Alpthal

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Alpthal
Wappen von Alpthal
Staat: Schweiz
Kanton: Schwyz (SZ)
Bezirk: Schwyz
BFS-Nr.: 1361i1f3f4
Postleitzahl: 8849
UN/LOCODE: CH ATH
Koordinaten: 697008 / 214070Koordinaten: 47° 4′ 14″ N, 8° 42′ 57″ O; CH1903: 697008 / 214070
Höhe: 996 m ü. M.
Fläche: 22,90 km²
Einwohner: 612 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 27 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
8,2 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.alpthal.ch
Alpthal vom Mythen gesehen; im Vordergrund Brunni.

Alpthal vom Mythen gesehen; im Vordergrund Brunni.

Karte
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Über dieses Bild
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Das Dorf Alpthal von der Holzegg aus gesehen
Dorfkern

Alpthal (in einheimischer Mundart Alpel [ˈɑlpəl] oder Dörfli)[3] ist ein Dorf, eine Talschaft und politische Gemeinde im Bezirk Schwyz des Schweizer Kantons Schwyz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Alpthal, Brunni SZ und Eigen. Sie liegt im hinteren Teil des Alptals und wird von der Alp durchflossen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1018 schenkte Kaiser Heinrich II. das Albetal dem Kloster Einsiedeln. Im Marchenstreit zwischen der Abtei und Schwyz sprach laut einer auf 1217 datierten Urkunde Graf Rudolf der Alte von Habsburg das Tal den Schwyzern zu, das mit dem Frieden von 1350 bestätigt wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Erschliessung der anliegenden Hänge durch Seilbahnen (1950, Brunni-Holzegg) und Skiliften (1965, Brunni; 1974 Haggenegg) hat besonders der am Nordfuss der Mythen gelegene Weiler Brunni gewisse Bekanntheit erlangt. Dank der Nähe zur Zürcher Agglomeration gilt das Gebiet als beliebter Tagesausflugsort. Neben dem Tourismus bilden Land- und Holzwirtschaft weitere Verdienstquellen in der Gemeinde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Linus Birchler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz, Band II: Die Bezirke Gersau, Küssnacht und Schwyz. Kunsthistorischer Überblick. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 2). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1930.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alpthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. http://www.sz.ch/documents/Wohnbevoelkerung_2015.pdf@1@2Vorlage:Toter Link/www.sz.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Andres Kristol: Alpthal SZ (Schwyz) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 84.
Schulhaus von Alpthal