Amt Lebus

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Wappen Deutschlandkarte
Das Amt Lebus führt kein Wappen
Amt Lebus
Deutschlandkarte, Position des Amtes Lebus hervorgehoben

Koordinaten: 52° 25′ N, 14° 32′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Fläche: 155,36 km2
Einwohner: 6123 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Amtsschlüssel: 12 0 64 5406
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Breite Straße 1
15326 Lebus
Website: www.amt-lebus.de
Amtsdirektor: Heiko Friedemann
Lage des Amtes Lebus im Landkreis Märkisch-Oderland
AltlandsbergAlt TuchebandBad FreienwaldeBeiersdorf-FreudenbergBleyen-GenschmarBliesdorfBuckowFalkenbergFalkenhagenFichtenhöheFredersdorf-VogelsdorfGarzau-GarzinGolzowGusow-PlatkowHeckelberg-BrunowHöhenlandHoppegartenKüstriner VorlandLebusLetschinLietzenLindendorfMärkische HöheMünchebergNeuenhagen bei BerlinNeuhardenbergNeulewinNeutrebbinOberbarnimOderauePetershagen/EggersdorfPodelzigPrötzelRehfeldeReichenow-MöglinReitweinRüdersdorf bei BerlinSeelowStrausbergTreplinVierlindenWaldsieversdorfWriezenZechinZeschdorfBrandenburgKarte
Über dieses Bild
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Das Amt Lebus ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Märkisch-Oderland des Landes Brandenburg, in dem sich zunächst neun Gemeinden und die Stadt Lebus im damaligen Kreis Seelow zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Amtssitz ist die Stadt Lebus. Durch Gemeindezusammenschlüsse verwaltet das Amt noch vier Gemeinden und die Stadt Lebus.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt liegt im Südosten des Landkreises Märkisch Oderland. Es grenzt im Norden an das Amt Golzow, im Osten an dem Landkreis Powiat Słubicki (Woiwodschaft Lebus) der Republik Polen, im Süden an die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) und das Amt Odervorland sowie im Westen an das Amt Seelow-Land.

Gemeinden und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Lebus umfasst die folgenden Gemeinden[2][3]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 21. April 1992 mit Wirkung zum 22. Mai 1992 seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Lebus[4]. Zum Sitz der Amtsverwaltung wurde die Stadt Lebus bestimmt. Das Amt umfasste 1992 die Gemeinden

  1. Alt Zeschdorf
  2. Döbberin
  3. Mallnow
  4. Petershagen
  5. Podelzig
  6. Reitwein
  7. Schönfließ
  8. Treplin
  9. Wulkow
  10. Stadt Lebus

Zum 31. Dezember 1997 schlossen sich Alt Zeschdorf, Döbberin und Petershagen zur neuen Gemeinde Zeschdorf zusammen[5]. Schönfließ wurde zum 31. Dezember 1998 nach Lebus eingemeindet.[6] Am 30. November 2001 mit Wirkung zum 31. Dezember 2001 genehmigte der Minister des Innern die Eingliederung der Gemeinden Mallnow[7] und Wulkow bei Booßen[8] in die Stadt Lebus.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1992 5 206
1993 5 208
1994 5 399
1995 5 658
1996 5 871
1997 6 207
1998 6 421
1999 6 581
Jahr Einwohner
2000 6 710
2001 6 791
2002 6 851
2003 6 857
2004 6 806
2005 6 769
2006 6 710
2007 6 656
2008 6 543
2009 6 477
Jahr Einwohner
2010 6 398
2011 6 251
2012 6 204
2013 6 106
2014 6 097
2015 6 083
2016 6 080
2017 6 085
2018 6 123

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[9][10][11]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Amtsdirektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992–1993: Hans-Peter Walter[12]
  • 1994–1995: Hans-Jörg Strahlendorf
  • 1996–1998: Hans-Joachim Fricke
  • 1998–2003: Margot Franke (amtierend)
  • seit 2004: Heiko Friedemann[13]

Friedemann wurde am 20. September 2011 vom Amtsausschuss für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt.[14] Am 1. Januar 2012 begann seine zweite Amtsperiode.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Amt Lebus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung des Amtes Lebus vom 5. März 2009 PDF
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg - Amt Lebus
  4. Bildung des Amtes Lebus. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 21. April 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 33, 22. Mai 1992, S. 501.
  5. Zusammenschluß der Gemeinden Alt Zeschdorf, Döbberin und Petershagen (Amt Lebus) zu der neuen Gemeinde Zeschdorf. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 28. November 1997. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 8. Jahrgang, Nummer 51, 22. Dezember 1997, S. 1006.
  6. Eingliederung der Gemeinde Schönfließ in die Stadt Lebus. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 3. November 1998. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 9. Jahrgang, Nummer 48, 27. November 1998, S. 984.
  7. Eingliederung der Gemeinde Mallnow in die Stadt Lebus. Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, Nummer 51, 19. Dezember 2001, S. 879 PDF.
  8. Eingliederung der Gemeinde Wulkow bei Booßen in die Stadt Lebus. Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, Nummer 51, 19. Dezember 2001, S. 879 PDF.
  9. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland. S. 16–17.
  10. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  11. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  12. Zeittafel der Lebuser Amtsdirektoren auf www.thate.info
  13. Amt feiert mit großem Frühschoppen Geburtstag. In: Märkische Oderzeitung, 6. September 2012
  14. Friedemann als Amtsdirektor wiedergewählt. In: Märkische Oderzeitung, 21. September 2011