Liste der Brücken in Berlin/A

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Erläuterung[Bearbeiten]

  • (Musterbrücke) = in Klammern gesetzt: namenlose Brücken.
  • Musterbrücke = kursiv gesetzt: ehemalige Brücken. (Siehe ausführlich: Aufbau der Listen)


Fotografie Name der Brücke Ortsteil Anmerkungen Lage
Aalemannkanalbrücke Berlin 06.jpg Aalemannkanalbrücke Hakenfelde Die Fuß- und Radwegbrücke führt den Radfernweg Berlin–Kopenhagen, den Havelradweg und die Königin-Luisen-Route über den Aalemannkanal. Die barrierefreie Schrägseilbrücke hat eine Länge von 67,59 m, inklusive aller Rampen von 156,50 m. Die zentrale Brücke über dem Kanal ist über vier konfektionierte Stahlvollstäbe mittels vorgespannten Zugstäben an einem 24,00 m hohen A-Pylon angehängt. Sie wurde am 8. Juli 2010 für den Verkehr freigegeben. Karten52.57277777777813.221111111111
Berlin Insel der Jugend - Abteibrücke.jpg Abteibrücke Alt-Treptow Die Abteibrücke gilt als erste Stahlbetonbrücke Deutschlands und führt im Berliner Ortsteil Alt-Treptow als Fußgängerüberweg auf die in der Spree liegende Insel der Jugend. Sie wurde 1916 fertiggestellt und ersetzte eine Fähre, die Besucher auf die Spreeinsel brachte. Die Brücke steht unter Denkmalschutz.[1] Karten52.48638888888913.480666666667
Achenbachbrücke Moabit Die Achenbachbrücke aus dem Ende des 19. Jh.[2] erhielt ihren Namen zu Ehren des preußischen Politikers Heinrich von Achenbach. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach durch den Wullenwebersteg ersetzt. Karten52.5171713.33485
Adalbertbrücke, 1905 Adalbertbrücke Mitte Die frühere Adalbertbrücke überquerte den Luisenstädtischen Kanal in Höhe der Adalbertstraße. Sie wurde in den Jahren 1903 und 1904 nach Entwürfen von Ludwig Hoffmann errichtet. Das Bild zeigt die Brücke im Jahr 1905. Bei der teilweisen Zuschüttung des Kanals wurde die Brücke 1927 abgerissen. Karten52.50530813.422138
Adlerbücke im Jahr 2009 Adlerbrücke Tiergarten Die Adlerbrücke ist eine 11,55 m lange und 3,25 m breite Fußgängerbrücke im Großen Tiergarten. Sie führt im südlichen Parkbereich im Eck zwischen der Hofjägerallee und der Tiergartenstraße einen Parkweg über einen Wasserlauf. Sie besteht aus einem stahlbetonierten Einfeldträger. Ihr Baujahr ist unbekannt.[3] Den Namen trägt sie nach zwei markanten Adlerskulpturen, die wasserseitig in der Geländermitte angebracht sind. An den Adlerfiguren befindet sich ein kleines Metallschild mit der Gravur: „Restaurierung Kunstschmiede Harri-F. Lustig“. Karten52.51027413.354122
Die Adlershofer Brücke im Bau (2006) Adlershofer Brücke Köpenick Die Adlershofer Brücke führt die Spindlersfelder Straße im Zuge der Tangentialen Verbindung Ost über die Ottomar-Geschke-Straße. Sie besteht aus zwei Bauwerken in Fahrtrichtung Nord und Süd und verläuft 20 Meter östlich parallel zur Eisenbahnbrücke in Adlershof, die Ortsteilgrenze liegt an Ostseite der Eisenbahnbrücke.[4] Sie wurde im August 2007 für den Verkehr freigegeben.[5] Karten52.44197205888913.559529483333
Adolf-Kiepert-Steg01.jpg Adolf-Kiepert-Steg Marienfelde Der Adolf-Kiepert-Steg ist eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die im Verlaufe eines Grünzuges zwischen Nahmitzer Damm und Schichauweg über die mittlerweile stillgelegten Industriebahngleise des ehemaligen Güteraußenrings führt. Karten52.39950833333313.37485
Admiralsbrücke Berlin-Kreuzberg.JPG Admiralbrücke Kreuzberg Die Admiralbrücke überspannt den Landwehrkanal in Berlin-Kreuzberg. Sie wurde 1882 durch Georg Pinkenburg als Bogenbrücke errichtet und ist heute die älteste schmiedeeiserne Brücke über den Landwehrkanal. Die Brücke wurde nach der anliegenden Admiralstraße benannt. Heute steht die Admiralbrücke vor allem wegen ihrer schmiedeeisernen Geländer unter Denkmalschutz. Karten52.49527777777813.415277777778
