Andrea Grosske

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Andrea Grosske (* 23. März 1928 in Nürnberg; † 30. November 1997 in Hamburg) war eine deutsche Schauspielerin, Hörspiel- und Synchronsprecherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrea Grosske sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen bereits im Alter von 5 Jahren. Nach einer Schauspiel- und Tanzausbildung in Hamburg war sie von 1945 bis 1949 an der dortigen Tanzbühne „Lola Rogge“ tätig.[1] Weitere Bühnenstationen waren Braunschweig, Basel, die Niedersächsische Landesbühne Wilhelmshaven und abermals Hamburg, wo sie am Theater im Zimmer und am Deutschen Schauspielhaus unter namhaften Regisseuren wie Oscar Fritz Schuh und Ivan Nagel auftrat. Für ihre künstlerischen Leistungen wurde sie mit dem Hamburger Inselpreis ausgezeichnet.[2]

Seit Anfang der 1950er Jahre übernahm Andrea Grosske immer wieder Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Sie spielte in der Johannes-Heesters-Komödie So was tun die Herren immer wieder gerne, in Paul Verhoevens Drama Die Schuld des Dr. Homma, in Tom Toelles sozialkritischem Millionenspiel, in Egon Monks Mehrteiler Bauern, Bonzen und Bomben nach Hans Fallada sowie in der Surminski-Verfilmung Kudenow oder An fremden Wassern weinen. Außerdem spielte sie Gastrollen in Fernsehserien und -reihen wie Tatort, Hamburg Transit, Im Auftrag von Madame, Cliff Dexter und Percy Stuart. In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Fernsehkrimi Das Haus an der Stör aus der Reihe Stahlnetz verkörperte sie die Assistenten des von Rudolf Platte gespielten Kommissars „Roggenburg“.

Daneben war Andrea Grosske auch umfangreich als Sprecherin für Hörspiel und Filmsynchronisation tätig. Sie synchronisierte beispielsweise Patsy Smart in Der wütende Mond und Emilia Krakowska in Das gelobte Land.

Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Who’s Who in the Arts and Literature, Bd. 2: Applied Arts and Music, Karl Strute und Theodor Doelken (Hrsgg.), 3. Auflage, Zürich: red series 1983, S. 228.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographie Grosskes auf steffi-line.de
  2. Who’s Who in the Arts and Literature, Bd. 2: Applied Arts and Music, Karl Strute und Theodor Doelken (Hrsgg.), 3. Auflage, Zürich: red series 1983, S. 228.