Neu-Bamberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Neu-Bamberg
Neu-Bamberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Neu-Bamberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 48′ N, 7° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Bad Kreuznach
Höhe: 160 m ü. NHN
Fläche: 4,56 km2
Einwohner: 943 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 207 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55546
Vorwahl: 06703
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 069
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheingrafenstraße 11
55543 Bad Kreuznach
Webpräsenz: www.neu-bamberg.de
Ortsbürgermeister: Marc Ullrich (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Neu-Bamberg im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild
Neu-Bamberg

Neu-Bamberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weinort liegt in der Rheinhessischen Schweiz. Zu Neu-Bamberg gehören auch die Wohnplätze An der Weidenmühle, Waltershecke und Weidenmühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter hieß der Ort und seine Burg Neu-Baumburg im Gegensatz zu der eine Wegstunde entfernten Baumburg an der Alsenz, die ebenfalls von den Raugrafen im 12. Jahrhundert erbaut worden war, dann zur Unterscheidung in Alt Baumburg (Altenbaumburg) umbenannt wurde und dem Dorf Altenbamberg seinen Namen gegeben hat. Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Neubamberg zu Kurmainz.

Während der sogenannten Franzosenzeit war der Ort dem Kanton Wöllstein im Departements Donnersberg zugeordnet. Aufgrund der 1815 auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen und einem 1816 zwischen Hessen, Österreich und Preußen geschlossenen Staatsvertrag kam die Region und damit auch die Gemeinde „Neubamberg“ zum Großherzogtum Hessen und wurde von diesem der Provinz Rheinhessen zugeordnet. Nach der Auflösung der rheinhessischen Kantone kam der Ort 1835 zum neu errichteten Kreis Bingen und 1852 zum Kreis Alzey. Entsprechend den Schreibgepflogenheiten im Großherzogtum Hessen wird der Ort heute mit Bindestrich geschrieben.

Neu-Bamberg lag an der 1898 eröffneten Bahnstrecke Sprendlingen–Fürfeld. Sie wurde 1960 stillgelegt.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Neu-Bamberg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 478
1835 602
1871 536
1905 646
1939 717
Jahr Einwohner
1950 737
1961 829
1970 829
1987 886
2005 959

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Neu-Bamberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 5 3 4 12 Sitze
2009 5 3 4 12 Sitze
2004 6 3 3 12 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Neu-Bamberg

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Neu-Bamberg
Blasonierung: „In Silber auf grünem Dreiberg ein grüner belaubter Eichbaum.“
Wappenbegründung: Es geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1584 und symbolisiert den Ortsnamen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neu-Bamberg gehört zum „Weinbaubereich Bingen“ im Anbaugebiet Rheinhessen. Im Ort sind acht Weinbaubetriebe tätig, die bestockte Rebfläche beträgt 58 Hektar. Etwa 76 % des angebauten Weins sind Weißweinrebsorten (Stand 2007). Im Jahre 1979 waren noch 18 Betriebe tätig, die damalige Rebfläche betrug 54 Hektar.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird von der Bundesstraße 420 passiert, die als Zubringer zur Bundesautobahn 61 dient.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindergarten

In Neu-Bamberg geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexander Thon, Martin Wenz: Neuenbaumburg. In: Jürgen Keddigkeit, Alexander Thon u. a. (Hrsg.): Pfälzisches Burgenlexikon (= Beiträge zur pfälzischen Geschichte. Band 12). Band 3. Kaiserslautern 2005, S. 706–717.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neu-Bamberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018, S. 14 (PDF; 2,2 MB).
  3. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen