Bahnhof Berlin-Lichtenberg

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Berlin-Lichtenberg
Empfangsgebäude an der Weitlingstraße
Empfangsgebäude an der Weitlingstraße
Daten
Lage im Netz Knotenbahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise

6 (Fernbahn)
2 (S-Bahn)

Abkürzung

BLO (Fernbahn)
BLI (S-Bahn)

IBNR 8010036
Kategorie

2

Eröffnung

1881,
Neubau: Februar 1982

Profil auf Bahnhof.de Berlin-Lichtenberg
Lage
Stadt/Gemeinde

Berlin

Ort/Ortsteil

Berlin-Rummelsburg,
Berlin-Lichtenberg

Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 30′ 38″ N, 13° 29′ 47″ OKoordinaten: 52° 30′ 38″ N, 13° 29′ 47″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe im Raum Berlin
i16i16i18

Der Bahnhof Berlin-Lichtenberg befindet sich im gleichnamigen Bezirk an der Grenze der Berliner Ortsteile Rummelsburg und Lichtenberg. Er war seit den 1980er Jahren der wichtigste Fernbahnhof Ost-Berlins. Hier verkehrten die meisten Fernzüge, die Berlin im DDR-Binnenverkehr passierten. Die frühere Bedeutung des Bahnhofs ist an den umfangreichen Gleisanlagen erkennbar.

Seit den 2000er Jahren dient der Bahnhof Lichtenberg mit täglich rund 85.000 Fahrgästen[1] fast ausschließlich dem Regionalverkehr für die Verbindungen in das östliche und nördliche Umland von Berlin. Daneben besteht noch eine EuroNight-Verbindung zwischen Moskau und Paris.

Der Bahnhof Berlin-Lichtenberg ist Azubi-Bahnhof der DB Station&Service AG, wo Auszubildende entscheidende Funktionen für den Betrieb am Bahnhof, wie die der Zugansage oder den Verkauf von Fahrkarten im Reisezentrum (in einer „Juniorenfirma“) übernehmen.

Im Betriebsstellenverzeichnis wird der Bahnhof Berlin-Lichtenberg als BLO (mit der Einsatzstelle BLO 1 und den Bahnhofsteilen BLO C und BLO G), der S-Bahn-Teil als BLI geführt.

Bahnhofsgebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als in den Jahren 1910–1912 eine Fahrbahnverbreiterung der Lichtenberger Brücke erforderlich wurde, schrieb die damals selbstständige Stadt Lichtenberg einen Architektenwettbewerb aus, um für den Bahnhof ein repräsentatives Eingangsgebäude errichten zu können. Unter anderem beteiligte sich der Architekt Gustav Lüdecke daran. Schließlich entstand ein kleines mehreckiges Backsteinhäuschen mit Treppenabgängen auf das Bahnhofsniveau. Als Anfang der 1970er Jahre wegen des stark zugenommenen Individualverkehrs eine nochmalige Erweiterung der Brücke über die Bahnanlagen notwendig und dazu eine Begradigung der Fernverkehrsstraße vorgenommen wurde, musste ein neues Bahnhofsgebäude gebaut werden. Dieses entstand am südwestlichen Zugangsbereich der Fernbahn und der S-Bahn direkt an der Weitlingstraße. Die Straße erhielt dabei eine direkte Anbindung unter der Brücke hindurch mit der Skandinavischen Straße. Das großzügige zweigeschossige Eingangsgebäude in Betonbauweise ging im Februar 1982 in Betrieb.[2]

In den 1990er Jahren ließ die Deutsche Bahn den Bahnhof umfangreich sanieren, dabei wurde ein modernes Reisezentrum in der Empfangshalle eingerichtete, das 2009 in das Untergeschoss des Gebäudes verlegt wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf die Gleisanlagen des Bahnhofs

Von den Anfängen bis 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1867 eröffnete die Preußische Ostbahn ihre Strecke von Berlin über Strausberg nach Küstrin, wo Anschluss weiter nach Königsberg bestand. Auf dem Gelände des späteren Bahnhofs Lichtenberg entstand Ende der 1870er Jahre nach dem Bau der Berliner Ringbahn ein Rangierbahnhof. Seit 1881 diente er auch dem Personenverkehr, zunächst unter dem Namen Lichtenberg. Der Bahnhof wurde ein Jahr später in Lichtenberg-Friedrichsfelde umbenannt, da er näher an Friedrichsfelde lag, sich aber noch auf Lichtenberger Gebiet befand.

Endpunkt der Strecke in Berlin war zunächst der Alte Ostbahnhof, mit Inbetriebnahme der Stadtbahn am 7. Februar 1882 leitete die Bahnverwaltung die Züge in den Schlesischen Bahnhof um. Nach der Trennung der Vorort- und Ferngleise im Jahr 1901 fuhr der Fernverkehr von der Stadtbahn über die neu errichtete VnK-Strecke. Der Bahnhof Lichtenberg-Friedrichsfelde diente seitdem im Personenverkehr nur noch dem Vorortverkehr zur Stadtbahn, sowie als Güter- und Rangierbahnhof.

Die Wriezener Bahn wurde 1898 nach Lichtenberg-Friedrichsfelde eröffnet, für die 1903 eine Verlängerung nach Berlin zum Wriezener Bahnhof nördlich des Schlesischen Bahnhofs in Betrieb ging. Die Züge der Wriezener Bahn erhielten zu diesem Zeitpunkt im Bahnhof Lichtenberg-Friedrichsfelde einen zweiten Bahnsteig.

Die Eingemeindung Lichtenbergs nach Berlin folgte am 1. Oktober 1920.

Die ersten elektrischen S-Bahn-Züge hielten in Berlin-Lichtenberg am 6. November 1928, die letzten dampfbetriebenen im Januar des Folgejahrs. Im Jahr 1938 erhielt Bahnhof seinen heutigen Namen.

Von 1945 bis 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernbahnsteig (vorn),
S-Bahnsteig (hinten)

Die deutsche und Berliner Teilung führten nach dem Zweiten Weltkrieg zum weitestgehenden Wegbrechen der Bahn-Infrastruktur. Deshalb ließ die DDR-Reichsbahnverwaltung den Bahnhof Berlin-Lichtenberg zum Fernbahnhof für Ost-Berlin ausbauen. Bereits in den 1950er Jahren hielten einige D-Züge im Bahnhof. In den 1960er und 1970er Jahren entwickelte sich Lichtenberg schrittweise zum wichtigsten Fernbahnhof der DDR-Hauptstadt wegen seiner Leistungsfähigkeit sowie der Lage im zwischen dem Außenring mit dem Biesdorfer Kreuz und der Berliner Ringbahn, die kaum Fahrtrichtungswechsel erforderte.

Entsprechend wurden die Bahnanlagen erweitert. 1952 entstand neben dem vorhandenen Vorortbahnsteig ein neuer Bahnsteig,[3] der nur über einen Zugangstunnel der dort verkehrenden U-Bahn-Linie E zu erreichen war. Zwischen 1976 und 1980, während des Neubaus der Lichtenberger Brücke, wurde der Bahnhof grundlegend erneuert und erhielt seinen dritten Fernbahnsteig. Auch der Städteexpress wurde 1976 eingeführt. Die S-Bahn hielt während der Arbeiten an einem Behelfsbahnsteig und nach Bauabschluss an einem neuen, nach Westen verschobenen Bahnsteig. Das alte Empfangsgebäude wurde 1973/1974 abgerissen. Baubeginn für das neue Bahnhofsgebäude war im Jahr 1978, am 15. Dezember 1982 wurde es eröffnet.[3]

Den Rangierbahnhof ließ die Deutsche Reichsbahn stilllegen und in einen Abstellbahnhof für Reisezüge umbauen.

Am 30. September 1984 wurde in Lichtenberg der elektrische Zugbetrieb aufgenommen.

