Amt Golzow

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Amtes Golzow
Amt Golzow
Deutschlandkarte, Position des Amtes Golzow hervorgehoben
Koordinaten: 52° 34′ N, 14° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Fläche: 152 km2
Einwohner: 5286 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Amtsschlüssel: 12 0 64 5404
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Seelower Straße 14
15328 Golzow
Webpräsenz: www.amt-golzow.de
Amtsdirektor: Lothar Ebert
Lage des Amtes Golzow im Landkreis Märkisch-Oderland
AltlandsbergAlt TuchebandBad FreienwaldeBeiersdorf-FreudenbergBleyen-GenschmarBliesdorfBuckowFalkenbergFalkenhagenFichtenhöheFredersdorf-VogelsdorfGarzau-GarzinGolzowGusow-PlatkowHeckelberg-BrunowHöhenlandHoppegartenKüstriner VorlandLebusLetschinLietzenLindendorfMärkische HöheMünchebergNeuenhagen bei BerlinNeuhardenbergNeulewinNeutrebbinOberbarnimOderauePetershagen/EggersdorfPodelzigPrötzelRehfeldeReichenow-MöglinReitweinRüdersdorf bei BerlinSeelowStrausbergTreplinVierlindenWaldsieversdorfWriezenZechinZeschdorfBrandenburgKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Das Amt Golzow [ˈgɔltsoː] ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Märkisch-Oderland des deutschen Bundeslandes Brandenburg, in dem zunächst zwölf Gemeinden im damaligen Kreis Seelow zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Amtssitz ist die Gemeinde Golzow. Durch Gemeindezusammenschlüsse hat das Amt heute nur noch fünf Gemeinden.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Golzow liegt im Osten des Landkreises Märkisch-Oderland. Es grenzt im Norden an die Gemeinde Letschin, im Osten an die Republik Polen, im Süden an das Amt Lebus und im Westen an die Stadt Seelow.

Gemeinden und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Golzow verwaltet fünf Gemeinden:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Golzow am 30. Juni 1992 seine Zustimmung[2]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 6. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Golzow und bestand aus zwölf Gemeinden des damaligen Kreises Seelow: Alt Tucheband, Buschdorf, Bleyen, Friedrichsaue, Genschmar, Golzow, Gorgast, Hathenow, Manschnow, Küstrin-Kietz, Rathstock und Zechin.

Zum 31. Dezember 1997 schlossen sich die Gemeinden Gorgast, Manschnow und Küstrin-Kietz zur neuen Gemeinde Küstriner Vorland zusammen[3]. Die Gemeinden Buschdorf, Friedrichsaue und Zechin bildeten ebenfalls zum 31. Dezember 1997 die neue Gemeinde Zechin[4].

Mit Wirkung zum 31. Dezember 2001 wurde die Bildung der neuen amtsangehörigen Gemeinde Alt Tucheband aus den Gemeinden Hathenow, Alt Tucheband und Rathstock vom Ministerium des Innern des Landes Brandenburg genehmigt[5]. Ebenfalls zum 31. Dezember 2001 schlossen sich die Gemeinden Bleyen und Genschmar zur neuen Gemeinde Bleyen-Genschmar zusammen[6].

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1992 7 214
1993 7 107
1994 7 041
1995 6 991
1996 6 942
1997 7 003
1998 6 917
1999 6 880
Jahr Einwohner
2000 6 859
2001 6 705
2002 6 585
2003 6 477
2004 6 354
2005 6 271
2006 6 191
2007 6 053
2008 5 929
2009 5 868
Jahr Einwohner
2010 5 699
2011 5 557
2012 5 488
2013 5 411
2014 5 340
2015 5 313
2016 5 279
2017 5 286

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[7][8][9]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtsdirektor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Amtsdirektor war Klaus-Dieter Lehmann. Lothar Ebert folgte ihm im Jahr 2000. Ebert wurde im Mai 2008 wiedergewählt[10] und am 21. Juni 2016 für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt. Seine dritte Amtszeit begann am 1. Oktober 2016.[11]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 29. März 1995 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber ein Bund von zwölf lanzettenförmigen grünen Halmen, umschlungen von einem beiderseits mit blütenartigen Zierelementen besetzten goldenen Reif.“ [12]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2017 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Bildung des Amtes Golzow. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 52, 24. Juli 1992, S. 952.
  3. Bildung einer neuen Gemeinde Küstriner Vorland. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 14. Oktober 1997. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 8. Jahrgang, Nummer 45, 14. November 1997, S. 926.
  4. Bildung einer neuen Gemeinde Zechin. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 14. Oktober 1997. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 8. Jahrgang, Nummer 45, 14. November 1997, S. 927.
  5. Bildung der neuen Gemeinde Alt Tucheband. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern Vom 17. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 46, Potsdam, den 14. November 2001, S. 779 PDF
  6. Bildung der neuen Gemeinde Bleyen-Genschmar. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 17. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 46, Potsdam, den 14. November 2001, S. 779 PDF
  7. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland. S. 16–17
  8. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  9. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  10. Lothar Ebert wiedergewählt. In: Märkische Oderzeitung, 28. Mai 2008
  11. Amtsdirektor wiedergewählt. In: Märkische Oderzeitung, 23. Juni 2016
  12. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg