Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Logo der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013
Das Olympiastadion Luschniki
Das Olympiastadion Luschniki
Stadt RusslandRussland Moskau, Russland
Stadion Olympiastadion Luschniki
Teilnehmende Länder 206
Teilnehmende Athleten 1974
Wettbewerbe 47
Eröffnung 10. August 2013
Schlusstag 18. August 2013
Eröffnet durch Wladimir Putin
Präsident Russlands
Chronik
Daegu 2011 Peking 2015
Medaillenspiegel (Endstand nach 47 Entscheidungen)
Platz Land G S B Gesamt
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7 14 5 26
2 JamaikaJamaika Jamaika 6 2 2 10
3 KeniaKenia Kenia 5 4 3 12
4 RusslandRussland Russland 5 1 4 10
5 DeutschlandDeutschland Deutschland 4 2 1 7
6 AthiopienÄthiopien Äthiopien 3 3 4 10
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 3 1 3 7
8 PolenPolen Polen 2 1 3
9 UkraineUkraine Ukraine 2 2 4
10 TschechienTschechien Tschechien 2 1 3
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften fanden vom 10. bis 18. August 2013 im Olympiastadion Luschniki in Moskau statt.

Bewerbung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eröffnungszeremonie am 10. August

Bis zum 1. Dezember 2006 hatten sich neben Moskau auch Barcelona in Spanien, Brisbane in Australien und Göteborg in Schweden um die Ausrichtung der Weltmeisterschaften beworben.[1] Göteborg zog seine Kandidatur aufgrund mangelnder finanzieller Unterstützung durch die schwedische Regierung noch im selben Monat zurück.[2]

Der Weltleichtathletikverband (IAAF) verkündete während seiner Mitgliederversammlung am 27. März 2007 in Mombasa, dass Moskau die Wahl zur Ausrichtung der Weltmeisterschaften 2013 gewonnen habe.[3]

Kritik an der Entscheidung für Moskau als Ausrichterort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entscheidung für Moskau als Ausrichterort der Leichtathletik-Weltmeisterschaften wurde während der Veranstaltung wiederholt von manchen westlichen Fernsehkommentatoren, Sportlern und Zeitungen kritisiert, da das Stadion nur spärlich besucht wurde. Selbst während des 100-Meter-Finals mit Usain Bolt blieben viele Plätze unbesetzt.[4][5] Dies wurde mit dem geringen Interesse der Russen an Leichtathletik im Vergleich zu beispielsweise Fußball begründet. Entgegen diesen Medienmeldungen erzielten die Weltmeisterschaften laut IAAF insgesamt "hervorragende Besucherzahlen" und übertrafen den bisherigen Rekord bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu im Jahr 2011.[6] Doch dieser Vergleich mit den vorangegangenen Weltmeisterschaften ist überhaupt nicht aussagekräftig, denn auch in Daegu waren die Besucherzahlen niedrig. Da wäre eher ein Vergleich zu beispielsweise den Weltmeisterschaften 2009 angebracht. In Berlin gab es eine sehr hohe Besucherzahl, im Vergleich dazu schnitt Moskau schlecht ab.

Wettbewerbe und Qualifikationsstandards[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die A- und B-Standards sind relevant für die Zulassung der Höchstanzahl von Athleten je Land. Bei Erfüllung des A-Standards sind maximal drei Athleten für ein Land zugelassen, wobei alle drei Wettbewerber diesen Standard erreicht haben müssen. Für die Zulassung von maximal einem Athleten ist die Erfüllung des B-Standards notwendig.

Disziplinen und Qualifikationsstandards[7]
Disziplin Männer Frauen
  A-Standard B-Standard A-Standard B-Standard
100 m 0000010,15 s 0000010,21 s 0000011,28 s 0000011,36 s
200 m 0000020,52 s 0000020,60 s 0000023,05 s 0000023,30 s
400 m 0000045,28 s 0000045,60 s 0000051,55 s 0000052,35 s
800 m 0001:45,30 min 0001:46,20 min 0002:00,00 min 0002:01,50 min
1500 m 0003:35,00 min 0003:37,00 min 0004:05,50 min 0004:09,00 min
5000 m 0013:15,00 min 0013:20,00 min 0015:18,00 min 0015:24,00 min
10.000 m 0027:40,00 min 0028:05,00 min 0031:45,00 min 0032:05,00 min
Marathonlauf 2:17:00 h 2:43:00 h
100 m Hürden 0000012,94 s 0000013,10 s
110 m Hürden 0000013,40 s 0000013,50 s
400 m Hürden 0000049,40 s 0000049,60 s 0000055,40 s 0000056,55 s
3000 m Hindernis 0008:26,00 min 0008:32,00 min 0009:43,00 min 0009:48,00 min
4 × 100 m 0000039,20 s 0000044,00 s
4 × 400 m 0003:05,00 min 0003:33,00 min
20-km-Gehen 1:24:00 h 1:26:00 h 1:36:00 h 1:38:00 h
50-km-Gehen 4:02:00 h 4:16:00 h
Hochsprung 000002,31 m 000002,28 m 000001,95 m 000001,92 m
Stabhochsprung 000005,70 m 000005,60 m 000004,60 m 000004,50 m
Weitsprung 000008,25 m 000008,10 m 000006,75 m 000006,65 m
Dreisprung 000017,20 m 000016,85 m 000014,40 m 000014,20 m
Kugelstoßen 000020,60 m 000020,10 m 000018,30 m 000017,20 m
Diskuswurf 000066,00 m 000064,00 m 000062,00 m 000059,50 m
Hammerwurf 000079,00 m 000076,00 m 000072,00 m 000069,50 m
Speerwurf 000083,50 m 000081,00 m 000062,00 m 000060,00 m
Siebenkampf 00006100 P 00005950 P
Zehnkampf 00008200 P 00008000 P

Teilnehmende Nationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der oben genannten Qualifikationsstandards entsandten 206 nationale Leichtathletikverbände insgesamt 1974 weibliche und männliche Athleten zu den Weltmeisterschaften.

Liste der teilnehmenden Nationen:

Wettkampfplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende: M: morgens und A: abends

Q Qualifikation V Vorkampf/-lauf ½ Halbfinale F Finale
Männer
Datum → Sa
10.
So
11.
Mo
12.
Di
13.
Mi
14.
Do
15.
Fr
16.
Sa
17.
So
18.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m Q V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
110 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hind. V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20-km-Gehen F
50-km-Gehen F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Zehnkampf F
Frauen
Datum → Sa
10.
So
11.
Mo
12.
Di
13.
Mi
14.
Do
15.
Fr
16.
Sa
17.
So
18.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
100 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hind. V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20-km-Gehen F
 
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Siebenkampf F

Sportliche Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl es keinen Weltrekord gab, lagen die Leistungen dieser Weltmeisterschaften auf einem durchweg sehr hohen Niveau. Es gab zwei Weltmeisterschaftsrekorde, und acht Weltjahresbestleistungen, die im Folgenden aufgelistet sind.

Rekorde und Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darüber hinaus wurden 37 nationale Rekorde (NR) aufgestellt.

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon vor diesen Weltmeisterschaften gab es wieder einmal einen Eklat in Sachen Doping. Gleich zwei Topsprinter wurden der Einnahme verbotener Mittel überführt und von den Weltmeisterschaften ausgeschlossen. Es handelte sich um den US-Amerikaner Tyson Gay, Hauptwidersacher des Ausnahmesprinters Usain Bolt, sowie um Bolts Landsmann Asafa Powell.[8]

Drei weitere Dopingfälle gab es unmittelbar vor Beginn der Wettkämpfe:

  • Die rumänische Marathonläuferin Simona Maxim entfernte sich unmittelbar vor der Abreise nach Moskau aus dem Trainingslager in Snagov, als dort Dopingtester eintrafen. Sie wurde daraufhin am 8. August 2013 vom rumänischen Leichtathletikverband aus dem WM-Kader gestrichen.[9]
  • Die beiden Sprinterinnen Kelly-Ann Baptiste und Semoy Hackett aus Trinidad und Tobago reisten noch vor dem Wettkampf wieder aus Moskau ab, nachdem sie Medienberichten zufolge bei Dopinguntersuchungen positiv getestet worden waren.[10]

Gleich im Anschluss an die Weltmeisterschaften wurden weitere Dopingfälle gemeldet:[11]

Im Jahr 2016 kam dann eine Lawine ins Rollen, als bekannt wurde, dass der russische Sportverband für die Verschleierung positiver Dopingbefunde bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 verantwortlich war.[12] Diese und weitere Erkenntnisse zur Rolle dieses russischen Ministeriums führten schließlich zum Ausschluss russischer Leichtathleten von den Leichtathletikwettbewerben bei den Olympischen Spielen 2016 sowie den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 und 2019.[13][14]

Einer großen Zahl weiterer Athleten wurden in der Zeit nach diesen Weltmeisterschaften nach und nach aufgrund von Verstößen gegen die Antidopingbestimmungen ihre hier errungenen Platzierungen/Medaillen aberkannt.[15]

  • Joshua Ross, Australien – 200-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden / 4-mal-100-Meter-Staffel, Vorlauf nicht beendet. Der Athlet erhielt eine zweijährige Sperre, nachdem er drei Doping-Tests versäumt hatte. Seine Resultate unter anderem von diesen Weltmeisterschaften wurden gestrichen.[16]
  • Abdulaziz Ladan Mohammed, Saudi-Arabien800-Meter-Lauf, ursprünglich Rang 8. Der Athlet beging am 9. August 2013 einen Dopingverstoß. Seine im Anschluss erzielten Resultate – unter anderem bei diesen Weltmeisterschaften – wurden annulliert und es folgte eine zweijährige Dopingsperre, die am 23. Mai 2017 begann.[17]
  • Othmane el-Goumri, Marokko5000-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Der Athlet beging am 11. August 2013 einen Dopingverstoß. Seine im Anschluss erzielten Resultate – unter anderem bei diesen Weltmeisterschaften – wurden annulliert und es folgte eine zweijährige Dopingsperre, die am 1. Juli 2016 begann.[18]
  • Sergio Sánchez, Spanien – 5000-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Bei einer Kontrolle während der spanischen Leichtathletikmeisterschaften am 28. Juli 2013 wurde dem Athleten der Einsatz von Erythropoetin (EPO) nachgewiesen. Seine anschließend erzielten Resultate wurden annulliert und er wurde vom 25. November 2013 an für zwei Jahre gesperrt.[19]
  • Hafid Chani, Marokko – Marathonlauf, Rennen nicht beendet. Ihm wurde für den 19. März 2010 anhand seines Biologischen Passes die Verwendung einer verbotenen Substanz nachgewiesen, was die Annullierung seiner von da an erzielten Resultate sowie eine vierjährige Sperre, die am 10. März 2019 begann, nach sich zog.[20]
  • Maxim Dyldin, Russland – 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst Platz 3. Der Sportler hatte einen Dopingtest versäumt und wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS vom 6. Januar 2017 an für vier Jahre gesperrt. Seine mit der russischen 4-mal-400-Meter-Staffel gewonnenen Medaillen bei den Europameisterschaften 2010 und diesen Weltmeisterschaften wurden ihm aberkannt.[21]
  • Alexandr Iwanow, Russland – 20-km-Gehen, ursprünglich Weltmeister. Sein WM-Titel wurde ihm aberkannt, nachdem ihm laut russischem Leichtathletikverband Abweichungen im Blut nachgewiesen worden waren. Alle seine Resultate zwischen Juli 2012 und August 2015 wurden annulliert, darunter seine EM-Silbermedaille von 2014. Außerdem wurde er rückwirkend ab 2. Mai 2017 für drei Jahre gesperrt.[22]
  • Michail Ryschow, Russland – 50-km-Gehen, zunächst Platz 2. Zusammen mit fünf weiteren Landsleuten wurde Michail Ryschow über seinen Biologischen Pass bei Trainingskontrollen des Dopings überführt. Er erhielt eine Sperre von vier Jahren bis zum 14. Juli 2019.[23][24][25]
  • Iwan Uchow, Russland – Hochsprung, zunächst Platz 4. Der Athlet wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre gesperrt. Seine zwischen dem 16. Juli 2012 und dem 31. Dezember 2015 erzielten Resultate wurden annulliert.[26]
  • Soslan Tsirikhov, Russland – Kugelstoßen, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem er seinen Dopingverstoß zugegeben hatte. Sein WM-Resultat von 2013 wurde gestrichen.[27]
  • Pavel Kryvitski, WeißrusslandHammerwurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde positiv auf ein verbotenes Wachstumshormon getestet. Dies wurde mit einer Sperre von vier Jahren bis zum 10. Juni 2019 und der Streichung unter anderem seines Resultats von diesen Weltmeisterschaften geahndet.[28]
  • Hassan Mohamed Mahmoud, Ägypten – Hammerwurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde am 31. Juli 2013 positiv getestet und erhielt eine Sperre von diesem Datum an bis zum 18. April 2016. Sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.[29]
  • Jelysaweta Bryshina, Ukraine – 200-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden / 4-mal-100-Meter-Staffel, im Vorlauf ausgeschieden. Die Athletin gehörte zu den ersten positiv getesteten Sportlern dieser Weltmeisterschaften. Sie hatte mit dem Steroid Drostanolon gedopt und wurde in beiden Disziplinen, die sie hier in Moskau bestritten hatte, disqualifiziert. Außerdem gab es für sie eine Sperre bis Ende August 2015.[30]
  • Antonina Kriwoschapka, Russland – 400-Meter-Lauf, ursprünglich Platz 3, / 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst Rang 1. Sie wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihre hier erzielten WM-Resultate wurden annulliert, ihre Medaillen musste sie zurückgeben.[31]
  • Marija Sawinowa, 800-Meter-Lauf, ursprünglich Platz 2. Auf eine Initiative der IAAF hin wurde der Verstoß der Athletin gegen die Antidopingbestimmungen vom Internationalen Sportgerichtshof CAS mit einer Sperre von vier Jahren geahndet. Alle ihre vom 26. Juli 2010 bis 19. August 2013 erzielten Resultate wurden gestrichen.[32]
  • Jekaterina Scharmina, Russland – 1500-Meter-Lauf, ursprünglich Platz 6. Die Läuferin wurde wegen Anomalien in ihrem Blutbild vom 7. Dezember 2015 an für drei Jahre gesperrt. Unter anderem ihr Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.[33]
  • Swetlana Podosjonowa, spätere Swetlana Karamaschewa, Russland – 1500-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Alle ihre vom 14. Juli bis 16. August 2014 erzielten Resultate wurden wegen Auffälligkeiten in ihrem Biologischen Pass gestrichen.[34]
  • Ümmü Kiraz, Türkei – Marathonlauf, Rennen nicht beendet. Die von 2011 bis 2013 erzielten Resultate der Athletin wurden aufgrund von irregulären Blutwerten in ihrem Biologischen Pass durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) annulliert. Darüber hinaus wurde Ümmü Kiraz mit einer Sperre von zweieinhalb Jahren belegt.[35]
  • Julija Kondakowa, Russland – 100-Meter-Hürdenlauf, zunächst Platz 8. Sie wurde zusammen mit elf weiteren Sportlern bei Nachtests von den Olympischen Spielen 2012 des Dopingmissbrauchs überführt. Ihre seitdem erzielten Resultate wurden annulliert und sie wurde beginnend mit dem 1. Februar 2019 für vier Jahre gesperrt.[36]
  • Hanna Titimez, Ukraine – 400-Meter-Hürdenlauf, zunächst Platz 4. Ihre im Zeitraum vom 26. Juni 2012 bis 26. Juni 2014 erzielten Resultate wurden aufgrund von Dopingvergehen im Jahr 2017 offiziell gestrichen. Außerdem wurde sie vom 3. April 2017 bis zum 2. April 2019 gesperrt.[37]
  • Anissja Kirdjapkina, Russland – 20-km-Gehen, zunächst Rang 2. Sie wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Blutauffälligkeiten für drei Jahre gesperrt. Ihre bei den Weltmeisterschaften 2011 und 2013 gewonnenen Medaillen musste sie zurückgeben.[38]
  • Olena Schumkina, Ukraine – 20-km-Gehen, zunächst Rang 19. Sie wurde wegen auffälliger Blutwerte in ihrem Biologischen Pass für dreieinhalb Jahre gesperrt. Ihre seit Mai 2011 erzielten Ergebnisse wurden gestrichen.[39]
  • Swetlana Schkolina, Russland – Hochsprung, ursprünglich Rang 1. Die Athletin wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre gesperrt. Ihre olympische Bronzemedaille von 2012 und ihre WM-Goldmedaille von 2013 musste sie zurückgeben.[26]
  • Olga Kutscherenko, Russland – Weitsprung, ursprünglich Platz 5. Sie wurde wegen ihres Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen von der russischen Antidoping-Agentur RUSADA sanktioniert in Form einer zweijährigen Sperre sowie Aberkennung ihrer vom 28. August 2011 bis 28. August 2013 erzielten Resultate.[40]
  • Anna Pjatych, Russland – Dreisprung, ursprünglich Platz 7. Sie wurde wegen Einsatzes des leistungssteigernden Mittels Turinabol mit einer Sperre von vier Jahren belegt, die am 15. Dezember 2016 begann. Ihre vom 6. Juli 2013 bis 15. Dezember 2016 erzielten Resultate sowie ihr vierter Rang von den Weltmeisterschaften 2007 wurden annulliert.[41]
  • Jewgenija Kolodko, Russland – Kugelstoßen, ursprünglich Platz 5. Sie wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert.[31]
  • Wera Ganejewa, Russland – Diskuswurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Sie wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert[31]
  • Tatjana Lyssenko, Russland – Hammerwurf, ursprünglich Platz 1. Sie wurde als Mehrfachtäterin durch den Internationalen Sportgerichtshof für acht Jahre gesperrt. Ihr Weltmeistertitel von 2013 wurde ihr aberkannt.[26]
  • Anna Bulgakowa, Russland – Hammerwurf, ursprünglich Platz 5. Sie wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert.[42]
  • Gulfija Chanafejewa, Russland – Hammerwurf, ursprünglich Platz 11. Sie wurde zusammen mit zwei weiteren russischen Leichtathletinnen bei Nachtests zu den Olympischen Spielen 2012 des Dopings überführt. Die Athletin hatte bereits vorher eine Sperre wegen eines Verstoßes aus dem Jahr 2008 hinnehmen müssen. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde gestrichen.[43]
  • Aksana Mjankowa, Weißrussland – Hammerwurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Sie wurde bei Nachuntersuchungen der Dopingproben von den Olympischen Spielen 2012 positiv auf Turinabol und Oxandrolon getestet. Ihre Goldmedaille von 2012 musste sie zurückgeben, auch ihr Resultat von den Weltmeisterschaften 2013 wurde gestrichen.[44]

