Amy Cragg

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Amy Cragg Leichtathletik

Amy Cragg (2016)
Amy Cragg bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro

Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 21. Januar 1984 (33 Jahre)
Geburtsort Long Beach, Vereinigte Staaten
Größe 163 cm
Gewicht 45 kg
Karriere
Disziplin Langstreckenlauf
Bestleistung 2:27:03 h (Marathon)
1:08:27 h (Halbmarathon)
Verein Nike/Bowerman Track Club
Trainer Jerry Schumacher
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
 Weltmeisterschaften
0Bronze0 London 2017 Marathonlauf
letzte Änderung: 7. August 2017

Amy Cragg (* 21. Januar 1984 in Long Beach, Kalifornien als Amy Hastings) ist eine US-amerikanische Langstreckenläuferin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amy Hastings wurde in Long Beach, Kalifornien geboren und besuchte Leavenworth High School in Leavenworth, Kansas.

2010 nahm sie an den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz teil und belegte dort den 25. Platz und sicherte sich zudem mit dem amerikanischen Team die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung. Amy Hasting startete am 20. März 2011 beim Los-Angeles-Marathon 2011 und belegte mit ihrer persönlichen Bestzeit von 2:27:03 h den zweiten Platz hinter Bizunesh Deba und damit zum ersten Mal einen Podestplatz beim Marathonlauf.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London erreichte Amy Hastings im Wettbewerb über die 10.000 Meter mit einer Zeit von 31:10,69 min den elften Platz.[1]

Amy Hasting nahm im August 2013 an den Weltmeisterschaften in Moskau teil und belegte über die 10.000 Meter mit einer Zeit von 32:51,19 min Platz 14.

Am 12. Oktober 2014 verpasste Hastings beim Chicago-Marathon 2014 um nur eine Sekunde den dritten Platz und wurde Vierte.

Im Herbst 2014 heiratete sie den irischen Langstreckenläufer Alistair Cragg und nahm seinen Nachnamen an.[2]

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro belegte Cragg im Marathonlauf mit einer Zeit von 2:28:25 h den neunten Platz.[3]

2017 startete sie beim Marathonlauf der Weltmeisterschaften 2017 in London und gewann hier mit einer Saisonbestleistung von 2:27:18 h hinter Rose Chelimo und Edna Ngeringwony Kiplagat die Bronzemedaille.[4] Dies war die erste Weltmeisterschaftsmedaille im Marathon für eine US-Amerikanerin seit der Silbermedaille von Marianne Dickerson bei den Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki.[5][6]

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1500 Meter: 4:22.97 min, 16. April 2005, Tempe, Arizona
  • 3000 Meter: 8:58.21 min, 2. Juni 2012, Eugene, Oregon
  • 5000 Meter: 15:14.31 min, 24. Juni 2011, Eugene, Oregon
  • 10.000 Meter: 31:10.69 min, 3. August 2012, London
  • 15 Kilometer: 48:26 min, 5. Februar 2017, Marugame
  • 20 Kilometer: 1:04:56 h, 5. Februar 2017, Marugame
  • Halbmarathon: 1:08:27 h, 5. Februar 2017, Marugame
  • 30 Kilometer: 1:43:30 h, 12. Oktober 2014, Chicago, Illinois
  • Marathon: 2:27:03 h, 12. Oktober 2014, Chicago, Illinois

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Amy Cragg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnis 10.000 Meter Frauen bei den Olympischen Spielen 2012 in London, auf olympic.org. Abgerufen am 7. August 2017.
  2. Amy Cragg auf runnersworld.com. Abgerufen am 7. August 2017.
  3. Ergebnis Marathon Frauen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro, auf olympic.org. Abgerufen am 7. August 2017.
  4. Leo Spall: Amy Cragg ends U.S. women's marathon drought with thrilling bronze, auf espn.com, vom 6. August 2017. Abgerufen am 7. August 2017.
  5. Harry Prevor: Amy Cragg Does It: USA Steals Bronze Medal In Very Tactical Worlds Marathon, auf flotrack.org, vom 6. August 2017. Abgerufen am 7. August 2017.
  6. Amy Cragg Ends America’s 34-Year Medal Drought In The Women’s Marathon At Worlds By Snagging A Surprising Bronze in London, auf letsrun.com, vom 6. August 2017. Abgerufen am 7. August 2017.