Alsdorfer Ölmühle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alsdorfer Ölmühle
Alsdorfer Ölmühle an der Würselener Straße

Alsdorfer Ölmühle an der Würselener Straße

Lage und Geschichte
Alsdorfer Ölmühle (Nordrhein-Westfalen)
Alsdorfer Ölmühle
Koordinaten 50° 51′ 52,2″ N, 6° 8′ 44,5″ OKoordinaten: 50° 51′ 52,2″ N, 6° 8′ 44,5″ O
Standort Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Städteregion Aachen
Alsdorf
Gewässer Broicher Bach
Erbaut vor 1420
Stillgelegt 1870
Technik
Nutzung Ölmühle
Mahlwerk 1 Mahlgang
Antrieb Wassermühle
Wasserrad unterschlächtig

Die Alsdorfer Ölmühle war eine Wassermühle am Broicher Bach in der Stadt Alsdorf in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen im Regierungsbezirk Köln.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alsdorfer Ölmühle hatte ihren Standort am Broicher Bach an der Würselener Straße in der Stadt Alsdorf in der Städteregion Aachen. Sie lag auf einer Höhe von ca. 132 m über NN. Der Mühle vorgelagert war ein Weiher, der heute als Angelteich genutzt wird. Oberhalb stand in unmittelbarer Nähe die Linkens Mühle, unterhalb hatte die Römermühle ihren Standort.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Quellen vom Broicher Bach mit einer Höhe von 174 m über NN liegen heute in einem Regenrückhaltebecken zwischen den Straßen In der Dell und Holzweg im Stadtteil Linden-Neusen der Stadt Würselen. Der Bach mit einer Länge von 8,2 km ist ein Nebengewässer der Wurm und fließt nach nördlichem Beginn in westlicher Richtung durch das Gebiet der Stadt Alsdorf und dann zur Stadt Herzogenrath. Im Straßenbereich An der Wurm/Apolloniastraße mündet der Broicher Bach in einer Höhe von 106 m über NN bei km 35,0 in die Wurm. Ein Stausee, etwa 500 Meter oberhalb der Mündung im Naherholungsgebiet Broichbachtal gelegen, reguliert den Wasserfluss vom Broicher Bach in die Wurm. Die Pflege und Unterhaltung des Gewässers obliegt dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alsdorfer Ölmühle mit ihrem unterschlächtigen Wasserrad hatte ihren Standort in unmittelbarer Nähe der Linkens Mühle, die oberschlächtig betrieben wurde. Ursprünglich gehörten beide Mühlen zusammen, waren aber durch Straßenverlauf und Höhenunterschied und aus Feuersicherheitsgründen mit ihren Gebäuden getrennt. Die Ölmühle war bis 1870 in Betrieb. Der unter Denkmalschutz gestellte Mühlenhof ist weitgehend in seiner alten Struktur erhalten. Die Mühleneinrichtung ist nicht mehr vorhanden.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmaleintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ölmühle im Broichtal Denkmalliste Alsdorf Nr. 33, Eintrag: 30. Dezember 1987

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Vogt: Niederrheinischer Wassermühlen-Führer 2. Auflage. Verein Niederrhein, Krefeld 1998, ISBN 3-00-002906-0, S. 273

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alsdorfer Ölmühle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.wver.de/