Altenhagen (Celle)

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Altenhagen
Stadt Celle
Koordinaten: 52° 37′ 58″ N, 10° 6′ 52″ O
Höhe: 47 m ü. NN
Fläche: 7,1 km²
Einwohner: 850 (30. Jun. 2012)
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 29223
Vorwahl: 05141

Altenhagen ist ein Stadtteil von Celle. Es liegt im nordöstlichen Bereich des Stadtgebietes. Seine Gründung geht auf das Jahr 1377 zurück.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenhagen wurde als Straßendorf gegründet und fand im Jahr 1377 als Oldenhagen erstmals urkundliche Erwähnung.

Am 1. Januar 1973 wurde Altenhagen in die Kreisstadt Celle eingegliedert.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat hat gemeinsame Zuständigkeit für die Celler Ortsteile Altenhagen, Bostel und Lachtehausen und hat 7 Sitze (3 CDU, 2 SPD, 1 Grüne, 1 Einzelbewerber) Ortsbürgermeister ist Hans-Martin Schaake.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird durch die von Celle nach Eschede und Uelzen führende Bundesstraße 191 in ein neues Industriegebiet und den ursprünglichen Ortsteil geteilt. Im Industriegebiet befindet sich u. a. das Verteilzentrum der Post. Am Ortsrand führt die Bahnstrecke Celle–Wittingen vorbei, der Bahnhof Altenhagen wird seit Einstellung des Personenverkehrs nur noch selten genutzt.

Das Zentrum des alten Ortsteils wird durch mehrere landwirtschaftliche Höfe und einige handwerkliche Betriebe geprägt. Dort befindet sich ein Kindergarten und das örtliche Gemeindezentrum der Celler Stadtkirchengemeinde. Am nordöstlichen Ortsrand befindet sich ein großes Berufsschulzentrum mit der BBS I und BBS IV (Albrecht-Thaer-Schule). Die Siedlungsform entspricht in weiten Teilen der eines Hagenhufendorfes.

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 221.