Im Jahr 2019 wurde ein weiterer Athlet bei einem Nachtest des Dopings überführt und gesperrt:

  • Dilschod Nasarow, TadschikistanHammerwurf, zunächst Fünfter. Ihm wurde bei einem Nachtest im Jahr 2019 der Einsatz eines verbotenen anabolen Steroids nachgewiesen. Alle seine zwischen dem 29. August 2011 und 29. August 2013 erzielten Resultate wurden ihm aberkannt. Außerdem erhielt er eine am 24. September 2019 beginnende zweijährige Sperre.[45]

So gab es bei diesen Weltmeisterschaften insgesamt 41 Dopingfälle. Dabei wurden die beiden Spitzen-Sprinter aus den USA und Jamaika, deren Disqualifikationen bereits im Vorfeld vollzogen worden waren, nicht mitgezählt. Die Gesamtzahl der offiziellen Fälle hatte sich gegenüber den vorangegangenen Weltmeisterschaften in Berlin um 23 verringert. Dennoch war der Wert immer noch sehr hoch, der Dopingsumpf, der die Leichtathletik schwer belastete, war immer noch groß. Den weitaus größten Anteil bzgl. der suspendierten Sportler hatte Russland. So litt die Glaubwürdigkeit einer ganzen Sportart schwer, was auch der zweite McLaren-Report noch einmal maßgeblich unterstreicht.[46]

Folgende siebzehn Nationen waren von Dopingfällen betroffen:

Land Anzahl
der Fälle
Land Anzahl
der Fälle
Russland 19 Iran 1
Ukraine 03 Kasachstan 1
Marokko 02 Rumänien 1
Trinidad und Tobago 02 Saudi-Arabien 1
Weißrussland 02 Spanien 1
Afghanistan 01 Tadschikistan 1
Ägypten 01 Türkei 1
Australien 01 Turkmenistan 1
Guatemala 01

Kritik an Homophobie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen der Verabschiedung des russischen Gesetzes zum Verbot von Homo-Propaganda in der Öffentlichkeit, gab es bei diesen Weltmeisterschaften internationale Kritik und Proteste von Journalisten, Politikern, LGBT- und Menschenrechtsaktivisten.[47][48][49][50][51][52][53][54]

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Usain Bolt – hier in Moskau Sieger über 100 und 200 Meter sowie mit der Sprintstaffel
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt JamaikaJamaika JAM 09,77
2 Justin Gatlin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,85
3 Nesta Carter JamaikaJamaika JAM 09,95
4 Kemar Bailey-Cole JamaikaJamaika JAM 09,98
5 Nickel Ashmeade JamaikaJamaika JAM 09,98
6 Mike Rodgers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,04
7 Christophe Lemaitre FrankreichFrankreich FRA 10,06
8 James Dasaolu Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 10,21

Finale: 11. August, 21:50 Uhr
Wind: −0,3 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

  • Julian Reus DeutschlandDeutschland GER, mit 10,27 s als Fünfter im vierten Vorlauf ausgeschieden
  • Martin Keller DeutschlandDeutschland GER, mit 10,32 s als Fünfter im ersten Vorlauf ausgeschieden

Doping:
Der in den in den Vorentscheidungsläufen ausgeschiedene Afghane Massoud Azizi war mit Nandrolon gedopt und wurde disqualifiziert.[11]

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt JamaikaJamaika JAM 19,66 WL
2 Warren Weir JamaikaJamaika JAM 19,79
3 Curtis Mitchell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,04
4 Nickel Ashmeade JamaikaJamaika JAM 20,05
5 Adam Gemili Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 20,08
6 Anaso Jobodwana SudafrikaSüdafrika RSA 20,14
7 Churandy Martina NiederlandeNiederlande NED 20,35
8 Jaysuma Saidy Ndure NorwegenNorwegen NOR 20,37

Finale: 17. August, 20:10 Uhr
Wind: ±0,0 m/s

Doping:
Der im Vorlauf ausgeschiedene Australier Joshua Ross erhielt eine zweijährige Sperre, nachdem er drei Doping-Tests versäumt hatte. Seine Resultate unter anderem von diesen Weltmeisterschaften über 200 Meter und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel, die ihren Vorlauf nicht beendet hatte, wurden gestrichen.[16]

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LaShawn Merritt – zum zweiten Mal 400-Meter-Einzelweltmeister nach 2009
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 LaShawn Merritt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 43,74 WL
2 Tony McQuay Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,40
3 Luguelín Santos Dominikanische RepublikDominikanische Republik DOM 44,52
4 Jonathan Borlée BelgienBelgien BEL 44,54
5 Pavel Maslák TschechienTschechien CZE 44,91
6 Youssef Masrahi Saudi-ArabienSaudi-Arabien KSA 44,97
7 Kirani James GrenadaGrenada GRN 44,99
8 Anderson Henriques BrasilienBrasilien BRA 45,03

Finale: 13. August, 21:50 Uhr

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mohammed Aman AthiopienÄthiopien ETH 1:43,31
2 Nick Symmonds Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:43,55
3 Ayanleh Souleiman DschibutiDschibuti DJI 1:43,76
4 Marcin Lewandowski PolenPolen POL 1:44,08
5 Andrew Osagie Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:44,36
6 Duane Solomon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:44,42
7 Pierre-Ambroise Bosse FrankreichFrankreich FRA 1:44,79
DOP Abdulaziz Ladan Mohammed Saudi-ArabienSaudi-Arabien KSA 1:46,57

Finale: 13. August, 21:10 Uhr

Doping:
Der zunächst achtplatzierte Abdulaziz Ladan Mohammed aus Saudi-Arabien beging am 9. August 2013 einen Dopingverstoß. Seine im Anschluss erzielten Resultate – unter anderem bei diesen Weltmeisterschaften – wurden annulliert und es folgte eine zweijährige Dopingsperre, die am 23. Mai 2017 begann.[17]

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweiter WM-Titel in Folge für den Olympiasieger von 2008 Asbel Kiprop
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Asbel Kiprop KeniaKenia KEN 3:36,28
2 Matthew Centrowitz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3:36,78
3 Johan Cronje SudafrikaSüdafrika RSA 3:36,83
4 Nixon Kiplimo Chepseba KeniaKenia KEN 3:36,87
5 Homiyu Tesfaye DeutschlandDeutschland GER 3:37,03
6 Silas Kiplagat KeniaKenia KEN 3:37,11
7 Mekonnen Gebremedhin AthiopienÄthiopien ETH 3:37,21
8 Henrik Ingebrigtsen NorwegenNorwegen NOR 3:37,52

Finale: 18. August, 17:25 Uhr

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13:26,98
2 Hagos Gebrhiwet AthiopienÄthiopien ETH 13:27,26
3 Isiah Kiplangat Koech KeniaKenia KEN 13:27,26
4 Thomas Pkemei Longosiwa KeniaKenia KEN 13:27,67
5 Edwin Cheruiyot Soi KeniaKenia KEN 13:29,01
6 Bernard Lagat Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13:29,24
7 Muktar Edris AthiopienÄthiopien ETH 13:29,56
8 Galen Rupp Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13:29,87

Finale: 16. August, 20:45 Uhr

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • Der im Vorlauf ausgeschiedene Marokkaner Othmane el-Goumri beging am 11. August 2013 einen Dopingverstoß. Seine im Anschluss erzielten Resultate – unter anderem bei diesen Weltmeisterschaften – wurden annulliert und es folgte eine zweijährige Dopingsperre, die am 1. Juli 2016 begann.[18]
  • Dem im Vorlauf ausgeschiedenen Spanier Sergio Sánchez wurde bei einer Kontrolle während der spanischen Leichtathletikmeisterschaften am 28. Juli 2013 der Einsatz von Erythropoetin (EPO) nachgewiesen. Seine anschließend erzielten Resultate wurden annulliert und er wurde vom 25. November 2013 an für zwei Jahre gesperrt.[19]

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finale über 10.000 Meter ausgangs der Zielkurve: Galen Rupp (in Rot), Ibrahim Jeilan (grünes Trikot), Mo Farah (ganz rechts)
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 27:21,71
2 Ibrahim Jeilan AthiopienÄthiopien ETH 27:22,23
3 Paul Kipngetich Tanui KeniaKenia KEN 27:22,61
4 Galen Rupp Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 27:24,39
5 Abera Kuma AthiopienÄthiopien ETH 27:25,27
6 Bedan Karoki KeniaKenia KEN 27:27,17
7 Kenneth Kipkemoi KeniaKenia KEN 27:28,50
8 Nguse Amlosom EritreaEritrea ERI 27:29,21

Datum: 10. August, 18:55 Uhr

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Start des Marathonlaufs
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Stephen Kiprotich UgandaUganda UGA 2:09:51
2 Lelisa Desisa AthiopienÄthiopien ETH 2:10:12
3 Tadese Tola AthiopienÄthiopien ETH 2:10:23
4 Tsegay Kebede AthiopienÄthiopien ETH 2:10:47
5 Kentarō Nakamoto JapanJapan JPN 2:10:50
6 Solonei da Silva BrasilienBrasilien BRA 2:11:40
7 Paulo Roberto Paula BrasilienBrasilien BRA 2:11:40
8 Yemane Tsegay AthiopienÄthiopien ETH 2:11:43

Datum: 17. August, 15:30 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Es waren zwei Dopingfälle zu verzeichnen:

