Amt Odervorland

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Wappen Deutschlandkarte
Das Amt Odervorland führt kein Wappen
Amt Odervorland
Deutschlandkarte, Position des Amtes Odervorland hervorgehoben
Koordinaten: 52° 20′ N, 14° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oder-Spree
Fläche: 180,09 km2
Einwohner: 5667 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km2
Amtsschlüssel: 12 0 67 5706
Amtsgliederung: 3 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Bahnhofstraße 3–4
15518 Briesen (Mark)
Webpräsenz: www.amt-odervorland.de
Amtsdirektorin: Marlen Rost
Lage des Amtes Odervorland im Landkreis Oder-Spree
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Das Amt Odervorland ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Oder-Spree des Landes Brandenburg, in dem sich zunächst zehn Gemeinden im damaligen Kreis Fürstenwalde zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Sitz der Amtsverwaltung ist Briesen (Mark). Durch Gemeindezusammenschlüsse hat sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf drei reduziert.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Odervorland liegt im Nordosten des Landkreises Oder-Spree. Es grenzt im Westen an die amtsfreie Stadt Fürstenwalde/Spree, im Norden an die amtsfreie Gemeinde Steinhöfel, im Nordosten an das Amt Seelow-Land, im Osten an das Amt Lebus und die amtsfreie Stadt Frankfurt (Oder), im Süden an das Amt Schlaubetal und an die amtsfreie Gemeinde Rietz-Neuendorf sowie im Südwesten an das Amt Scharmützelsee.

Gemeinden und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Odervorland verwaltet drei Gemeinden[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Juni 1992 erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Odervorland.[3] Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 30. Juni 1992 festgelegt. Das Amt hat seinen Sitz in der Gemeinde Briesen und bestand zunächst aus zehn Gemeinden im damaligen Kreis Fürstenwalde:

  1. Alt Madlitz
  2. Berkenbrück
  3. Biegen
  4. Briesen
  5. Falkenberg
  6. Jacobsdorf
  7. Petersdorf bei Briesen
  8. Pillgram
  9. Sieversdorf
  10. Willmersdorf

Zum 31. Dezember 1998 schlossen sich die Gemeinden Jacobsdorf, Petersdorf bei Briesen und Pillgram zu einer neuen Gemeinde Jacobsdorf zusammen.[4] Zum 26. Oktober 2003 wurde Gemeinde Falkenberg per Gesetz in die Gemeinde Madlitz-Wilmersdorf eingegliedert, zum gleichen Zeitpunkt wurde auch die Gemeinde Sieversdorf durch das Gemeindegebietsreformgesetz in die Gemeinde Jacobsdorf eingegliedert.[5] Am 1. Januar 2014 wurde Madlitz-Wilmersdorf nach Briesen eingemeindet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1992 5 198
1993 5 229
1994 5 256
1995 5 310
1996 5 430
1997 5 610
Jahr Einwohner
1998 5 788
1999 5 917
2000 5 999
2001 6 081
2002 6 152
2003 6 127
Jahr Einwohner
2004 6 084
2005 6 095
2006 6 010
2007 5 976
2008 5 925
2009 5 892
Jahr Einwohner
2010 5 808
2011 5 732
2012 5 724
2013 5 655
2014 5 699
2015 5 667

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[6][7] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Amtsdirektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Stumm war von 1992 bis 2016 Amtsdirektor. Marlen Rost wurde am 23. Mai 2016 durch den Amtsausschuss für eine Amtsdauer von acht Jahren zu seiner Nachfolgerin gewählt. Sie trat ihr Amt am 1. Oktober 2016 an.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg – Amt Odervorland
  3. Bildung des Amtes Odervorland. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 29. Mai 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 52, 24. Juli 1992, S. 950.
  4. Bildung der neuen Gemeinde Jacobsdorf aus den Gemeinden Jacobsdorf, Petersdorf bei Briesen und Pillgram. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 16. November 1998. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 9. Jahrgang, Nummer 51, 15. Dezember 1998, S. 1040.
  5. Sechstes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree und Spree-Neiße (6.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003, Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 93.
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree. S. 12–13
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  8. Marlen Rost gewählt. In: Märkische Oderzeitung, 23. Mai 2016