Appelbach

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Appelbach
Karte des Einzugsgebietes (ohne Mündung) der beiden parallelen Donnersbergbäche Appelbach (links) und Wiesbach (rechts)

Karte des Einzugsgebietes (ohne Mündung) der beiden parallelen Donnersbergbäche Appelbach (links) und Wiesbach (rechts)

Daten
Gewässerkennzahl DE: 25494
Lage Deutschland, Rheinland-Pfalz
Flusssystem Rhein
Abfluss über Nahe → Rhein → Nordsee
Quellgebiet Nördlich von Falkenstein
49° 36′ 57″ N, 7° 52′ 53″ O
Quellhöhe ca. 395 m ü. NHN [1]
Mündung Bei Bretzenheim in die NaheKoordinaten: 49° 52′ 27″ N, 7° 54′ 2″ O
49° 52′ 27″ N, 7° 54′ 2″ O
Mündungshöhe ca. 98 m ü. NHN [1]
Höhenunterschied ca. 297 m
Sohlgefälle ca. 7,5 ‰
Länge 39,6 km[2]
Einzugsgebiet 174,615 km²[2]

Der Appelbach, auch die Appel genannt, ist ein 39,6 Kilometer langer, rechter Nebenfluss der Nahe in Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fluss entspringt im Nordpfälzer Bergland südwestlich des Donnersberges, etwa einen Kilometer nordöstlich von Falkenstein an der Westflanke des Kübelbergs auf einer Höhe von 395 m ü. NHN. Von hier aus fließt er vorrangig in nördliche Richtungen. Nachdem er die Ortschaften Würzweiler, Gerbach, Sankt Alban, Gaugrehweiler, Oberhausen an der Appel durchflossen hat, erreicht der Appelbach die Rheinhessische Schweiz. Im nun engen Tal liegen Münsterappel, Niederhausen an der Appel, Tiefenthal, Neu-Bamberg.

Zwischen Neu-Bamberg und Wöllstein geht das Pfälzer Bergland in das Rheinhessische Hügelland über. Unterhalb von Wöllstein mündet der Dunzelbach, der wichtigste Nebenfluss des Appelbachs. Im Unterlauf werden noch Badenheim, Pfaffen-Schwabenheim und Planig durchflossen, bevor der Appelbach gegenüber von Bretzenheim auf 98 m ü. NHN von rechts in die Nahe mündet.

Auf seinem 39,6 km langen Weg überwindet der Appelbach einen Höhenunterschied von 297 m, was einem mittleren Sohlgefälle von 7,5 ‰ entspricht. Er entwässert sein 174,615 km² großes Einzugsgebiet über Nahe und Rhein in die Nordsee und gehört deshalb zum Flusssystem des Rheins.

Nebenflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtigster Nebenfluss ist der Dunzelbach mit einem Einzugsgebiet von 30,3 km². Weitere Nebenflüsse mit einem Einzugsgebiet von mehr als 10 km² sind Gerbach, Gutenbach und Ellerbach.

Im Folgenden werden die Nebenflüsse des Appelbachs in der Reihenfolge von der Quelle zur Mündung genannt, die von der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz geführt werden. Angegeben ist jeweils die orografische Lage der Mündung,[1] die Länge,[2] die Größe des Einzugsgebiets,[2] die Höhenlage der Mündung[1] und die Gewässerkennzahl.[2] Zur leichteren Lesbarkeit der letzten wurde in sie hinter dem allen Zuflüssen des Appelbachs gemeinsamen Präfix ein Trenner (-) eingefügt.

Name
 
Lage
 
Länge
[km]
Einzugsgebiet
[km²]
Mündungshöhe
[m ü. NHN]
DGKZ
 
Mordkammertalbach rechts 3,8 08,875 322 25494-12
Tiefenbach rechts 1,3 01,313 273 25494-14
Gerbach rechts 4,2 11,154 252 25494-2
Stößbach rechts 1,7 01,383 242 25494-312
Erlengraben links 1,0 01,932 241 25494-32
Dörrnbach rechts 1,0 00,951 234 25494-34
Gutenbach rechts 6,3 10,124 209 25494-4
Grundbach rechts 3,3 04,773 197 25494-52
Nonnbach rechts 1,2 01,518 191 25494-54
Feilerbach links 2,4 02,992 191 25494-56
Fürfelderbach links 2,1 06,598 166 25494-58
Ellerbach links 6,5 10,330 149 25494-6
Dunzelbach rechts 7,7 30,365 125 25494-8
Karlebach links 6,0 08,771 116 25494-92
Hackenheimerbach links 3,6 05,646 107 25494-94

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Topografische Karte 1:25.000
  2. a b c d e GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]