  • Der zunächst auf Rang 33 eingelaufene Jeremias Saloj aus Guatemala wurde zeitnah im Anschluss der Weltmeisterschaften des Dopings mit Erythropoetin (EPO) überführt und disqualifiziert.[11]
  • Dem Marokkaner Hafid Chani, der das Rennen nicht beendet hatte, wurde für den 19. März 2010 anhand seines Biologischen Passes die Verwendung einer verbotenen Substanz nachgewiesen, was die Annullierung seiner von da an erzielten Resultate sowie eine vierjährige Sperre, die am 10. März 2019 begann, nach sich zog.[20]

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Medaillengewinner im Hürdensprint (v. l. n. r.): Ryan Wilson, David Oliver, Sergei Schubenkow
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 David Oliver Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,00 WL
2 Ryan Wilson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,13
3 Sergei Schubenkow RusslandRussland RUS 13,24
4 Jason Richardson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,27
5 William Sharman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13,30
6 Aries Merritt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,31
7 Thomas Martinot-Lagarde FrankreichFrankreich FRA 13,42
8 Andrew Riley JamaikaJamaika JAM 13,51

Finale: 12. August, 21:30 Uhr
Wind: +0,3 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Erik Balnuweit DeutschlandDeutschland GER mit 13,68 s als Fünfter im dritten Vorlauf ausgeschieden

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jehue Gordon – Weltmeister mit Weltjahresbestleistung
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Jehue Gordon Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TRI 47,69 WL
2 Michael Tinsley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 47,70
3 Emir Bekrić SerbienSerbien SRB 48,05 NR
4 Omar Cisneros KubaKuba CUB 48,12
5 Félix Sánchez Dominikanische RepublikDominikanische Republik DOM 48,22
6 Javier Culson Puerto RicoPuerto Rico PUR 48,38
7 Mamadou Kasse Hanne SenegalSenegal SEN 48,68
8 Kerron Clement Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 49,08

Finale: 15. August, 21:00 Uhr

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dritter WM-Titel in Folge für Ezekiel Kemboi, den zweifachen Olympiasieger (2004/2012)
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Ezekiel Kemboi KeniaKenia KEN 8:06,01
2 Conseslus Kipruto KeniaKenia KEN 8:06,37
3 Mahiedine Mekhissi-Benabbad FrankreichFrankreich FRA 8:07,86
4 Paul Kipsiele Koech KeniaKenia KEN 8:08,62
5 Evan Jager Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:08,67
6 Matthew Hughes KanadaKanada CAN 8:11,64 NR
7 Abel Kiprop Mutai KeniaKenia KEN 8:17,04
8 Yoann Kowal FrankreichFrankreich FRA 8:17,42

Finale: 15. August, 20:20 Uhr

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 JamaikaJamaika Jamaika Nesta Carter
Kemar Bailey-Cole
Nickel Ashmeade (Finale)
Usain Bolt (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Warren Weir
Oshane Bailey
37,36 WL
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Charles Silmon
Mike Rodgers
Rakieem Salaam
Justin Gatlin
37,66
3 KanadaKanada Kanada Gavin Smellie
Aaron Brown
Dontae Richards-Kwok
Justyn Warner
37,92
4 DeutschlandDeutschland Deutschland Lucas Jakubczyk
Sven Knipphals
Julian Reus
Martin Keller
38,04
5 NiederlandeNiederlande Niederlande Brian Mariano
Churandy Martina
Liemarvin Bonevacia
Hensley Paulina
38,37
6 JapanJapan Japan Yoshihide Kiryu
Kenji Fujimitsu
Kei Takase
Shōta Iizuka
38,39
7 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Ayodele Taffe (Finale)
Keston Bledman
Rondel Sorrillo
Richard Thompson
im Vorlauf außerdem:
Jamol James
38,57
DSQ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Adam Gemili (Finale)
Harry Aikines-Aryeetey
James Ellington
Dwain Chambers
im Vorlauf außerdem:
Richard Kilty
IAAF Rule 170.7
Wechselfehler
[55]

Finale: 18. August, 18:40 Uhr

Doping:
Mitglied der australischen Staffel war Joshua Ross. Der Athlet erhielt eine zweijährige Sperre, nachdem er drei Doping-Tests versäumt hatte. Seine Resultate unter anderem von diesen Weltmeisterschaften über 200 Meter – hier war Ross im Vorlauf ausgeschieden – und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel, die ihren Vorlauf nicht beendet hatte, wurden gestrichen.[16]

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die siegreiche US-Staffel (v. l. n. r.): LaShawn Merritt, Arman Hall, Tony McQuay, David Verburg
Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA David Verburg
Tony McQuay (Finale)
Arman Hall
LaShawn Merritt (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Joshua Mance
James Harris
2:58,71 WL
2 JamaikaJamaika Jamaika Rusheen McDonald
Edino Steele
Omar Johnson (Finale)
Javon Francis
im Vorlauf außerdem:
Javere Bell
2:59,88
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Conrad Williams
Martyn Rooney
Michael Bingham
Nigel Levine (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jamie Bowie
3:00,88
4 BelgienBelgien Belgien Jonathan Borlée
Kevin Borlée
Dylan Borlée
Will Oyowe (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Antoine Gillet
3:01,02
5 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Renny Quow
Lalonde Gordon
Jehue Gordon (Finale)
Jarrin Solomon
im Vorlauf außerdem:
Deon Lendore
3:01,74
6 BrasilienBrasilien Brasilien Pedro Luiz de Oliveira
Wagner Cardoso
Anderson Henriques
Hugo de Sousa
3:02,19
7 AustralienAustralien Australien Steven Solomon
Craig Burns
Alexander Beck
Tristan Thomas
3:02,26
DOP RusslandRussland Russland Maxim Dyldin
Lew Mossin
Sergei Petuchow
Wladimir Krasnow
2:59,90

Finale: 16. August, 21:30 Uhr

Doping:
Die zunächst drittplatzierte russische Staffel wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen ihres Startläufers Maxim Dyldin disqualifiziert, Der Sportler hatte einen Dopingtest versäumt und wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS vom 6. Januar 2017 an für vier Jahre gesperrt. Seine mit der russischen 4-mal-400-Meter-Staffel gewonnenen Medaillen bei den Europameisterschaften 2010 und diesen Weltmeisterschaften wurden ihm aberkannt.[21]

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Chen Ding China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 1:21:09
2 Miguel Ángel López SpanienSpanien ESP 1:21:21
3 João Vieira PortugalPortugal POR 1:22:05
4 Denis Strelkow RusslandRussland RUS 1:22:06
5 Takumi Saito JapanJapan JPN 1:22:09
6 Ruslan Dmytrenko UkraineUkraine UKR 1:22:14
7 Iñaki Gómez KanadaKanada CAN 1:22:21
8 Christopher Linke DeutschlandDeutschland GER 1:22:36

Datum: 11. August, 17:00 Uhr

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • Am 22. März 2019 stellte sich heraus, dass auch diese Disziplin von einem Dopingfall betroffen war. Der ursprünglich als Weltmeister geehrte Russe Alexandr Iwanow musste seine Goldmedaille wieder abgeben, nachdem ihm laut russischem Leichtathletikverband Abweichungen im Blut nachgewiesen worden waren. Alle seine Resultate zwischen Juli 2012 und August 2015 wurden annulliert, darunter seine EM-Silbermedaille von 2014. Außerdem wurde er rückwirkend ab 2. Mai 2017 für drei Jahre gesperrt.[22]
  • Der zunächst auf Platz 52 geführte Iraner Ebrahim Rahimian hatte mit Erythropoetin (EPO) gedopt und wurde disqualifiziert.[11]

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeister Robert Heffernan im Ziel mit neuer Weltjahresbestleistung
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Robert Heffernan IrlandIrland IRL 3:37:56 WL
2 Jared Tallent AustralienAustralien AUS 3:40:03
3 Ihor Hlawan UkraineUkraine UKR 3:40:39 NR
4 Matej Tóth SlowakeiSlowakei SVK 3:41:07
5 Grzegorz Sudoł PolenPolen POL 3:41:20
6 Iwan Noskow RusslandRussland RUS 3:41:36
7 Łukasz Nowak PolenPolen POL 3:43:38
8 Takayuki Tanii JapanJapan JPN 3:44:26

Datum: 14. August, 8:30 Uhr

Doping:
Der zunächst zweitplatzierte Russe Michail Ryschow wurde zusammen mit fünf weiteren Landsleuten über seinen Biologischen Pass bei Trainingskontrollen des Dopings überführt. Er erhielt eine Sperre von vier Jahren bis zum 14. Juli 2019.[23][24][25]

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeister Bohdan Bondarenko verbesserte den WM-Rekord um einen Zentimeter auf 2,41 m
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Bohdan Bondarenko UkraineUkraine UKR 2,41 CR
2 Mutaz Essa Barshim KatarKatar QAT 2,38
3 Derek Drouin KanadaKanada CAN 2,38 NR
4 Erik Kynard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,32
5 Donald Thomas BahamasBahamas BAH 2,32
6 Alexandr Schustow RusslandRussland RUS 2,32
7 Robert Grabarz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2,29
8 Zhang Guowei China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 2,29

Finale: 15. August, 19:00 Uhr

Doping:
Der zunächst viertplatzierte Russe Iwan Uchow wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre gesperrt. Seine zwischen dem 16. Juli 2012 und dem 31. Dezember 2015 erzielten Resultate wurden annulliert.[26]