westlicher Brückenabschnitt (Ahrensfelder Platz, Fußgängerbrücke) Marzahn Der namenlose Fußgängersteg überspannt die Bahngleise der Wriezener Bahn und die Märkische Allee. Er hat einen Zugang zum S-Bahnhof Ahrensfelde und verbindet die Wohngebiete westlich der Bahntrasse mit der Havemannstraße. Er ist überdacht, 141 Meter lang und etwa 4 Meter breit. Karten52.57028913.564761
Alemannenbrücke (Berlin-Nikolassee).jpg Alemannenbrücke Nikolassee Die Alemannenbrücke führt die Alemannenstraße über die AVUS. Karten52.42668313.191322
Alfred-Lion-Steg 04.jpg Alfred-Lion-Steg Schöneberg / Tempelhof Der Alfred-Lion-Steg ist eine Fußgänger- und Radfahrer-Brücke, die im Verlauf der Hertha-Block-Promenade (Ost-West-Grünzug) über die Dresdener und Anhalter Bahn führt. Sie wurde am 8. November 2012 dem Verkehr übergeben. Karten52.480813.368307
AdK bruecke 1 AMA fec (1).JPG Allee der Kosmonauten – Brückenkomplex Marzahn Eine mehrteilige Konstruktion zur Überquerung von Bahnanlagen und einer Straße.
siehe Liste der Brücken in Berlin/B
Karten52.52572913.536959
Alsenbrücke01.jpg Alsenbrücke (Zehlendorf) Wannsee Die Alsenbrücke wurde 1906 im Zuge der Errichtung des Prinz-Friedrich-Leopold-Kanals erbaut. Sie ist die einzige Verbindung von Wannsee zur Ortslage Steinstücken und führt in Richtung Potsdam. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde die Brücke aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens durch einen Neubau ersetzt. Sie liegt im Zuge der Kohlhasenbrücker Straße und überquert bei einer Länge von 47 Metern den (hier) 30 Meter breiten Griebnitzkanal zwischen Pohle- und Stölpchensee.[6] Karten52.41062813.143774
Alsenbruecke Mitte 276.jpg Alsenbrücke (Mitte) Tiergarten Die Alsenbrücke im Zentrum von Berlin nahe dem früheren Lehrter Bahnhof war eine eiserne Mehrgewölbe-Brücke zur Überquerung der Spree und des südlichen Bereiches des Humboldthafens. Die erste Brücke entstand 1858, danach erfolgten Ersatzbauten. Die zuletzt 1928 fertiggestellte dritte Brücke besaß keine südliche Anbindung zur Alsenstraße und war damit keine Spreebrücke mehr. Das neue Bauwerk hieß zuerst Hugo-Preuß-Brücke, ab 1933 Admiral-Scheer-Brücke. Am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört, wurde diese Straßenbrücke rund 50 Jahre nicht wieder aufgebaut. Erst im Jahr 2002 ließ die Berliner Senatsverwaltung eine neue Straßenbrücke an der alten Stelle errichten, die bei ihrer Einweihung im Jahr 2005 den alten Namen Hugo-Preuß-Brücke neu verliehen bekam.[7] Karten52.52355213.37218
Alsensteg Moabit eine inoffizielle Bezeichnung; siehe Alsensteg sowie Gustav-Heinemann-Brücke ---
Alt-Biesdorf Eisenbahnbrücke 2012-4-27 ama fec.jpg (Alt-Biesdorf, Eisenbahnbrücke) Biesdorf Die namenlose Eisenbahnbrücke überbrückt die nördliche und südliche Fahrbahn der Straße Alt-Biesdorf (Teilstück der Bundesstraße B1/B5) in Höhe der Braunsdorfstraße. Sie ist 42 Meter lang und etwas mehr als 6 Meter breit. Karten52.50937813.551378
Alt-Friedrichsfelde 73.JPG
Alt-Friedrichsfelde 68.JPG
(Alt-Friedrichsfelde, Bahnbrücken nordöstlich des Tierparkgeländes) Friedrichsfelde Die namenlosen beiden Eisenbahnbrücken führen den Berliner Außenring über die Straße Alt-Friedrichsfelde. Die nicht genutzten Widerlager zwischen den Brücken und westlich von ihnen mit horizontalen Absätzen für den späteren Einbau von Verblendsteinen sind Relikte der nicht verwirklichten Eisenbahnplanung des Nationalsozialismus für die Welthauptstadt Germania.[8] Auf dem oberen Bild ist die Betonbalkenkonstruktion der östlichen Brücke 2 zu erkennen, auf dem unteren Bild die Widerlager nicht ausgeführter Gleisanlagen. Die beiden Bahnbrücken liegen rund 114 m auseinander. Die Länge der Brücken beträgt etwa 30 m, Brücke 1 ist knapp 4 m breit, Brücke 2 etwa 5 m. Karten52.51002813.537897
Karten52.50995313.539542
Die Oppenbrücke 1906

Die Altglienicker Brücke im Jahr 2009
Altglienicker Brücke (Oppenbrücke) Adlershof Die Altglienicker Brücke wurde am 14. Oktober 1950 neu eingeweiht. Sie führte die Köpenicker Straße über den Teltowkanal. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges bestand hier die Oppenbrücke aus dem Jahr 1906,[9] benannt nach Hans von Oppen (1837–1901), einem Mitglied der Teltow-Kanal-Baukommission.[10] Nach Kriegszerstörungen wurde die stählerne Fachwerkbrücke wieder aufgebaut. 1993 wurde sie wegen Baufälligkeit gesperrt und ist seither funktionslos und abgesperrt. Sie wird seit 1995 mittels der nebenliegenden Altglienicker Behelfsbrücke (siehe unten) umgangen.[11] Auf der Brücke liegen die Gleise der ehemaligen Straßenbahnlinie 84, die von Friedrichshagen nach Altglienicke führte.[12] Karten52.42507813.544606
Die Altglienicker Behelfsbrücke im Jahr 2009 Altglienicker Behelfsbrücke Adlershof Die Balkenbrücke wurde 1995 als sogenannte „Behelfsbrücke (USTH)“ (USTH = umsetzbare Stahlhochstraße) als Ersatz für die baufällige Altglienicker Brücke (Nr. 51) gebaut. Sie führt die Köpenicker Straße über den hier 40 Meter breiten Teltowkanal (Kilometer 35,80) und verbindet Adlershof mit Altglienicke. Im Jahr 2003 musste auch die provisorische Brücke[13] vorübergehend gesperrt werden, da sie nicht die erforderliche Mindesthöhe aufwies. Die Anhebung um rund 80 cm kostete 750.000 Euro.[14][15] Amtlich ist der Name Altglienicker Brücke (Teltowkanal). Die Straßenführung ist auf diese Behelfsbrücke ausgerichtet,[16] während die noch bestehende ursprüngliche 75 Meter lange Brücke (Oppenbrücke) westwärts weiterhin vorhanden ist, aber nicht in der Straßenführung liegt. Karten52.42507813.544606
Altkanzlerstraßenbrücke (Berlin-Zehlendorf).JPG Altkanzlerstraßenbrücke Zehlendorf Die Altkanzlerstraßenbrücke führt die Altkanzlerstraße über die im Einschnitt verlaufende Trasse der U-Bahn-Linie U3. Ihren Namen trägt sie nach der über sie verlaufenden Straße, die im Jahr 1927 den Namen zu Ehren von Otto von Bismarck erhielt. Karten52.44607813.245683
Anna-Nemitz-Brücke Berlin.JPG Anna-Nemitz-Brücke Baumschulenweg Die Anna-Nemitz-Brücke führt an der Autobahnanschlussstelle Späthstraße die Neue Späthstraße über die A113 unmittelbar östlich der Neuen Späthbrücke am Teltowkanal. Das Bauwerk wurde als einfeldrige Deckbrücke mit einer Stützweite von ca. 33 m als Stahlverbundkonstruktion ausgeführt. Die Brücke trägt seit ihrer Verkehrsfreigabe am 18. Dezember 2002 den Namen Anna-Nemitz-Brücke, benannt nach der Politikerin Anna Nemitz. Karten52.45429713.461256
U-Bahn Berlin Landwehrkanal.JPG Anhalter Steg Kreuzberg Der Anhalter Steg ist eine Fußgängerbrücke über den Landwehrkanal in Berlin-Kreuzberg zwischen der Möckernbrücke und der Schöneberger Brücke. Er verbindet seit Februar 2001 das Gelände des Deutschen Technikmuseums Berlin mit dem gegenüberliegenden Halleschen Ufer bis hin zum Gelände des ehemaligen Anhalter Bahnhofs. Karten52.49926713.379137
Anstaltsbrücke Wittenau Die Anstaltsbrücke ist eine 16 Meter lange Fußgängerbrücke über den Nordgraben. Sie verbindet die Straße Am Nordgraben in Höhe der Peter-Witte-Grundschule mit dem Peter-Witte-Park an der Nordseite. Sie ist mit der Straßennummer 07485 amtlich erfasst. Der Name geht auf die südlich gelegene Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik zurück, vormals Irrenanstalt Dalldorf,[17] und die Brücke gab die Verbindung von der „Anstalt“. Karten52.58764113.328256
Aristide-Briand-Brücke (Berlin-Tegel).JPG Aristide-Briand-Brücke Tegel Die Aristide-Briand-Brücke führt das Westende des Charles-Corcelle-Rings über die A 111, die in diesem Bereich noch parallel zum Kurt-Schumacher-Damm verläuft. Die Brücke ist benannt nach dem ehemaligen französischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträger Aristide Briand. Karten52.55515313.306817
Arkenberger Brücke Blankenfelde Die Arkenberger Brücke (Straßennummer 49714) führt die Zubringerstraße zur Bauschuttdeponie Arkenberge zwischen Möllersfelder Weg und Badesee Arkenberge, über den Blankenfelder Graben, einen vormaligen Rieselfeldableiter zum Nordgraben. Die Brücke liegt im Zuge der bislang Bauernweg genannten Privatstraße, die nach den Planungen 2013 in „Straße nach Arkenberge“ umbenannt wird. Karten52.63387613.420738
August-Druckenmüller-Brücke (Berlin-Schöneberg).JPG August-Druckenmüller-Brücke Schöneberg Die August-Druckenmüller-Brücke führt den Sachsendamm über die Stadtautobahn A 100. Sie ist nach dem Ingenieur und Stahlbaufabrikanten August Druckenmüller benannt. Karten52.47128613.369208
Augustabrücke Tiergarten Die Augustabrücke wurde 1869 von Julius Ludwig Quassowski als Verlängerung der Linkstraße über den Landwehrkanal erbaut. Sie diente als Straßenverbindung zwischen dem Potsdamer Bahnhof und dem Potsdamer Güterbahnhof.[18] Im Rahmen der Planungen zur Nord-Süd-Achse wurde sie 1943 abgerissen.[19] Karten52.50396713.373233
Autobahnbrücke Neuköllner Schiffahrtskanal Berlin 3.JPG (Autobahnbrücke), A100/A113, Dreieck Neukölln, Neuköllner Schiffahrtskanal Neukölln Die namenlose Brücke führt den Berliner Stadtring (A 100) und Anschlussstellen des Dreiecks Neukölln über den Neuköllner Schiffahrtskanal. Das gesamte Bauwerk besteht aus sechs Brücken, die in vier Ebenen verlaufen. Die Hauptbrücke trägt die Autobahntrasse, während fünf weitere Brücken Anschlussstellen bilden, die teils die nach dem Kreuz beginnende A113 anbinden. Die Stahlkonstruktionen haben eine Länge von 136 bis 185 Metern und wurden zwischen 1997 und 2004 gebaut. Die Brücken liegen zwischen dem Hafen Britz-Ost und dem Hafen Neukölln. Unmittelbar nördlich folgt die Grenzalleebrücke.[20] Karten52.4638913.45263
Brücke A113 Britzer Verbindungskanal Berlin 1.JPG (Autobahnbrücke), A113, Britzer Verbindungskanal Neukölln Die namenlose Bogenbrücke mit aufgehängter Brückentafel wurde 2001/2002 aus Stahl (Bogen) und Stahlbeton (Fahrbahnplatte) als Teil der A113 erbaut. Die Spannweite beträgt 112,10 m, die Brückenfläche 3.900 m² und die Überbaubreite 34,74 m. Den Amtsentwurf besorgten Leonhardt, Andrä und Partner (LAP), die Architektur die Planungsgruppe Professor Laage und die Tragswerkplanung Meyer + Schubart.[21] Das Bauwerk überspannt den Britzer Verbindungskanal an dessen Mündung in den Teltowkanal. Gegenüber liegt der Hafen Britz-Ost, von Norden fließt der Neuköllner Schiffahrtskanal zu. Karten52.45934313.457587
Die Brücke im Jahr 2009

Integrierter Fußgänger- und Radfahrweg
(Autobahnbrücke), A 113, Teltowkanal Rudow / Adlershof Die namenlose Brücke führt die A113 über das Ernst-Ruska-Ufer und den Teltowkanal. Die Bundesautobahn verläuft zuvor parallel zum Kanal nach Südosten und schwenkt auf der Brücke nach Süden in Richtung Schönefeld ab. Die zwischen 2002 und 2004 erbaute Balkenbrücke ist als zweifeldrige Trogbrücke in Stahlverbundbauweise ausgeführt. Die Balken bestehen aus Stahl, die Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Die Gesamtlänge beträgt 149,30 m, die Überbaubreite 31,70 m, die Brückenfläche 5240 m², und die Feldweiten liegen zwischen 66,50 und 82,80 m. Auf Höhe der Trogunterseite ist ein Fußgänger- und Radfahrweg in die Westseite der Brücke integriert, der auf gesonderten Kragträgern liegt. Den Amtsentwurf besorgte das Ingenieurbüro Grassl GmbH – Beratende Ingenieure Bauwesen. Die Baukosten betrugen 12,2 Millionen Euro.[22] Karten52.42639444444413.520286111111
Ehem. Autobahnbr. Dreilinden (2).JPG (Autobahnbrücke), Teltowkanal, alte Brücke Zehlendorf Die namenlose ehemalige Autobahnbrücke, manchmal nicht offiziell Autobahnbrücke am alten Kontrollpunkt genannt, zwischen Albrechts Teerofen und Dreilinden, führt am Kilometer 5,45 über den Teltowkanal. Der Autobahn-Zubringer der Reichsautobahn 51 von der AVUS zum Berliner Ring wurde, wie auch die Brücke, 1940 eingeweiht. Die Autobahn wird jetzt als A 115 bezeichnet. Sie führte früher kurz hinter dem Zehlendorfer Kleeblatt durch den Forst Dreilinden und die Parforceheide. Die Autobahn bewältigte zu DDR-Zeiten als Anschluss an die A 2 von bzw. nach Helmstedt auch den Großteil des Transitverkehrs. Als 1969 der neue Grenzkontrollpunkt Dreilinden fertiggestellt wurde, bekam die A 115 einen neuen Verlauf. Das Bauwerk steht als Dokument der deutschen Teilung unter Denkmalschutz und wird als Fuß- und Radweg genutzt. Auf Berliner Seite gibt es wegen der Nutzung jedoch Bedenken, da die Brücke als Verkehrsweg längst entwidmet ist. Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Die Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg ist genau in der Mitte der Brücke. Karten52.39730413.168321


Literatur[Bearbeiten]

Siehe Liste der Brücken in Berlin

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
  2. Achenbachbrücke. In: Berliner Adreßbuch, 1910, Teil 3, S. 1.
  3. Fußgängerbrücken in Berlin. Senator für Bau- und Wohnungswesen (Hrsg.), Berlin 1976, ohne ISBN, S. 42.
  4. FIS-Broker Kartenanzeige Karte von Berlin 1:5000 (x: 35.440,2 y: 12.660,5)
  5. Tangentiale Verbindung Ost – 2. Abschnitt: Der Bau
  6. FIS-Broker Kartenanzeige Karte von Berlin 1:5000: x: 7.197,9 y: 9.329,5
  7. Hugo-Preuß-Gesellschaft abgerufen am 28. Oktober 2009
  8. Bernd Kuhlmann: Eisenbahn-Größenwahn in Berlin. Die Planungen von 1933 bis 1945 und deren Realisierung. Verlag GVE, Berlin 2005, S. 100, ISBN 978-3892180937
  9. Die Oppenbrücke auf einer Karte aus den 1940er Jahren
  10. Oppenbrücke. In: Berliner Adreßbuch, 1923, Teil 4, Alt-Glienicke, S. 1696 (Info zum Namensgeber).
  11. Karte Altglienicker Brücke Teltowkanal
  12. Altglienicke24 Geschichte der Straßenbahn in Altglienicke.
  13. Massnahmen 2003: Altglienicker Behelfsbrücke
  14. Volker Thiel: Steuergeldverschwendung in Treptow-Köpenick. Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, 5. November 2004.
  15. Altglienicker Behelfsbrücke. Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin
  16. VU: PKW im Wasser – Berlin-Altglienicke, Altglienicker Brücke
  17. Sanwald-Plan Berlin, Verlag: Karl Sanwald / Pasing vor München: Wittenau um 1926
  18. Potsdamer Güterbahnhof. In: Bezirkslexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins
  19. Ausschreibung Fußgängerbrücke über den Landwehrkanal. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, S. 26
  20. Brückenmontage am Autobahndreieck Neukölln BAB 1007 A 113 – 800 t Kran schwenkt neues Brückenteil ein. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Pressemitteilung, 11. September 2001.
  21. Bogenbrücke über den Britzer Verbindungskanal bei structurae
  22. A113-Teltowkanalbrücke bei Structurae