Sankt Alban (Pfalz)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Sankt Alban
Sankt Alban (Pfalz)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Sankt Alban hervorgehoben
Koordinaten: 49° 41′ N, 7° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Rockenhausen
Höhe: 247 m ü. NHN
Fläche: 5,46 km2
Einwohner: 290 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67813
Vorwahl: 06362
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 066
Adresse der Verbandsverwaltung: Bezirksamtsstraße 7
67803 Rockenhausen
Webpräsenz: st-alban.de
Ortsbürgermeisterin: Petra Becher
Lage der Ortsgemeinde Sankt Alban im Donnersbergkreis
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Über dieses Bild

Sankt Alban ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rockenhausen an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt am Appelbach im Nordpfälzer Bergland nördlich des Donnersbergs zwischen Kaiserslautern und Bad Kreuznach. Der Hauptteil der Gemeinde liegt an der Durchgangsstraße, der Landesstraße 400.

Zu Sankt Alban gehören auch die Wohnplätze Hengstbacherhof und Untermühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sankt Alban wurde von Mönchen gegründet. Später gehörte es zur Grafschaft Falkenstein und kam mit dieser in das Oberamt Winnweiler des Landes Vorderösterreich. Nach 1797 fiel der Ort an Frankreich und wurde in das französische Département Donnersberg eingegliedert. Infolge des Wiener Kongresses (1815) ging Sankt Alban ab 1816 an das Königreich Bayern über und war Teil des Kantons Rockenhausen im Rheinkreis. Im Jahr 1840 hatte der Ort 65 Häuser und 478 Einwohner. Es wurde als evangelisches Pfarrdorf im Dekanat Obermoschel bezeichnet, die Katholiken waren der Pfarrei Gerbach zugeordnet.[3]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Sankt Alban innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz und gehörte zum Landkreis Rockenhausen im Regierungsbezirk Pfalz. Im Zuge der Kreisreform kam Sankt Alban 1969 zum neugeschaffenen Donnersbergkreis, in dem der Landkreis Rockenhausen größtenteils aufging.

Sankt Alban hat zahlreiche Auszeichnungen beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ erhalten. Der Mühlstein beim Lindenplatz erinnert an den Titel „Schönstes Nordpfalzdorf 1985“.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Sankt Alban, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 305
1835 478
1871 468
1905 431
1939 377
Jahr Einwohner
1950 363
1961 342
1970 383
1987 290
2005 335

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Sankt Alban besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die historische Kapelle ist seit 1911 die Evangelische Kirche. Sie und drei denkmalgeschützte Fachwerkhäuser prägen den Ortskern.

Außerhalb des Ortes gibt es eine Bio-Solar-Siedlung mit einem Informationszentrum für regenerative Energien.

Der Hengstbacherhof verbindet alte Bausubstanz mit modernen Gewerbebetrieben.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Sankt Alban

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die A 63 im Südosten besteht Anschluss an den Fernverkehr. In Rockenhausen ist ein Bahnhof der Alsenztalbahn.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sankt Alban (Pfalz) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 91 (PDF; 2,16 MB)
  3. Max Siebert: Das Königreich Bayern topographisch-statistisch in lexicographischer und tabellarischer Form, Verlag Georg Franz, München 1840. S. 156 (Google Books)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen