Untermühle (Aachen)

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Untermühle
Die Untermühle in Aachen-Horbach

Die Untermühle in Aachen-Horbach

Lage und Geschichte
Untermühle (Nordrhein-Westfalen)
Untermühle
Koordinaten 50° 51′ 16,1″ N, 6° 3′ 21,8″ OKoordinaten: 50° 51′ 16,1″ N, 6° 3′ 21,8″ O
Standort Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Städteregion Aachen
Aachen-Horbach
Gewässer Amstelbach
Erbaut 16./17. Jahrhundert
Stillgelegt 1963/64
Technik
Nutzung Mahlmühle
Mahlwerk 1 Mahlgang
Antrieb Wassermühle
Wasserrad oberschlächtig

Die Untermühle war eine oberschlächtige Wassermühle am Amstelbach in der Stadt Aachen in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen im Regierungsbezirk Köln.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Untermühle hatte ihren Standort am Amstelbach, Heydener Feldweg 110, im Stadtbezirk Aachen-Horbach in der Städteregion Aachen. Sie lag auf einer Höhe von ca. 130 m über NN. Die Untermühle war die zweite Mühle am Amstelbach, oberhalb hatte die Obermühle ihren Standort.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Amstelbach hat seine Quelle in der Nähe der Ortschaft Nierstein im Stadtbezirk Richterich in der Städteregion Aachen. Der Quellbereich liegt in einer Höhe von circa 183 m über NN[1]. Der Bach mit einer Länge von 13,5 km [2] fließt in nördlicher Richtung. Bei Pannesheide wird der Amstelbach kurzzeitig zum Grenzfluss zwischen Deutschland und den Niederlanden, um anschließend als Anselderbeek das Anstelvallei (Amsteltal), Kerkrades grünes Herz, zu durchqueren. Gegenüber dem Ortsteil Hofstadt mündet der Bach, nach vorheriger Aufnahme der Strijthagerbeek, in einer Höhe von 98 m über NN in der Stadt Übach-Palenberg im Kreis Heinsberg in die Wurm. Die Pflege und Unterhaltung des Gewässers mit einem Einzugsgebiet von 25,7 km2 obliegt dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER).[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nahe der niederländischen Grenze hatte die Untermühle ihren Standort. Die ebenfalls oberschlächtige Mühle war eine Mahlmühle und stammte aus dem 16./17. Jh. Wegen ihrer Lage an einem spitz zulaufenden Grundstück direkt an der Landesgrenze nannte man sie auch die Tüter Mühle oder Teuten Mühle. Die Mühle, an der nur noch ein einsamer Mahlstein erinnert, arbeitete bis 1963/64. Der Hof wurde zu einer Pferdepension umgebaut.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmaleintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Untermühle, Heydener Feldweg 110 (Teile) Denkmalliste Aachen-Richterich

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Vogt: Niederrheinischer Wassermühlen-Führer 2. Auflage. Verein Niederrhein, Krefeld 1998, ISBN 3-00-002906-0 , S.261-263
  • Erich Mertes • Daniel Heidenbluth • Peter Bertram: Mühlen der Eifel Band II, Die Nordeifel, 2005, ISBN 3-938208-09-0 , S.164-165

→ Siehe auch Liste der Mühlen an der Wurm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Untermühle (Aachen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Grundkarte 1:5000
  2. Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  3. http://www.wver.de/