Asteras Tripolis

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PAE Asteras Tripolis
Vereinslogo
Voller Name PAE Asteras Tripolis
Ort Tripoli
Gegründet 1931
Stadion Stadio Theodoros Kolokotronis
Plätze 7717
Präsident GriechenlandGriechenland Vagelis Kritikos
Trainer PortugalPortugal Carlos Carvalhal
Homepage asterastripolis.gr
Liga Super League
2014/15 4. Platz, Playoffs 2. Platz
Heim
Auswärts

Der PAE Asteras Tripolis ist ein griechischer Fußballverein aus Tripoli. Er spielt in der höchsten Spielklasse Griechenlands, der Super League. Die Vereinsfarben sind gelb-blau.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verein wurde inoffiziell 1930 gegründet. Der damalige Trainingsplatz lag nahe dem Tripoliser Bahnhof. Im Jahr 1931 wurde der Verein nach Gesetz gegründet, 1932 jedoch wieder kurzzeitig aufgelöst. In diesem Jahr wurde ein anderer Fußballverein namens „Keramikos“ in der Stadt gegründet. 1938 entschied sich der Gründer von Keramikos, Minas Tsavdaris, den Verein in „Asteras“ umzubenennen.

Im Jahr 1939 spielte das neue Asteras in der regionalen Liga von Tripoli. 1940, nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, wurde der Spielbetrieb wieder ausgesetzt und nach dem Krieg wiedergegründet. Anfangs nahm Asteras an der Meisterschaft der Region Arkadien teil und spielte damit in der 5. Liga. Dort gewann Asteras acht Titel und drei Pokalsiege.

2003 begann mit dem Sprung in die vierte Liga der Aufstieg des Vereins aus der 30.000-Einwohnerstadt auf dem Peloponnes, der schon 2007 mit dem erstmaligen Erreichen der Super League einen vorläufigen Höhepunkt fand. Asteras etablierte sich in der höchsten Spielklasse Griechenlands und erreichte nach Platz sechs in der Spielzeit 2012 mit dem dritten Platz in der Saison 2012/13 die beste Platzierung der Vereinsgeschichte. Damit erreichte der Verein die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Europa League 2013/14, in der er gegen den SK Rapid Wien nach einem 1:1 im Heimspiel und einem 1:3 in Wien ausschied.[1]

In der Saison 2014/15 setzte sich Asteras in der Qualifikation zur Europa League gegen Rovaniemi PS, den 1. FSV Mainz 05 und Maccabi Tel Aviv durch und erreichte damit erstmals die Gruppenphase. Durch den vierten Tabellenplatz in der Liga qualifizierte sich Asteras für die Europa League 2015/16 direkt für die Gruppenphase, wo sie auf die Gegner FC Schalke 04, Sparta Prag und APOEL Nikosia treffen.

Stadien[Bearbeiten]

Das kleine in Privatbesitz befindliche Asteras-Tripolis-Stadion mit einem Fassungsvermögen von etwa 4000 Zuschauern entsprach nicht den Anforderungen an ein Erstligastadion. 2009 wurde das neue Stadion „Gipedo Astera Tripolis“ mit einer Kapazität von 6300 Plätzen fertiggestellt. 2013 wurde die nunmehr 7717 Zuschauern Platz bietende Anlage in „Stadio Theodoros Kolokotronis“ umbenannt.[2]

Kader der Saison 2015/16[Bearbeiten]

Nr. Position Name
1 SlowakeiSlowakei TW Tomáš Košický
2 BrasilienBrasilien MF Dudu
3 GriechenlandGriechenland AB Thanasis Panteliadis
4 KamerunKamerun MF Wato Kuaté
6 ArgentinienArgentinien AB Fernando Alloco
7 ArgentinienArgentinien ST Pablo Mazza
8 GriechenlandGriechenland MF Elini Dimoutsos
9 GriechenlandGriechenland ST Dimitris Papadopoulos
10 SpanienSpanien ST Manuel Lanzarote
11 ArgentinienArgentinien MF Nicolás Fernández
12 AlbanienAlbanien ST Vasil Shkurtaj
13 GriechenlandGriechenland MF Giorgos Zisopoulos
15 SenegalSenegal AB Khalifa Sankaré
17 BelgienBelgien AB Ritchie Kitoko
18 GriechenlandGriechenland AB Kostas Giannoulis
19 GriechenlandGriechenland MF Tasos Tsokanis
20 GriechenlandGriechenland MF Taxiarchis Fountas
21 GriechenlandGriechenland TW Georgios Bantis
23 ArgentinienArgentinien MF Facundo Bertoglio
25 GriechenlandGriechenland MF Dimitris Kourbelis
27 ArgentinienArgentinien AB Braian Lluy
30 RumänienRumänien AB Dorin Goian
37 GriechenlandGriechenland TW Konstantinos Theodoropoulos
54 MarokkoMarokko MF Rachid Hamdani
62 ArgentinienArgentinien MF Walter Iglesias
86 BrasilienBrasilien MF Ederson Tormena
94 FrankreichFrankreich ST Hervaine Moukam
99 GriechenlandGriechenland ST Apostolos Giannou

Ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christian Hackl: Happy End in der Hütteldorfer Hitze. Der Standard, 8. August 2013, abgerufen am 9. August 2013.
  2. Stadio Theodoros Kolokotronis. Soccerway, abgerufen am 31. Juli 2014.