Arthur Eichengrün

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Arthur Eichengrün bei Bayer (ca. 1900)

Ernst Arthur Eichengrün (* 13. August 1867 in Aachen; † 23. Dezember 1949 in Bad Wiessee) war ein deutscher Chemiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eichengrün wurde als Sohn eines jüdischen Textilhändlers und -herstellers geboren und besuchte das Kaiser-Karls-Gymnasium in Aachen. Nach dem Abitur 1885 begann er an der Polytechnischen Schule Aachen (heute RWTH Aachen) ein Chemiestudium und wurde Mitglied des Akademischen Vereins der Chemiker, Berg- und Hüttenleute, des späteren Corps Montania.[1] Zum Wintersemester 1887/88 setzte er das Studium an der Berliner Gewerbeakademie bei Carl Liebermann fort. Im Wintersemester 1888/89 kehrte er an die Polytechnische Schule Aachen zurück und fertigte dort bis 1890 bei Alfred Einhorn eine Dissertation Über das Methoxy-dioxy-Dihydrocarbostyril (Kokain-ähnliches Lokalanästhetikum) an.[2] Danach nahm er eine Assistentenstelle bei Carl Graebe in Genf an.

1892 begann er eine Tätigkeit bei der Firma Boehringer in Mannheim[3], wo er sich mit der Reinisolierung von Kokain beschäftigte. 1893 wechselte er zu Fa. Balzer & Cie in Berlin-Grünau und kurz danach zur Firma des Apothekers Ludwig Clamor Marquart in Bonn-Beuel (heute Degussa AG, Werk Marquart). 1894 heiratete er erstmals (Elisabeth Fechheimer, * 1874) und trat aus dem Judentum aus.[4]

Ab 1. Oktober 1896 erhielt er im 1890 gegründeten Pharmakologischen Laboratorium der „Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co.“ in Elberfeld eine Leitungsfunktion.[5] Nach nur einem halben Jahr übernahm diese am 1. April 1897 Heinrich Dreser.[6] Seine Kollegen waren Jürgen Callsen, Otto Bonhoeffer, Karl Demeler, Rudolph Berendes, Felix Hoffmann und ein Jahr später Fritz Hofmann, der bei Bayer ab 1906 den ersten künstlichen Kautschuk entwickelte.

Zum 1. Oktober 1901 wechselte Eichengrün bei Bayer in eine neue Abteilung zur Entwicklung von Verfahren der Celluloseacetat-Herstellung und -Anwendung.

1908 verließ er das Unternehmen und gründete in Berlin das eigene Cellon-Laboratorium Dr. A. Eichengrün, das 1919 in Cellon-Werke Dr. Arthur Eichengrün umbenannt wurde. Der Name bezieht sich auf den von Eichengrün 1909 entwickelten und patentierten Kunststoff auf Celluloseacetat-Basis Cellon.

Auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden besaß Eichengrün ein Ferienhaus nahe dem späteren Anwesen Hitlers, in dem er bis in die Zeit des Nationalsozialismus hinein den Sommer verbrachte.

Eichengrüns Unternehmen wurde 1938 von den Nationalsozialistenarisiert“. Aufgrund seines Ansehens und seiner einflussreichen Kontakte blieb er selbst jedoch frei konnte seine Forschungen zu Hause fortsetzen. 1943 wurde er inhaftiert und zu vier Monaten Haft verurteilt, weil er es unterlassen hatte, in einem Brief an einen Reichsfunktionär seinem Namen das Wort Israel beizufügen, wie es für Juden vorgeschrieben war. Im Mai 1944 wurde er erneut aufgrund desselben Vorwurfs verurteilt und in das KZ Theresienstadt deportiert. Dort verbrachte er 14 Monate bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach seiner Befreiung kehrte er nach Berlin zurück. Eichengrün verließ die Stadt jedoch schon 1948 in Richtung des bayrischen Bad Wiessee. Dort starb er im folgenden Jahr im Alter von 82 Jahren. Aus seinen drei Ehen gingen sechs Kinder hervor.

Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seiner Tätigkeit bei L.C. Marquart entwickelte er zur Wunddesinfektion verschiedene Addukte des Iodoforms, besondere Bedeutung erlangten das Jodoformin (Addukt von Jodoform und Urotropin) und das Jodoformal (Addukt von Jodoformin mit Ethyljodid).[7] Hierbei sicherte er sich am 8. November 1895 die privaten Patentrechte für Großbritannien.[8]

Unter der Abteilungsleitung von H. Dreser gelang ihm mit den Bayer-eigenen Eiweißen[9] Albumose und Somatose[10] am 10. August 1897 die Herstellung von Silber- und Eisenaddukten[11]. Silberalbumose[12] wurde nach klinischer Prüfung[13] unter dem Handelsnamen Protargol[14] vermarktet und verschaffte ihm lange Zeit hohe Gewinnbeteiligungen im In- und Ausland.[15] Später folgte zusammen mit R. Berendes noch ein Zinkgelatose-Präparat.[16]

1898 befasste er sich mit der Chlormethylierung von Salicylsäure[17] und 1899 mit der Bildung von Ethern hieraus sowie deren pharmakologischen Bedeutung.[18]

Ab Mitte 1898 prangerte er in einer Serie von Publikationen in der Zeitschrift für Angewandte Chemie die inflationäre Entwicklung ungeprüfter Pharmawirkstoffe an, hierbei nannte er auch zahlreiche Wirkstoffe aus der eigenen Abteilung.[19][20][21][22][23]

Bis 1902 betreute er die wissenschaftliche Darstellung neuer Wirkstoffe in der Fachliteratur.[24] Die letzte Publikation[25] sowie ein privat angemeldetes US-Patent 1175791 zur Celluloseacetatverarbeitung[26] beendeten 1908 letztlich seine Karriere bei Bayer. Sein Doktorvater Einhorn begann zu diesem Zeitpunkt mit umfangreichen Forschungsarbeiten über Salicylsäure-Derivate.[27]

1901 entwickelte er in einer anderen Abteilung zusammen mit K. Demeler unter dem Handelsnamen Edinol (griech. „klar“) auch einen neuartigen Photoentwickler[28], ein rauchloses Blitzpulver[29] und meldete die ersten Verfahren[30][31] zur Celluloseacetat-Produktion[32] an. 1905 wurde letzteres als Cellit[33] vermarktet.

1905 entdeckte Eichengrün die dosierte Freisetzung von gasförmigem Formaldehyd bei Reaktion eines Gemischs von wässrigen Peroxiden mit festem Paraformaldehyd.[34] Dieses als Autan-Verfahren bekannt gewordene Desinfektionsverfahren wurde von Bayer zum Patent angemeldet.[35]

Eichengrün war an 47 Patenten beteiligt.

Der Kunststoff Cellon wurde von ihm entwickelt. Außerdem zählen „Schallplatten aus Cellon“ zu den Erfindungen Eichengrüns, die jedoch oft über den Streit um die Erfindung des Aspirins übersehen werden.

Aspirin-Urheberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der 1894 bei den FFB eingestellte Felix Hoffmann forschte an der Salicylsäure, synthetisierte daraus 1897 Acetylsalicylsäure, aus der unter Mithilfe seines Kollegen Arthur Eichengrün das 1899 patentierte Aspirin entstand.“

Zitiert von Carl Duisberg[36]

Zweifelsohne kennt man ihn jedoch am besten für den Streit um die Frage, wer Aspirin (Acetylsalicylsäure) entwickelte. Er war nach eigener Behauptung, aber ohne Nachweis, (und eventuell zusammen mit Felix Hoffmann) Erfinder der Acetylsalicylsäure (ASS), dem Wirkstoff vieler Schmerztabletten. In der Standardliteratur wird die Synthese medizinisch reiner Acetylsalicylsäure (ASS) im Jahr 1897 Felix Hoffmann, einem jungen Chemiker von Bayer, zugeschrieben.[37]

In einem Brief an die I.G. Farben (Bayer) während der letzten Tage seiner KZ-Inhaftierung sowie in einer 1949 veröffentlichten Arbeit beanspruchte er die Verantwortung für die Planung und Koordination Aspirins, sowie einiger benötigter Hilfsstoffe. Er habe zudem die ersten heimlichen klinischen Tests mit Aspirin vorgenommen. Hoffmanns Arbeit sei eine rein ausführende Tätigkeit gewesen. Dessen Aufgabe sei allein die erstmalige Synthese gewesen, die auf Eichengrüns Prozess beruhte. Weitere von den Nazis propagierte Aspirin-Erfinder seien an der Entwicklung nie beteiligt gewesen.

