedichte und Bilder von Kempkens.[42]

Im November 2014 wurden Architekturfotos von Kempkens aus dem Jahr 1975 im Buch „Helmut von Werz – Ein Architektenleben 1912–1990“ veröffentlicht und in der Ausstellung „Helmut von Werz“ in der Architekturgalerie München[43] gezeigt.[44]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Yes, But a computer says more than a tausend pictures! ’landscap 8 (1983).[45]

Kataloge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bilder Images Digital – Computerkünstler in Deutschland ’86, Barke Verlag, München 1986.
  • Pierres des chants de Montréal: Vieux Montréal – Old Montreal, Galerie Le Compagnonnage, Montreal 1992.
  • Was sucht der Prinz im Wald? Que cherche le prince dans la forêt? What is the prince looking for in the forest?, Le Centre Copie-Art Montréal, München 1993.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984: Digital Art, Galerie Kunstlicht, München.
  • 1986: Alex Kempkens, Galerie E, Zürich.
  • 1993: Que cherche le prince dans la forêt?, Galerie Arts Technologiques, Montréal.
  • 1994: Les Courants Nocturnes, Galerie Arts Technologiques, Montréal.
  • 1997: Pierres des chants de Montréal, Galerie Le Compagnonnage, Montréal.
  • 2001: La fée de Montréal danse pour moi, Galerie Gerber, Duisburg.

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1962–1968: Deutscher Jugendfotopreis, Photokina, Köln.
  • 1968/1969: World Press Photo.
  • 1970: V. Interpressfoto, Prag.
  • 1971/1972: World Press Photo.
  • 1986: Image du future, Montreal.
  • 1986: Bilder Images Digital, München.
  • 1986: SIGGRAPH, Dallas.
  • 1987: Das Abenteuer ein Bergmann zu sein, 1903–1913, Museum Recklinghausen.
  • 1987: Images du Futur, Montréal.
  • 1987: Entgrenzte Grenzen, Graz.
  • 1987: F.A.U.S.T Forum des Arts de L’Univers Scientifique et Technique, Toulouse.
  • 1988: Bavarian Art Nowadays, Kairo, Alexandria.
  • 1989: 25 Jahre Computerkunst, BMW Pavilion, München.
  • 1990: Images du Futur, Montréal.
  • 1991: Images du Futur, Montréal.
  • 1994: Immigrant. Images du Futur, Montréal.
  • 1994: La marche pour la liberté, Galerie Arts Technologiques, Montréal.
  • 1995: La fille et son Chat-cheval, Galerie CIRKA, Montréal.
  • 1996: Atrium Verre, Centre Copie-Art dans le cadre de ISEA, Montréal.
  • 1997: Don Quichotte, Centre Copie-Art, Montréal.
  • 1999: Tête ou Bitch, Conseil de la sculpture du Québec, Montréal.
  • 2000: Provider in an other time, Projekt ArtCrossing, 23. Duisburger Akzente.
  • 2014: Helmut von Werz – Ein Architektenleben 1912–1990, Architekturgalerie, München.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Jugend und Alter“, Auszeichnung, Deutscher Jugendfotopreis 1968.
  • „Demonstrant und Polizei“, München, Silbermedaille, V. Interpressfoto, Prag, 1970.
  • „Natur als Baumeister“, Endoskopiefotografie, Auszeichnung, Kodak Kalender Wettbewerb, Stuttgart, 1978.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Modellfotografie: Mit dem Endoskop ins Reich der Miniwelt. In: P.M. Magazin, Nr. 11 (1978), S. 11.
  • Wolfgang Stegers: Löwenzahn: Wie entsteht eigentlich eine Pusteblume? In: P.M.Magazin, Nr. 7 (1979), S. 4–5.
  • Volker Wachs: Die andere Perspektive. In: Color Foto, Januar 1980, S. 135–141.
  • Jürgen G. Gumprich: Alex Kempkens, Endographie. In: ProfiFOTO, Nr. 4 (1981), S. 36–41.
  • D. H. Bauer: Porträt eines Endoskopisten. In: Nikon News, Nr. 2 (1982), S. 44–47.
  • Jean Paul Laub: Programmkunst – Kunstprogramm? In: Professional CamerA, Mai 1983, S. 138–145.
  • Alex Kempkens: Filwrite! >>Pixles-Spiele<< – mit digitaler Fotografie. In: form. Zeitschrift für Gestaltung Nr. 1 (1984), S. 42–45.
  • Jutta Tezmen-Siegel, Alex Kempkens: FOTOGRAFIE PORTRÄT, Berufsverband Bildender Künstler München u. Oberbayern, München 1985.
  • Susanne Päch: Computer-Portraits von Alex Kempkens. In: Novum Gebrauchsgraphik, September 1985, S. 46–51.
  • Dorota Kozinska: Old city is captured by German artist. In: The Gazette., September 1997, Section C.
  • Maxim Pouska: Computer – Werbung 1935–2010 Grafik-Design und Kunst, BOD, 2011, S. 119–120.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Hanns Hubmann: Bildjournalismus, Zwei Aktuelle. In: foto magazin, September 1970, S. 16.
  2. Düsseldorfer Nachrichten, Nr. 102 vom 4. Mai 1967, S. 3.
  3. Alex Kempkens (Fotos), Jochen M. Raffelberg (Text): Überall diese Bilder des Grauens. In: Düsseldorfer Nachrichten Nr. 196, 197 und 200 vom 23., 24. und 28. August 1968.
  4. Katalog zur World Press Exhibition 1968/1969, S. 58 und 60.
  5. Katalog zur World Press Exhibition 1971–1972, S. 177–180, und 199.
  6. Alex Kempkens: Makro-fotografische Einblicke. Professional CamerA, JV-Journal-Verlag, München 1980.
  7. Doris Schmidt: Warten auf den Start. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 294 vom 18./19. Dezember 1976, S. 66.
  8. Modellfotografie: Mit dem Endoskop ins Reich der Miniwelt. In: P.M. Magazin, Nr. 11 (1978), S. 11.
  9. Hermann Pfeiffer: 29. Stuttgarter Kalenderschau Graphik, Verlag Karl Thiemig, B 20341 E, März 1979, S. 1 und 22.
  10. Eva Kirschenhofer: Ansichten aus der Ameisenperspektive. In: Zeitmagazin, Nr. 23 vom 30. Mai 1980, S. 38–39.
  11. Jürgen G. Gumprich: Alex Kempkens, Endographie. In: ProfiFoto, Nr. 4 (1981), S. 36–41.
  12. a b Maxim Pouska: Computer – Werbung Grafik-Design und Kunst 1935–2010, BOD, 2011, S. 119–120. ISBN 978-3-8370-6229-8. OCLC 724848434.
  13. Jean Paul Laub, Programmkunst – Kunstprogramm? In: Photo Revue. Professional CamerA, Mai 1983, S. 138–145.
  14. Systems'83 konnte Rekordzuwächse verbuchen. In: Computerwoche.
  15. Vom Bild zum Prozess. In: CHIP, 01/1983, S. 45.
  16. Filewrite! >>Pixles-Spiele<< – mit digitaler Fotografie. In: Form, Ausgabe 105 (1984), S. 42–45.
  17. Susanne Päch: Computer-Portraits von Alex Kempkens. In: Novum, September 1985, S. 46–51.
  18. Jutta Tezmen-Siegel, Alex Kempkens: Fotografie – Porträt, BBK – Berufsverband Bildender Künstler München u. Oberbayern, München 1985, OCLC 158602328.
  19. BBK Archiv, S 33 (Memento vom 25. August 2016 im Internet Archive) Fotografie – Porträt, Galerie der Künstler München, 1985, S. 33.
  20. Helga Biesel: Berufsverband Bildender Künstler entdeckt Computer als Handwerkszeug. Ausstellung: Digital belebte Kunstwelt. In: Computerwoche vom 14. November 1986.
  21. Copper Giloth, Lynn Pocock-Willians: A Selected Chronology of Computer Arts: Exhibitions, Publications, and Technology. In: Art Journal, Nr. 3 (1990), ISSN 0004-3249, S. 292.
  22. BBK Archiv, S 34 (Memento vom 25. August 2016 im Internet Archive) Bilder Image Digital, Galerie der Künstler, München, 1986, S. 34.
  23. Alex Kempkens, Barbara Kempkens (Hrsg.): Bilder Images Digital: „Computerkünstler in Deutschland 1986“, Barke Verlag, 1986, Seiten 255, ISBN 3-926167-00-9, OCLC 722332061; (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  24. Peter M. Bode: Der Computer malt. In: Abendzeitung vom 25./26. Oktober 1986, S. 11.
  25. a b Georg Nees: Die Situation der Computerkunst in der BRD. In: BilderDigital, Nr. 1 (1988), S. 27. ISSN 0933-6583, OCLC 183389764.
  26. Georg Nees: Künstliche Kunst und Künstliche Intelligenz. In: Alexander Kempkens und Barbara Kempkens (Hrsg.): Bilder Images Digital: „Computerkünstler in Deutschland 1986“, Barke Verlag 1986, ISBN 3-926167-00-9, Seiten 58–67 und 112–119.
  27. Alex Kempkens: Bilder Images Digital. In: BilderDigital – Zeitung für Art und Advertising mit dem Computer, Nr. 1 (1988), S. 17, ISSN 0933-6583 OCLC 183389764.
  28. Johannes Glötzner: Schrott Verse. In: BilderDigital, Nr. 1 (1988), S. 19, ISSN 0933-6583, OCLC 183389764.
  29. Alex Kempkens: Computer-Burger. In: BilderDigital, Nr. 2 (1986) vom 24. Oktober 1986, S. 6–9.
  30. Ferdinand Ulrich: Arbeit und Rhythmus, Katalog der 41. Ruhrfestspiele, Recklinghausen 1987.
  31. Richard Kriesche: Entgrenzte Grenzen, Graz/Venedig, Edition Arge Alpen Adria, 1987.
  32. Hervé Fischer: Images du futur past, auf der Webseite der Daniel Langlois Foundation (Englisch).
  33. Alex Kempkens: Sondras Herz. In: Images du Futur ’90, Katalog: Titelbild, Plakat und S. 42.
  34. Homepage der Daniel Langlois Foundation for Art, Science, and Technology.
  35. Jocelyne Lepage: Images du futur. In: La Presse vom 8. Juni 1991, S. D14.
  36. Dorota Kozinska: Old city is captured by German artist. In: The Gazette vom 12. September 1997, Section C.
  37. Homepage des CCA.
  38. Alex Kempkens und Monique Brunet-Weinmann: Pierres des chants de Montréal : Vieux Montréal = Old Montreal, Galerie Le Compagnonnage, Montreal 1992, ISBN 2-921522-00-4, OCLC 231856031 (Text in Englisch und Französisch).
  39. Charbonneau, Jacques (1943). In: Dictionary of Quebec Sculpture in the 20th Century.
  40. Alex Kempkens: Was sucht der Prinz im Wald?, eine Frage in der real existierenden virtuellen Realität = Que cherche le prince dans la forêt?, une question dans la réalité existentielle de l’existence virtuelle. Centre Copie art Galerie Arts technologiques Montréal, Visual Art Team, München 1993, ISBN 2-9802813-5-2, OCLC 300085818.
  41. Alexander Kempkens: DIE BRAUT IM HAFEN, Duisburger Akzente, 2016 (Memento vom 8. April 2016 im Internet Archive)
  42. Alex Kempkens: Satori in Montreal. Gedichte in französischer und englischer Sprache & Bilder von Alex Kempkens. In: Der Mongole wartet, Nr. 14 (Oktober 2004), S. 298–319.
  43. Webseite der Architekturgalerie München.
  44. Cordula Rau und Georg von Werz (Hrsg.): Helmut von Werz – Ein Architektenleben 1912–1990, Birkhäuser Verlag, Basel 2014, ISBN 978-3-99043-664-6, OCLC 898770430, S. 151–153 und 177–179.
  45. Select-Magazin, Nr. 6 (Mai/Juni 1983).