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WM-Titel für Raphael Holzdeppe
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Raphael Holzdeppe DeutschlandDeutschland GER 5,89
2 Renaud Lavillenie FrankreichFrankreich FRA 5,89
3 Björn Otto DeutschlandDeutschland GER 5,82
4 Brad Walker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,82
5 Malte Mohr DeutschlandDeutschland GER 5,82
6 Seito Yamamoto JapanJapan JPN 5,75
7 Jan Kudlička TschechienTschechien CZE 5,75
8 Sergei Kutscherjanu RusslandRussland RUS 5,65

Finale: 12. August, 19:00 Uhr

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander Menkow – Weltmeister mit Weltjahresbestleistung und russischem Landesrekord
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Alexander Menkow RusslandRussland RUS 8,56 WL/NR
2 Ignisious Gaisah NiederlandeNiederlande NED 8,29 NR
3 Luis Rivera MexikoMexiko MEX 8,27
4 Eusebio Cáceres SpanienSpanien ESP 8,26
5 Mauro Vinícius da Silva BrasilienBrasilien BRA 8,24
6 Christian Reif DeutschlandDeutschland GER 8,22
7 Godfrey Khotso Mokoena SudafrikaSüdafrika RSA 8,10
8 Damar Forbes JamaikaJamaika JAM 8,02

Finale: 16. August, 16:45 Uhr

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Teddy Tamgho FrankreichFrankreich FRA 18,04 WL
2 Pedro Pablo Pichardo KubaKuba CUB 17,68
3 Will Claye Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,52
4 Christian Taylor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,20
5 Alexei Fjodorow RusslandRussland RUS 16,90
6 Marian Oprea RumänienRumänien ROU 16,82
7 Gaëtan Saku Bafuanga Baya FrankreichFrankreich FRA 16,79
8 Fabrizio Schembri ItalienItalien ITA 16,74

Finale: 18. August, 16:45 Uhr

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erneuter Erfolg für Titelverteidiger David Storl
Platz Athlet Land Weite (m)
1 David Storl DeutschlandDeutschland GER 21,73
2 Ryan Whiting Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,57
3 Dylan Armstrong KanadaKanada CAN 21,34
4 Reese Hoffa Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,12
5 Ladislav Prášil TschechienTschechien CZE 20,98
6 Tomasz Majewski PolenPolen POL 20,98
7 Germán Lauro ArgentinienArgentinien ARG 20,40
8 Georgi Iwanow BulgarienBulgarien BUL 20,39

Finale: 16. August, 20:10 Uhr

Doping:
Der in der Qualifikation ausgeschiedene Russe Soslan Tsirikhov wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem er seinen Dopingverstoß zugegeben hatte. Sein WM-Resultat von 2013 wurde gestrichen.[27]

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dritter WM-Titel für den aktuellen Olympiasieger und amtierenden Europameister Robert Harting
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Robert Harting DeutschlandDeutschland GER 69,11
2 Piotr Małachowski PolenPolen POL 68,36
3 Gerd Kanter EstlandEstland EST 65,19
4 Martin Wierig DeutschlandDeutschland GER 65,02
5 Victor Hogan SudafrikaSüdafrika RSA 64,35
6 Robert Urbanek PolenPolen POL 64,32
7 Vikas Gowda IndienIndien IND 64,03
8 Wiktor Butenko RusslandRussland RUS 63,38

Finale: 13. August, 19:00 Uhr

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Paweł Fajdek PolenPolen POL 81,97 WL
2 Krisztián Pars UngarnUngarn HUN 80,30
3 Lukáš Melich TschechienTschechien CZE 79,36
4 Primož Kozmus SlowenienSlowenien SLO 79,22
5 Kōji Murofushi JapanJapan JPN 78,03
6 Nicola Vizzoni ItalienItalien ITA 77,61
7 Marcel Lomnický SlowakeiSlowakei SVK 77,57
8 Szymon Ziółkowski PolenPolen POL 76,84

Finale: 12. August, 20:30 Uhr

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Markus Esser DeutschlandDeutschland GER, Platz 9 mit 76,25 m

Hier gab es drei Dopingfälle:

  • Dilschod Nasarow Tadschikistan, zunächst Fünfter. Ihm wurde bei einem Nachtest im Jahr 2019 der Einsatz eines verbotenen anabolen Steroids nachgewiesen. Alle seine zwischen dem 29. August 2011 und 29. August 2013 erzielten Resultate wurden ihm aberkannt. Außerdem erhielt er eine am 24. September 2019 beginnende zweijährige Sperre.[45]
  • Pavel Kryvitski, Weißrussland, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde positiv auf ein verbotenes Wachstumshormon getestet. Dies wurde mit einer Sperre von vier Jahren bis zum 10. Juni 2019 und der Streichung unter anderem seines Resultats von diesen Weltmeisterschaften geahndet.[28]
  • Hassan Mohamed Mahmoud, Ägypten, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde am 31. Juli 2013 positiv getestet und erhielt eine Sperre von diesem Datum an bis zum 18. April 2016. Sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.[29]

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vítězslav Veselý siegte mit einem Vorsprung von zehn Zentimetern
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Vítězslav Veselý TschechienTschechien CZE 87,17
2 Tero Pitkämäki FinnlandFinnland FIN 87,07
3 Dmitri Tarabin RusslandRussland RUS 86,23
4 Julius Yego KeniaKenia KEN 85,40 NR
5 Antti Ruuskanen FinnlandFinnland FIN 81,44
6 Andreas Thorkildsen NorwegenNorwegen NOR 81,06
7 Ihab Abdelrahman AgyptenÄgypten EGY 80,94
8 Risto Mätas EstlandEstland EST 80,03

Finale: 17. August, 18:35 Uhr

Doping:
Der ursprünglich fünftplatzierte Ukrainer Roman Awramenko wurde wegen Dopingvergehens mittels Oral-Turinabol disqualifiziert.[11]

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Athleten nach dem Wettkampf
Platz Athlet Land Punkte
1 Ashton Eaton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8809
2 Michael Schrader DeutschlandDeutschland GER 8670
3 Damian Warner KanadaKanada CAN 8512
4 Kévin Mayer FrankreichFrankreich FRA 8446
5 Eelco Sintnicolaas NiederlandeNiederlande NED 8391
6 Carlos Chinin BrasilienBrasilien BRA 8388
7 Rico Freimuth DeutschlandDeutschland GER 8382
8 Ilja Schkurenjow RusslandRussland RUS 8370

Datum: 10./11. August

Weiterer Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Pascal Behrenbruch DeutschlandDeutschland GER, Platz 11 mit 8316 Punkten

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterin über 100 und 200 Meter: Shelly-Ann Fraser-Pryce, zweifache Olympiasiegerin (2008/2012) und Weltmeisterin von 2009
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Shelly-Ann Fraser-Pryce JamaikaJamaika JAM 10,71 WL
2 Murielle Ahouré ElfenbeinküsteElfenbeinküste CIV 10,93
3 Carmelita Jeter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,94
4 English Gardner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,97
5 Kerron Stewart JamaikaJamaika JAM 10,97
6 Blessing Okagbare NigeriaNigeria NGR 11,04
7 Alexandria Anderson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,10
8 Octavious Freeman Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,16

Finale: 12. August, 21:50 Uhr
Wind: −0,3 m/s

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

  • Verena Sailer DeutschlandDeutschland GER, mit 11,16 s als Dritte im ersten Halbfinale ausgeschieden
  • Tatjana Pinto DeutschlandDeutschland GER, mit 11,54 s als Achte im dritten Halbfinale ausgeschieden

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Shelly-Ann Fraser-Pryce JamaikaJamaika JAM 22,17
2 Murielle Ahouré ElfenbeinküsteElfenbeinküste CIV 22,32
3 Blessing Okagbare NigeriaNigeria NGR 22,32
4 Shaunae Miller BahamasBahamas BAH 22,74
5 Jeneba Tarmoh Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,78
6 ChaRonda Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,81
7 Marija Rjemjen UkraineUkraine UKR 22,84
DNF Allyson Felix Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA

Finale: 16. August, 21:15 Uhr
Wind: −0,3 m/s

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • Die im Halbfinale ausgeschiedene Ukrainerin Jelysaweta Bryshina war eine der ersten positiv getesteten Sportler dieser Weltmeisterschaften. Sie hatte mit dem Steroid Drostanolon gedopt und wurde disqualifiziert. Auch Bryshinas Resultat mit der 4-mal-100-Meter-Staffel (im Vorlauf ausgeschieden) wurde annulliert. Außerdem gab es für sie eine Sperre bis Ende August 2015.[30]
  • Die im Vorlauf ausgeschiedene Ýelena Rýabowa aus Turkmenistan gehörte zu den ersten sieben gleich nach Abschluss dieser Weltmeisterschaften ertappten Dopingsündern. Sie war mit einem Steroid gedopt und wurde disqualifiziert.[11]

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christine Ohuruogu feierte ihren zweiten WM-Sieg nach 2007 und dem Olympiasieg 2008
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Christine Ohuruogu Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 49,41 NR
2 Amantle Montsho BotswanaBotswana BOT 49,41
3 Stephenie Ann McPherson JamaikaJamaika JAM 49,99
4 Natasha Hastings Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,30
5 Francena McCorory Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,68
6 Xenija Ryschowa RusslandRussland RUS 50,98
7 Novlene Williams-Mills JamaikaJamaika JAM 51,49
DOP Antonina Kriwoschapka RusslandRussland RUS 49,78

Finale: 12. August, 21:15 Uhr

Doping:
Antonina Kriwoschapka (Russland) wurde ihre Bronzemedaille aberkannt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Auch ihre mit der 4-mal-400-Meter-Staffel erlaufene Goldmedaille musste sie zurückgeben. Außerdem wurde sie mit einer zweijährigen Sperre belegt.[31]

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Eunice Jepkoech Sum KeniaKenia KEN 1:57,38
2 Brenda Martinez Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:57,91
3 Alysia Montaño Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:57,95
4 Jekaterina Poistogowa RusslandRussland RUS 1:58,05
5 Ajeé Wilson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:58,21
6 Natalija Lupu UkraineUkraine UKR 1:59,79
7 Lenka Masná TschechienTschechien CZE 2:00,59
DOP Marija Sawinowa RusslandRussland RUS 1:57,80

Finale: 18. August, 17:50 Uhr

Die Russin Marija Sawinowa, ursprünglich Silbermedaillengewinnerin, wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen mit einer Sperre von vier Jahren belegt. Vorausgegangen war eine Initiative der IAAF. Alle ihre vom 26. Juli 2010 bis 19. August 2013 erzielten Resultate wurden gestrichen.[32]

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterin Abeba Aregawi
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Abeba Aregawi SchwedenSchweden SWE 4:02,67
2 Jenny Simpson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4:02,99
3 Hellen Obiri KeniaKenia KEN 4:03,86
4 Hannah England Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:04,98
5 Faith Kipyegon KeniaKenia KEN 4:05,08
6 Zoe Buckman AustralienAustralien AUS 4:05,77
7 Genzebe Dibaba AthiopienÄthiopien ETH 4:05,99
8 Nancy Jebet Langat KeniaKenia KEN 4:06,01

Finale: 15. August, 21:20 Uhr

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • Die zunächst sechtsplatzierte russische Läuferin Jekaterina Scharmina wurde aufgrund von Anomalien in ihrem Blutbild vom 7. Dezember 2015 an für drei Jahre gesperrt. Unter anderem ihr Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.[33]
  • Die vom 14. Juli bis 16. August 2014 erzielten Resultate der im Halbfinale ausgeschiedenen Swetlana Podosjonowa, spätere Swetlana Karamaschewa, ebenfalls aus Russland, wurden wegen Auffälligkeiten in ihrem Biologischen Pass annulliert.[34]

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein noch dicht gedrängtes Feld im 5000-Meter-Finale
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Meseret Defar AthiopienÄthiopien ETH 14:50,19
2 Mercy Cherono KeniaKenia KEN 14:51,22
3 Almaz Ayana AthiopienÄthiopien ETH 14:51,33
4 Viola Jelagat Kibiwot KeniaKenia KEN 15:01,67
5 Buze Diriba AthiopienÄthiopien ETH 15:05,38
6 Molly Huddle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 15:05,73
7 Shannon Rowbury Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 15:06,10
8 Susan Kuijken NiederlandeNiederlande NED 15:14,70

Finale: 17. August, 18:55 Uhr

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tirunesh Dibaba AthiopienÄthiopien ETH 30:43,35
2 Gladys Cherono KeniaKenia KEN 30:45,17
3 Belaynesh Oljira AthiopienÄthiopien ETH 30:46,98
4 Emily Chebet Muge KeniaKenia KEN 30:47,02
5 Hitomi Niiya JapanJapan JPN 30:56,70
6 Shitaye Eshete BahrainBahrain BRN 31:13,79
7 Selly Chepyego Kaptich KeniaKenia KEN 31:22,11
8 Shalane Flanagan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 31:34,83

Datum: 10. August, 21:05 Uhr

Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Sabrina Mockenhaupt DeutschlandDeutschland GER, DNF

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edna Kiplagat nach ihrem Sieg im Marathonlauf
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Edna Kiplagat KeniaKenia KEN 2:25:44
2 Valeria Straneo ItalienItalien ITA 2:25:58
3 Kayoko Fukushi JapanJapan JPN 2:27:45
4 Ryōko Kizaki JapanJapan JPN 2:31:28
5 Alessandra Aguilar SpanienSpanien ESP 2:32:38
6 Emma Quaglia ItalienItalien ITA 2:34:16
7 Madaí Pérez MexikoMexiko MEX 2:34:23
8 Kim Hye-gyong Korea NordNordkorea PRK 2:35:49

Datum: 10. August, 14:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Doping:
Die von 2011 bis 2013 erzielten Resultate der Türkin Ümmü Kiraz, die das Rennen nicht beendet hatte, wurden aufgrund von irregulären Blutwerten in ihrem Biologischen Pass durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) annulliert. Darüber hinaus wurde Ümmü Kiraz mit einer Sperre von zweieinhalb Jahren belegt.[35]

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Brianna Rollins Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,44
2 Sally Pearson AustralienAustralien AUS 12,50
3 Tiffany Porter Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 12,55
4 Dawn Harper-Nelson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,59
5 Queen Harrison Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,73
6 Angela Whyte KanadaKanada CAN 12,78
7 Cindy Billaud FrankreichFrankreich FRA 12,84
DOP Julija Kondakowa RusslandRussland RUS 12,86

Finale: 17. August, 19:50 Uhr
Wind: −0,6 m/s

Doping:
Die ursprünglich achtplatzierte Russin Julija Kondakowa wurde zusammen mit elf weiteren Sportlern bei Nachtests von den Olympischen Spielen 2012 des Dopingmissbrauchs überführt. Ihre seitdem erzielten Resultate wurden annulliert und sie wurde beginnend mit dem 1. Februar 2019 für vier Jahre gesperrt.[36]

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Zuzana Hejnová TschechienTschechien CZE 52,83 WL
2 Dalilah Muhammad Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 54,09
3 Lashinda Demus Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 54,27
4 Eilidh Child Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 54,86
5 Hanna Jaroschtschuk UkraineUkraine UKR 55,01
6 Perri Shakes-Drayton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 56,25
7 Nickiesha Wilson JamaikaJamaika JAM 57,34
DOP Hanna Titimez UkraineUkraine UKR 54,72

Finale: 15. August, 20:45 Uhr

Doping:
Die im Zeitraum vom 26. Juni 2012 bis 26. Juni 2014 erzielten Resultate der ursprünglich viertplatzierten Ukrainerin Hanna Titimez wurden aufgrund von Dopingvergehen im Jahr 2017 offiziell gestrichen. Außerdem wurde sie vom 3. April 2017 bis zum 2. April 2019 gesperrt.[37]

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gold für Milcah Chemos Cheywa nach WM-Silber 2009 und 2011
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Milcah Chemos Cheywa KeniaKenia KEN 9:11,65 WL
2 Lidya Chepkurui KeniaKenia KEN 9:12,55
3 Sofia Assefa AthiopienÄthiopien ETH 9:12,84
4 Hiwot Ayalew AthiopienÄthiopien ETH 9:15,25
5 Etenesh Diro AthiopienÄthiopien ETH 9:16,97
6 Hyvin Kiyeng KeniaKenia KEN 9:22,05
7 Valentyna Zhudina UkraineUkraine UKR 9:33,73
8 Antje Möldner-Schmidt DeutschlandDeutschland GER 9:34,06

Finale: 13. August, 21:25 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 JamaikaJamaika Jamaika Carrie Russell
Kerron Stewart
Schillonie Calvert
Shelly-Ann Fraser-Pryce (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Sheri-Ann Brooks
41,29 CR
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Jeneba Tarmoh
Alexandria Anderson
English Gardner
Octavious Freeman
42,75
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Dina Asher-Smith
Ashleigh Nelson
Annabelle Lewis
Hayley Jones
42,87
4 DeutschlandDeutschland Deutschland Yasmin Kwadwo
Inna Weit
Tatjana Pinto
Verena Sailer
42,90
5 RusslandRussland Russland Olga Belkina
Natalja Russakowa
Jelisaweta Sawlinis
Jelena Bolsun
42,93
6 KanadaKanada Kanada Crystal Emmanuel
Kimberly Hyacinthe
Shai-Anne Davis
Khamica Bingham
43,28
DNF BrasilienBrasilien Brasilien Evelyn dos Santos
Ana Cláudia Silva
Franciela Krasucki
Vanda Gomes (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Rosângela Santos
DSQ FrankreichFrankreich Frankreich Céline Distel-Bonnet
Ayodelé Ikuesan
Myriam Soumaré
Stella Akakpo
IAAF Rule 170.7
Wechselfehler
[55]

Finale: 18. August, 18:10 Uhr

Doping:
Das Resultat der im Vorlauf ausgeschiedenen Staffel aus der Ukraine wurde annulliert, weil Jelysaweta Bryshina, die mit dem Steroid Drostanolon gedopt hatte, Mitglied des Teams war. Auch Bryshinas Ergebnis über 200 Meter (im Halbfinale ausgeschieden) wurde gestrichen und die Athletin wurde bis Ende August 2015 gesperrt.[30]

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Jessica Beard
Natasha Hastings (Finale)
Ashley Spencer
Francena McCorory
im Vorlauf außerdem:
Joanna Atkins
3:20,41
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Eilidh Child
Shana Cox
Margaret Adeoye
Christine Ohuruogu
3:22,61
3 FrankreichFrankreich Frankreich Marie Gayot
Lénora Guion-Firmin (Finale)
Muriel Hurtis
Floria Gueï
im Vorlauf außerdem:
Phara Anacharsis
3:24,21
4 UkraineUkraine Ukraine Daryna Prystupa
Olha Ljachowa (Finale)
Alina Lohwynenko
Natalija Pyhyda
im Vorlauf außerdem:
Olha Semljak
3:27,38
5 NigeriaNigeria Nigeria Omolara Omotoso
Patience Okon George
Bukola Abogunloko
Regina George
3:27,57
6 RumänienRumänien Rumänien Adelina Pastor
Mirela Lavric (Finale)
Sanda Belgyan
Bianca Răzor
im Vorlauf außerdem:
Alina Andreea Panainte
3:28,40
DSQ ItalienItalien Italien Chiara Bazzoni
Marta Milani
Maria Enrica Spacca (Finale)
Libania Grenot
im Vorlauf außerdem:
Maria Benedicta Chigbolu
IAAF Rule 170.6
Stabverlust
[57]
DOP RusslandRussland Russland Julija Guschtschina
Tatjana Firowa
Xenija Ryschowa
Antonina Kriwoschapka (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Natalja Antjuch
3:20,19

Finale: 17. August, 19:30 Uhr

Doping:
Die zunächst siegreiche russische Staffel wurde aufgrund nachgewiesenen Dopingvergehens ihrer Schlussläuferin Antonina Kriwoschapka nachträglich disqualifiziert. Die Athletin hatte gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben und musste auch ihre über 400 Meter errungene Bronzemedaille zurückgeben.[31]

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 20-km-Geherinnen unterwegs auf ihrer Strecke
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Jelena Laschmanowa RusslandRussland RUS 1:27:03
2 Liu Hong China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 1:28:10
3 Sun Huanhuan China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 1:28:32
4 Elisa Rigaudo ItalienItalien ITA 1:28:41
5 Beatriz Pascual SpanienSpanien ESP 1:29:00
6 Anežka Drahotová TschechienTschechien CZE 1:29:05 NR
7 Ana Cabecinha PortugalPortugal POR 1:29:17
8 Júlia Takács SpanienSpanien ESP 1:29:25

Datum: 13. August, 9:35 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Dieser Wettbewerb war mit drei Dopingfällen belastet:

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brigetta Barrett – 2012 Olympiasilber und nun WM-Gold
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Brigetta Barrett Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,00
2 Ruth Beitia SpanienSpanien ESP 1,97
Anna Tschitscherowa RusslandRussland RUS 1,97
4 Emma Green SchwedenSchweden SWE 1,97
5 Justyna Kasprzycka PolenPolen POL 1,97
6 Kamila Stepaniuk PolenPolen POL 1,93
Alessia Trost ItalienItalien ITA 1,93
8 Irina Gordejewa RusslandRussland RUS 1,93
Zheng Xingjuan China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 1,93

Finale: 17. August, 18:00 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Marie-Laurence Jungfleisch DeutschlandDeutschland GER, Platz 13 (NM)

Doping:
Die ursprüngliche Siegerin Swetlana Schkolina aus Russland wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre gesperrt. Ihre olympische Bronzemedaille von 2012 und ihre WM-Goldmedaille von 2013 musste sie zurückgeben.[26]

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dritter WM-Titel für Jelena Issinbajewa
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Issinbajewa RusslandRussland RUS 4,89
2 Jennifer Suhr Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4,82
3 Yarisley Silva KubaKuba CUB 4,82
4 Silke Spiegelburg DeutschlandDeutschland GER 4,75
5 Fabiana Murer BrasilienBrasilien BRA 4,65
Anastassija Sawtschenko RusslandRussland RUS 4,65
7 Angelina Schuk-Krasnowa RusslandRussland RUS 4,65
8 Lisa Ryzih DeutschlandDeutschland GER 4,55
Jiřina Ptáčníková TschechienTschechien CZE 4,55

Finale: 13. August, 19:35 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dritter WM-Titel in Folge für die aktuelle Olympiasiegerin Brittney Reese
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Brittney Reese Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7,01
2 Blessing Okagbare NigeriaNigeria NGR 6,99
3 Ivana Španović SerbienSerbien SRB 6,82 NR
4 Wolha Sudarawa WeissrusslandWeißrussland BLR 6,82
5 Shara Proctor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6,79
6 Darja Klischina RusslandRussland RUS 6,76
7 Tori Polk Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6,73
8 Jelena Sokolowa RusslandRussland RUS 6,65

Finale: 11. August, 19:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Doping:
Die russische Weitspringerin Olga Kutscherenko, ursprünglich auf dem fünften Platz, wurde wegen ihres Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen von der russischen Antidoping-Agentur RUSADA sanktioniert in Form einer zweijährigen Sperre sowie Aberkennung ihrer vom 28. August 2011 bis 28. August 2013 erzielten Resultate.[40]

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Medaillengewinnerinnen im Dreisprung (v. l. n. r.): Jekaterina Konewa, Olha Saladucha, Caterine Ibargüen
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Caterine Ibargüen KolumbienKolumbien COL 14,85
2 Jekaterina Konewa RusslandRussland RUS 14,81
3 Olha Saladucha UkraineUkraine UKR 14,65
4 Kimberly Williams JamaikaJamaika JAM 14,62
5 Mabel Gay KubaKuba CUB 14,45
6 Hanna Knjasjewa IsraelIsrael ISR 14,33
7 Irina Gumenjuk RusslandRussland RUS 14,15
8 Snežana Rodič SlowenienSlowenien SLO 14,13

Finale: 15. August, 19:40 Uhr

Doping:
Die zunächst siebtplatzierte Russin Anna Pjatych wurde wegen Einsatzes des leistungssteigernden Mittels Turinabol mit einer Sperre von vier Jahren belegt, die am 15. Dezember 2016 begann. Ihre vom 6. Juli 2013 bis 15. Dezember 2016 erzielten Resultate sowie ihr vierter Rang von den Weltmeisterschaften 2007 wurden annulliert.[41]

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Valerie Adams NeuseelandNeuseeland NZL 20,88
2 Christina Schwanitz DeutschlandDeutschland GER 20,41
3 Gong Lijiao China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 19,95
4 Michelle Carter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19,94
5 Li Ling China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 18,38
6 Irina Tarassowa RusslandRussland RUS 18,37
7 Tia Brooks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 18,09
8 Galyna Obleshchuk UkraineUkraine UKR 18,08

Finale: 12. August, 20:25 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Josephine Terlecki DeutschlandDeutschland GER, mit 17,87 m in der Qualifikation ausgeschieden

Doping:
Die russische Kugelstoßerin Jewgenija Kolodko, ursprünglich auf dem fünften Platz, wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert.[31]

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterin Sandra Perković, aktuelle Olympiasiegerin und zweifache Europameisterin (2010/2012)
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Sandra Perković KroatienKroatien CRO 67,99
2 Mélina Robert-Michon FrankreichFrankreich FRA 66,28 NR
3 Yarelys Barrios KubaKuba CUB 64,96
4 Nadine Müller DeutschlandDeutschland GER 64,47
5 Gia Lewis-Smallwood Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 64,23
6 Tan Jian China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 63,34
7 Żaneta Glanc PolenPolen POL 62,90
8 Denia Caballero KubaKuba CUB 62,80

Finale: 11. August, 20:15 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Julia Fischer DeutschlandDeutschland GER, mit 60,09 m in der Qualifikation ausgeschieden

Doping:
Disqualifiziert wurde die in der Qualifikation ausgeschiedene Russin Wera Ganejewa. Sie wurde außerdem für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte.[31]

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Anita Włodarczyk PolenPolen POL 78,46 CR/NR
2 Zhang Wenxiu China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 75,58
3 Wang Zheng China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 74,90
4 Yipsi Moreno KubaKuba CUB 74,16
5 Oxana Kondratjewa RusslandRussland RUS 72,76
6 Éva Orbán UngarnUngarn HUN 72,70
7 Jeneva McCall Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 72,65
8 Amanda Bingson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 72,56

Finale: 14. August, 19:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Hier gab es vier Dopingfälle:

  • Die ursprüngliche Siegerin Tatjana Lyssenko aus Russland wurde als Mehrfachtäterin durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für acht Jahre gesperrt. Ihr Weltmeistertitel von 2013 wurde ihr aberkannt.[26]
  • Die zunächst fünftplatzierte russische Werferin Anna Bulgakowa wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert.[42]
  • Die ursprünglich elftplatzierte Gulfija Chanafejewa, ebenfalls aus Russland, wurde zusammen mit zwei weiteren russischen Leichtathletinnen bei Nachtests zu den Olympischen Spielen 2012 des Dopings überführt. Die Athletin hatte bereits vorher eine Sperre wegen eines Verstoßes aus dem Jahr 2008 hinnehmen müssen. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde gestrichen.[43]
  • Die in der Qualifikation ausgeschiedene Weißrussin Aksana Mjankowa wurde bei Nachuntersuchungen der Dopingproben von den Olympischen Spielen 2012 positiv auf Turinabol und Oxandrolon getestet. Ihre Goldmedaille von 2012 musste sie zurückgeben, auch ihr Resultat von den Weltmeisterschaften 2013 wurde gestrichen.[44]

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Christina Obergföll DeutschlandDeutschland GER 69,05
2 Kimberley Mickle AustralienAustralien AUS 66,25
3 Marija Abakumowa RusslandRussland RUS 65,09
4 Linda Stahl DeutschlandDeutschland GER 64,78
5 Kathryn Mitchell AustralienAustralien AUS 63,77
6 Sunette Viljoen SudafrikaSüdafrika RSA 63,58
7 Wiktorija Sudaruschkina RusslandRussland RUS 62,21
8 Li Lingwei China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 61,30

Finale: 18. August, 16:00 Uhr

Siebenkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Punkte
1 Hanna Melnytschenko UkraineUkraine UKR 6586
2 Brianne Theisen-Eaton KanadaKanada CAN 6530
3 Dafne Schippers NiederlandeNiederlande NED 6477 NR
4 Claudia Rath DeutschlandDeutschland GER 6462
5 Katarina Johnson-Thompson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6449
6 Sharon Day Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6407
7 Eliška Klučinová TschechienTschechien CZE 6332 NR
8 Antoinette Nana Djimou Ida FrankreichFrankreich FRA 6326

Datum: 12./13. August

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IAAF: Candidates confirmed for 2011 and 2013 World Championships in Athletics. 2. Dezember 2006. Archiviert vom Original am 5. Dezember 2006. Abgerufen im 3 December 2006 (englisch). 
  2. IAAF: Sweden withdraws IAAF World Championships’ bid. 15. Dezember 2006. Archiviert vom Original am 4. Januar 2007. Abgerufen im 15 December 2006 (englisch). 
  3. IAAF: And the hosts will be …. In: IAAF, 27. März 2007. Archiviert vom Original am 21. August 2009. Abgerufen im 27 March 2007 (englisch). 
  4. Usain Bolt von mieser Stimmung genervt. In: Rheinische Post Online, abgerufen am 19. August 2013
  5. Focus Online: WM in Moskau: Kritik am Zuschauerinteresse wächst. 11. August 2013. Abgerufen am 17. August 2013. 
  6. Die Zeit: Laut IAAF: WM in Moskau besser besucht als Daegu (Memento vom 18. Januar 2017 im Internet Archive), 17. August 2013
  7. "Entry Standards" Website der IAAF. Abgerufen am 5. März 2013. (englisch).
  8. „Die sind so blind“, Spiegel Online 16. Juli 2013, abgerufen am 20. Juli 2017
  9. A fugit din cantonament » Maratonista Simona Maxim a fost suspendata provizoriu şi e suspectă de dopaj, Gazeta Sporturilor vom 9. August 2013 (rumänisch), abgerufen am 11. August 2013
  10. Doping: Baptiste und Hackett positiv, spox.com, 12. August 2013, abgerufen am 17. Januar 2021
  11. a b c d e f g Sieben Dopingfälle bei der WM. In: Der Tagesspiegel 20. September 2013, abgerufen am 4. Februar 2021
  12. Russisches Sportministerium soll Dopingvertuschungen bei WM 2013 angeordnet haben, Focus Online, 17. Juni 2016, abgerufen am 20. Juli 2017
  13. Russische Leichtathleten sind endgültig gesperrt, Zeit Online 21. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2017
  14. Russlands Leichtathletik weiter in die Isolation. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. April 2017, abgerufen am 20. Juli 2017
  15. DOPING VIOLATIONS AT IAAF WORLD CHAMPIONSHIPS, Moscow 2013 im Statistics Handbook der IAAF zur WM 2019 in Doha, S. 84 (PDF; 10,3 MB), englisch, abgerufen am 13. Januar 2021
  16. a b c Two-year ban for Australian sprinter Josh Ross . In: The Sydney Morning Herald, 5. Dezember 2013 (englisch), abgerufen am 26. Januar 2021
  17. a b Abdulaziz Ladan Mohammed, Focus Online, 18. August 2017, abgerufen am 18. Januar 2021
  18. a b Othmane El Goumri, dopingsanctions.com, abgerufen am 21. Januar 2021
  19. a b Sergio Sánchez, condenado por consumo de EPO en 2013, vence la Transcadamia, Carreras Pormontaña, 16. Januar 2017, carreraspormontana.com, 16. Januar 2017, abgerufen am 21. Januar 2021
  20. a b GLOBAL LIST OF INELIGIBLE PERSONS, athleticsintegrity.org, Februar 2019 (PDF; 816 KB), englisch, abgerufen am 21. Januar 2021
  21. a b Doping: Russe Dyldin lange gesperrt, sport1.de, 9. Januar 2017, abgerufen am 26. Januar 2021
  22. a b Doping: Russischer Olympiasieger muss Medaillen abgeben, n-tv.de 22. März 2019, abgerufen am 27. Januar 2021
  23. a b Sechs russische Geher wegen Dopings gesperrt. In: Westdeutsche Zeitung, 22. September 2015, wz.de, abgerufen am 27. Januar 2021
  24. a b Mikhail Ryzhov, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 16. Januar 2021
  25. a b Leichtathletik - Doping bei Weltmeisterschaften, 2013 , rekorde-im-sport.de, abgerufen am 27. Januar 2021
  26. a b c d e f Zwölf russische Leichtathleten wegen Dopings gesperrt, dw.com, abgerufen am 7. Februar 2021
  27. a b Three more Russians admit doping, business-standard.com, 3. Mai 2017, abgerufen am 28. Januar 2021
  28. a b /leichtathletik/2015/09/doping-hammerwerfer-pawel-krywizki-fuer-vier-jahre-gesperrt Dopingsperre für Hammerwerfer, sport1.de, 17. September 2015, abgerufen am 29. Januar 2021
  29. a b Hassan Mohamed Mahmoud Abdelgawad, dopingsanctions.com, abgerufen am 29. Januar 2021
  30. a b c Zwei Ukrainer bei WM positiv getestet, leichtathletik.de, 14. September 2013, abgerufen am 3. Februar 2021
  31. a b c d e f g Fünf russische Athleten gestehen Doping. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 15. April 2017 auf faz.net, abgerufen am 7. Februar 2021
  32. a b Savinova stripped of London Games 800m gold for doping, reuters.com, 10. Februar 2017, englisch, abgerufen am 1. Februar 2021
  33. a b Siebenkämpferin Tschernowa erneut wegen Dopings gesperrt. In: Aargauer Zeitung, 29. November 2016, aargauerzeitung.ch, abgerufen am 1. Februar 2021
  34. a b Svetlana Karamasheva, dopingsanctions.com, abgerufen am 1. Februar 2021
  35. a b ümmü kiraz, eksisozluk.com, 27. Juli 2012 (türkisch), abgerufen am 2. Februar 2021
  36. a b London 2012 high jump champion among 12 Russian athletes banned for doping, espn.com, 2. Februar 2019 (englisch), abgerufen am 2. Februar 2021
  37. a b LATEST SANCTIONS FORDOPING AND NON-DOPING VIOLATIONS, S. 2 athleticsintegrity.org, Januar 2019 (PDF; 112 KB), englisch, abgerufen am 3. Februar 2021
  38. a b Russian race walker Kirdyapkina banned for doping, apnews.com, 7. Februar 2019 (englisch), abgerufen am 4. Februar 2021
  39. a b Ukrainian race walker Olena Shumkina banned for doping, apnews.com, 13. Juni 2017 (englisch), abgerufen am 4. Februar 2021
  40. a b Russian Long jumper Olga Kucherenko banned for two years (backdated to 2011-2013) reports from RUSADA claim, antidopingworld.wordpress.com, 2. Februar 2017, abgerufen am 6. Februar 2021
  41. a b CAS sperrt russische Dreispringerin Pjatych, Focus Online, 18. August 2017, abgerufen am 6. Februar 2021
  42. a b Fünf russische Leichtathleten gestehen Doping, eurosport.de, 19. April 2017, abgerufen am 7. Februar 2021
  43. a b Die nächsten russischen Dopingfälle. In: Kleine Zeitung, 22. März 2017, abgerufen am 7. Februar 2021
  44. a b [ https://apnews.com/article/491a7c0105184811ab215af8f9e28636 3 Olympic gold medals stripped in latest IOC doping retests], apnews.com, 25. November 2016, abgerufen am 7. Februar 2021
  45. a b Doping: Hammerwurf-Olympiasieger gesperrt, sport.de, 18. März2021, abgerufen am 11. April 2021
  46. McLaren Report: Strategie zur Medaillenbeschaffung in Russland. Dopingbericht: 1000 Russen belastet, sport1.de, 9. Dezember 2016, abgerufen am 22. Juli 2017
  47. Der entmündigte Athlet ist das Ziel. In: Die Zeit, zeit.de, abgerufen am 16. Januar 2021
  48. Gesetz zu Homo-Propaganda in Russland, Staatschefs gegen Olympia-Boykott. In: Die Tageszeitung, taz.de, abgerufen am 16. Januar 2021
  49. Umstrittenes Verbot, Russland bestraft erstmals Ausländer für Homo-Propaganda. In: Süddeutsche Zeitung, sueddeutsche.de, abgerufen am 16. Januar 2021
  50. "Homo-Propaganda verboten". Frankfurter Rundschau, fr.de, abgerufen am 16. Januar 2021
  51. AUSLAND: Niederländische Filmmacher wegen „Homopropaganda“ in Russland vor Gericht, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, uni-muenster.de, abgerufen am 16. Januar 2021
  52. queer.de: Russland beharrt auf Verbot von Homo-"Propaganda", queer.de, abgerufen am 16. Januar 2021
  53. queer.de: Olympia 2014: Boykott, Verlegung oder Protest?, queer.de, abgerufen am 16. Januar 2021
  54. Welt.de: Ein Kuss ist selten nur ein Kuss. In: Die Welt, welt.de, abgerufen am 16. Januar 2021
  55. a b Wettkampfregeln der IAAF, Seite 120 (PDF; 4364 kB), abgerufen am 16. Januar 2021
  56. Wettkampfregeln der IAAF, Seite 91 (PDF; 4364 kB), abgerufen am 1. Februar 2021
  57. Wettkampfregeln der IAAF, Seite 119 (PDF; 4364 kB), abgerufen am 3. Februar 2021