Eichengrüns Version der Ereignisse wurde von Historikern bis 1999 ignoriert. Als Walter Sneader von der Abteilung Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Strathclyde in Glasgow den Fall 1999 erneut untersuchte, kam er zu dem Schluss, dass Eichengrüns Darstellung überzeugend und richtig sei und ihm die Ehre der Erfindung von Aspirin gebühre.[38] Bayer bestritt diese Theorie unmittelbar in einer Pressemitteilung und schreibt die Aspirin-Synthese weiterhin Hoffmann zu.

Nach wie vor bleibt die Frage ungeklärt. Obwohl Sneaders Version weithin berichtet wurde, gibt es bislang keine unabhängige Quelle, die eine der beiden Versionen als die richtige identifiziert. Das liegt auch daran, dass fachkompetente Zeitzeugen nicht mehr leben.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1929: Dr. Ing. h. c. (honoris causa) der Technischen Hochschule Hannover, der ihm jedoch wenige Jahre später aus politischen Gründen bereits wieder aberkannt wurde.[39]
  • 1948: Dr. rer. nat. h. c. (honoris causa) der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edgar Eichengrün: Eichengrün, Ernst Arthur. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 4, Duncker & Humblot, Berlin 1959, ISBN 3-428-00185-0, S. 373 f. (Digitalisat).
  • Arthur Eichengrün: 50 Jahre Aspirin. In: Die Pharmazie 4, 1949, S. 582–584.
  • Ernst Bahrdt: Prüfung und Begutachtung des Cellon-Feuerschutzes der Cellon-Werke Dr. Arthur Eichengrün. Preußischer Feuerwehr-Beirat, Charlottenburg 1924
  • Cellit-Lacke und Cellon-Fenster: Die Kunststoffe des Chemikers Arthur Eichengrün und ihre Bedeutung für den Zeppelinbau. In: Zeppelin Museum Friedrichshafen (Hrsg.): Wissenschaftliches Jahrbuch 2006, S. 56–75.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz Ludwig Neher: Das Corps Montania zu Aachen. 1872–1957. Aachen 1957, S. 117.
  2. Die Prüfung erfolgte an der Universität Erlangen, da technische Hochschulen wie die Polytechnische Schule Aachen damals noch kein Promotionsrecht hatten. Die Ergebnisse wurden publiziert: A. Eichengrün und A. Einhorn: Ueber p-Methoxydioxydihydrochinolin und einen neuen Fall stereochemischer Isomerie. In: Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft 23, 1890, S. 1489 (Digitalisat) und: A. Eichengrün, A. Einhorn: Ueber das B-3-Methoxy-1,3-dioxy-2,3-dihydrochinolin. In: Justus Liebig’s Annalen der Chemie 262, 1891, S. 133–181, doi:10.1002/jlac.18912620202.
  3. Firmenhistorie Boehringer auf helpster.de vom 24. Juli 2013 (aufgerufen am 26. Oktober 2013).
  4. Ulrich Chaussy, Christoph Püschner: Nachbar Hitler. Führerkult und Heimatzerstörung am Obersalzberg. Christoph Links, 7. Auflage, Berlin 2012, S. 59 (Digitalisat), Austrittsbescheinigung vom 20. September 1894 auf S. 132 (Digitalisat).
  5. Michael de Ridder: Heroin. Vom Arzneimittel zur Droge. Campus, Frankfurt / New York 2000, S. 53 (Digitalisat).
  6. Michael de Ridder: Heroin. Vom Arzneimittel zur Droge. Campus, Frankfurt / New York 2000, S. 38 (Digitalisat).
  7. Deutscher Apothekerverein (Hrsg.): Jahresbericht der Pharmacie 30, 1895, S. 259–261 (Digitalisat).
  8. Iodoform-Komplexe, Patent GB 21.203 angemeldet am 8. November 1895.
  9. Vgl. Patent US682181, angemeldet 16. April 1898 von Georg Eichelbaum.
  10. Vgl. Pharmazeutische Zeitung 40, 1895, S. 701 (Digitalisat).
  11. Vgl. Pharmazeutische Zeitung 42, 1897, S. 672 – Stichwort Eisensomatose (Digitalisat).
  12. Vgl. Patent DE 118496, eingereicht 10. August 1897.
  13. Albert Neisser: Dermatologisches Centralblatt 1, 1898, S. 3 (Digitalisat).
  14. Vgl. Pharmazeutische Zeitung 42, 1897, S. 658 (Digitalisat).
  15. A. Eichengrün: Umgehung des Wortschutzes für pharmazeutische Präparate in der Schweiz. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 19, 1906, S. 708–712, doi:10.1002/ange.19060191604.
  16. Zinkgelatose – Patent US698694, eingereicht 29. Oktober 1901 von A. Eichengrün und R. Berendes.
  17. Patent DE113723, angemeldet 15. Januar 1899, und US675544, eingereicht 5. August 1899.
  18. Patente US662116, US671622 und US675543, eingereicht 5. August 1899.
  19. A. Eichengrün: Der Geheimmittelerlass und die chemische Industrie. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 11, 1898, S. 456–463, doi:10.1002/ange.18980112003; A. Eichengrün: Mittheilungen aus dem Vereine deutscher Chemiker. 12. Die Überproduction an neuen Arzneimitteln. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 11, 1898, S. 892–897, doi:10.1002/ange.18980113904; A. Eichengrün: Die neuen Arzneimittel im ersten Semester 1898. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 11, 1898, S. 900–904, doi:10.1002/ange.18980113906 – darin genannt sein Jodoformin und Jodoformal.
  20. A. Eichengrün: Die neuen Arzneimittel im zweiten Semester 1898. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 12, 1899, S. 219–226, doi:10.1002/ange.18990121002.
  21. A. Eichengrün: Angebliche Curpfuscherei seitens der chemischen Industrie. Eine Abwehr. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 13, 1900, S. 55–60, doi:10.1002/ange.19000130302.
  22. A. Eichengrün: Die neuen Arzneimittel im Jahre 1900. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 14, 1901, S. 261–270, doi:10.1002/ange.19010141102 (Schwerpunkt Jod-Antiseptica).
  23. Arthur Eichengrün: Die neuen Arzneimittel im Jahre 1901. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 15, 1902, S. 217–225, doi:10.1002/ange.19020151002.
  24. Vgl. Pharmazeutische Zeitung 47, 1902, S. 857 (Digitalisat), 866–867 (Digitalisat).
  25. A. Eichengrün: Die amtliche Prüfungsstelle für pharmazeutisch-chemische Präparate. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 21, 1908, S. 1974–1978, doi:10.1002/ange.19080213803.
  26. Patent US1175791, angemeldet 21. August 1908, erteilt erst 8 (!) Jahre später.
  27. Vgl. Alfred Einhorn, Alexander von Bagh: Über einige Derivate der Salicylsäure. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. 43, 1910, S. 322–336, doi:10.1002/cber.19100430152.
  28. Vgl. Patent DE149123, eingereicht am 26. April 1901, und Patent US703241, eingereicht 17. Juli 1901 von A. Eichengrün und K. Demeler.
  29. Vgl. Patent GB23292, angemeldet am 15. Februar 1902, und Patent US710047, eingereicht 3. Februar 1902.
  30. Vgl. Patent DE159524, angemeldet 2. August 1901.
  31. Vgl. Bayer-Patent US790565 (Triacetylcellulose) und Bayer-Patent US734123 (Acetylcellulose), beide angemeldet am 8. Januar 1902 von Arthur Eichengrün und Theodor Becker.
  32. Vgl. Patent DE252706, angemeldet 30. September 1905.
  33. Informationen zur Marke 412799. Bayer-Wortmarke DE412799 Cellit vom 17. Juni 1929, gelöscht 5. April 2001. Anmerkung: Der Handelsname Cellit wurde von Bayer bereits ab 1905 benutzt.
  34. Pharmazeutische Zeitung 52, 1906, S. 769 (Digitalisat); Pharmazeutische Zeitung 52, 1906, S. 852 (Digitalisat); Deutscher Apothekerverein (Hrsg.): Vierteljahresschrift für praktische Pharmazie. 4. Jahrgang, Heft 1, 1907, S. 3–4 (Digitalisat).
  35. Informationen zur Marke 75042. Markenname Autan angemeldet am 28. Oktober 1904; Patent DE177053, angemeldet am 13. Juli 1905, und DE181509, angemeldet am 4. August 1905.
  36. Kordula Kühlem (Hrsg.): Carl Duisberg (1861–1935). Briefe eines Industriellen. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2012, ISBN 978-3-486-71283-4, S. 93.
  37. Bayer-Pressemitteilung 1999 (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive).
  38. Spiegel Online: Aspirin: Eine kriminelle Geschichte? 6. September 1999.
  39. Simon Benne: Wäldners Liste. In der NS-Zeit erkannte die heute Leibniz-Uni missliebigen Akademikern ihre Titel ab – erst jetzt könnte es zu einer Rehabilitation kommen. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20. Oktober 2011, S. 15.