Nach 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugangsbauwerk zur U-Bahn, 2010

Um das nordöstlich des Bahnhofs befindliche S-Bahn-Betriebswerk Friedrichsfelde besser anschließen zu können, entstanden nach 1990 Pläne zur Errichtung eines zweiten S-Bahnsteigs, sodass der Bahnhof insgesamt drei Gleise an vier Bahnsteigkanten hätte. Da das Bw Friedrichsfelde jedoch zum 28. April 2006 geschlossen wurde (die Wiedereröffnung erfolgte 2010), sind die Planungen verworfen worden.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands und Berlins zeichnete sich ab, dass der Bahnhof Lichtenberg seine Bedeutung im Fernverkehr verlieren würde. Für den seitdem vor allem in Richtung Westen orientierten Fernverkehr lag der Bahnhof ungünstig. Dennoch blieb er während des Wieder- und Neuaufbaus der Berliner Bahnanlagen noch längere Zeit von Bedeutung.

Ab dem Fahrplanwechsel am 23. Mai 1993 nutzten ICE-Züge der Linie 6 aus München, Stuttgart und Frankfurt am Main den Bahnhof Lichtenberg zeitweilig. Vor den Toren Berlins wurde zusätzlich der Bahnhof Michendorf angefahren, von wo ein Pendelverkehr zum Bahnhof Zoo bestand. Nach Abschluss der Elektrifizierungsarbeiten fuhren ab 4. Juli 1993 die ICE direkt zum Zoologischen Garten.

Einen klaren Bedeutungsverlust erfuhr der Bahnhof mit der Wiedereröffnung der Ferngleise auf der Berliner Stadtbahn im Mai 1998. Dennoch wurde er von einigen Fernzügen angefahren, so verkehrte noch bis Mai 2006 ein Intercity-Express nach Frankfurt am Main. Seit der Inbetriebnahme des Nord-Süd-Fernbahntunnels in der Innenstadt wird der Bahnhof im Fernverkehr nur noch von einzelnen Nachtzügen genutzt, auch die wichtigsten Regional-Express-Linien laufen den Bahnhof nicht mehr an.

Im Januar und Februar 2007 entstanden auf Teilen des Bahnhofs und der Lichtenberger Brücke der Anfang und Zwischensequenzen des Kinofilmes Das Bourne Ultimatum.

Das Konjunkturpakets der Bundesregierung ermöglichte im Jahr 2010 die Installation eines neuen Personenaufzugs. Dieser verbindet den S-Bahnsteig mit der U-Bahn-Verteilerebene. Der Bau eines Aufzugs zum Fernbahnsteig 15/16 ist geplant.[4]

Die Station ist als eine von 20 Stammbahnhöfen der Berliner S-Bahn mit einer örtlichen Aufsicht besetzt.[5]

U-Bahnhof Lichtenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U-Bahnhof vor der Sanierung – nahezu im Originalzustand, 2004
Wiedergefundenes Schild des Bahnhofs Lichtenberg

Unterirdische Verkehrswege entstehen in Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste U-Bahn-Zug erreichte den Bahnhof am 21. Dezember 1930 mit der Eröffnung der U-Bahn-Linie E von Alexanderplatz bis Friedrichsfelde. Damals hieß die Station Lichtenberg mit dem Namenszusatz Zentralfriedhof. Alfred Grenander entwarf einen U-Bahnhof im Stil der Neuen Sachlichkeit. Charakteristisches Merkmal waren große gelbe Wandfliesen. Wie auch der spätere Bahnhof Magdalenenstraße wurde der Bahnhof als hohe Halle mit zwei Reihen Stützpfeilern gebaut. Aufgrund des Einbaus einer Zwischendecke in den 1950er Jahren ist die Station jedoch gerade einmal 2,8 Meter hoch; zu erkennen ist diese Veränderung an den Stützpfeilern, die auch in den über dem U-Bahnhof liegenden Fußgängertunnel hineinragen. Von dieser zweiten Ebene sind die nordöstlichen Zugänge der Fernbahnsteige zu erreichen.

Im Jahr 1935 erhielt der Umsteigepunkt den Namen Bahnhof Lichtenberg. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden Bunker in ausgewählten U-Bahn-Stationen eingebaut, darunter auch 1940 im Bahnhof Lichtenberg.

Bei den Luftangriffen der Alliierten blieb Lichtenberg, anders als z. B. der damalige Bahnhof Memeler Straße (seit 1992 Weberwiese) an der Linie E, von Bombentreffern verschont. Auch die Überflutung weiter Strecken des Berliner U-Bahn-Netzes nach der Sprengung der Tunneldecke der Nord-Süd-Bahn (siehe: Berliner U-Bahn/Geschichte: Die U-Bahn unter Wasser) am 2. Mai 1945 betraf nicht die Station.

Zwischen 1945 und 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Schlacht um Berlin stellte die BVG den Verkehr auf der Linie E spätestens – die Angaben variieren – am 23. April 1945 ein. Nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 begannen die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten. Bereits am 24. Mai konnte ein Pendelverkehr zwischen Frankfurter Allee über Lichtenberg bis nach Friedrichsfelde eingerichtet werden. Dieser Abschnitt der Linie war fast unbeschädigt geblieben. Ab Juni 1945 war die komplette Strecke wieder in Betrieb.

U-Bahnhof nach der Sanierung – nun in den Farben Sonnengelb und Limettengrün

Zu DDR-Zeiten wuchs die Bedeutung des U-Bahnhofs wie auch die des Fernbahnhofs. Dennoch blieb die U-Bahn-Station baulich nahezu unverändert.

Sanierung und Modernisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erst Ende der 1990er Jahre, nach der deutschen Wiedervereinigung, wurde entschieden, dass der lange vernachlässigte Teil der inzwischen in ‚Linie U5‘ umbenannten Strecke zwischen Alexanderplatz und Friedrichsfelde saniert wird. Diese Arbeiten erfolgten im Abschnitt Frankfurter AlleeTierpark von Juni bis September 2004 und ermöglichen auf der Strecke eine Höchstgeschwindigkeit von rund 70 km/h. Das komplette Gleisbett wurde ausgetauscht – teilweise lagen noch Gleise aus den 1930er Jahren – und die Bahnhöfe selbst erhielten eine Komplettsanierung. Dabei wurden die Fliesen durch vandalismus­resistente Emailleplatten ersetzt, die das Farbschema Grenanders berücksichtigen. Die neuen Wandplatten sind in den Farbtönen Sonnengelb und Limettengrün gehalten. Darüber hinaus wurde der Bahnhof um 30 Meter nach Osten verschoben. Zusätzlich erhielt die Station Deckenöffnungen zum weiter oben liegenden Zwischengeschoss. Einen Aufzug hat der U-Bahnhof dabei nicht erhalten.[6][7] Dieser wurde erst Mitte 2013 in Betrieb genommen und verbindet den U-Bahnsteig mit der Verteilerhalle und der Vorhalle Richtung Buchberger Straße.[8]

Verbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine einstmals bedeutende Rolle im Fernverkehr hat der Bahnhof Lichtenberg nach und nach verloren, vor allem nach der Reaktivierung der Stadtbahn im Jahr 1998. Zum Fahrplanwechsel Mai 2006 mit Inbetriebnahme des Berliner Hauptbahnhofs gingen weitere Verbindungen verloren. Heute ist das Angebot, nach der Einstellung des CNL Berlin–München, auf die dreimal wöchentlich verkehrende Verbindung Paris–Berlin–Moskau beschränkt:

Linie Verlauf
EN 452/453 MoskauSmolenskOrschaMinskBrest (BY)TerespolWarschauPoznanFrankfurt (Oder)Berlin-LichtenbergBerlin Hauptbahnhof (tief) – ErfurtFrankfurt (Main) SüdKarlsruheStraßburgParis

Regionalverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 2010er Jahren verkehren ab Lichtenberg die Regionalbahnen der Niederbarnimer Eisenbahn nach Küstrin/Kostrzyn, Templin und Werneuchen sowie der DB Regio Nordost nach Senftenberg und Eberswalde. Alle Verbindungen verkehren im Stundentakt. Im Sommerhalbjahr (April–November) verkehrt zusätzlich ein einzelnes Zugpaar nach Rheinsberg. Seit Frühjahr 2016 gibt es in Zusammenarbeit mit dem polnischen Unternehmen Przewozy Regionalne je Richtung einen Zug von Berlin bis Gorzów Wlkp./Landsberg (Warthe) und Krzyż Wlkp./Kreuz (Ostbahn), sowie nach Zielona Góra/Grünberg in Schlesien (Linien RB 26 und RB 91).

Vom 30. April bis 25. September 2016 verkehrt samstags und sonntags jeweils ein Zugpaar der DB Regio Nordost / Koleje Dolnośląskie auf der Linie RE-G als Direktverbindung zwischen den Bahnhöfen Lichtenberg und Wrocław Gł.[9][10]

Linie Linienverlauf Takt (min) EVU
Kulturzug Berlin-Lichtenberg – Berlin OstkreuzCottbus – ForstŻary – Żagań – Legnica – Wrocław Gł. einzelnes Zugpaar DB Regio Nordost
Koleje Dolnośląskie
RB 12 Berlin Ostkreuz – Berlin-Lichtenberg – Berlin-Hohenschönhausen – Oranienburg – Sachsenhausen (Nordb) – Nassenheide – Grüneberg – Löwenberg (Mark) – Zehdenick (Mark) – Vogelsang (Gransee) – Hammelspring – Templin – Templin Stadt 60 Niederbarnimer Eisenbahn
RB 24 Senftenberg – Lübben (Spreew) – Königs Wusterhausen – Berlin Ostkreuz – Berlin-Lichtenberg – Berlin-Hohenschönhausen – Bernau (b Berlin) – Rüdnitz – Biesenthal – Melchow – Eberswalde 60 DB Regio Nordost
RB 25 Berlin Ostkreuz – Berlin-Lichtenberg – Ahrensfelde – Ahrensfelde Friedhof – Ahrensfelde Nord – Blumberg-Rehhahn – Blumberg (b Berlin) – Seefeld (Mark) – Werneuchen 60 Niederbarnimer Eisenbahn
RB 26 Berlin-Lichtenberg – Strausberg – Herrensee – Rehfelde – Müncheberg (Mark) – Obersdorf – Trebnitz (Mark) – Alt Rosenthal – Seelow-Gusow – Werbig – Golzow (Oderbruch) – Gorgast – Küstrin-Kietz – Kostrzyn (Küstrin) (– Gorzów Wielkopolski (Landsberg (Warthe)) – Krzy‌ż (Kreuz (Ostbahn))) 60 Niederbarnimer Eisenbahn
RB 54 Berlin-Lichtenberg – Berlin Gesundbrunnen – Oranienburg – Löwenberg (Mark) – Herzberg (Mark) – Lindow (Mark) – Rheinsberg (Mark) einzelnes Zugpaar Niederbarnimer Eisenbahn
RB 91 Berlin-Lichtenberg – Frankfurt (Oder) – Rzepin (Reppen) – Zielona Góra (Grünberg in Schlesien) einzelnes Zugpaar Przewozy Regionalne

Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Lichtenberg hat Anschlüsse zu den S-Bahn-Linien S5 (SpandauStrausberg Nord), S7 (Potsdam HbfAhrensfelde) und S75 (WestkreuzWartenberg) sowie zur U-Bahnlinie U5 (AlexanderplatzHönow). Außerdem halten hier auch Linienbusse und Straßenbahnen der BVG.

Linie Linienverlauf
Berlin S5.svg Spandau – Stresow – Pichelsberg – Olympiastadion – Heerstraße – Messe Süd – Westkreuz – Charlottenburg – Savignyplatz – Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Straße – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg – Friedrichsfelde Ost – Biesdorf – Wuhletal – Kaulsdorf – Mahlsdorf – Birkenstein – Hoppegarten – Neuenhagen – Fredersdorf – Petershagen Nord – Strausberg – Hegermühle – Strausberg Stadt – Strausberg Nord
Berlin S7.svg Potsdam Hauptbahnhof – Babelsberg – Griebnitzsee – Wannsee – Nikolassee – Grunewald – Westkreuz – Charlottenburg – Savignyplatz – Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Straße – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg – Friedrichsfelde Ost – Springpfuhl – Poelchaustraße – Marzahn – Raoul-Wallenberg-Straße – Mehrower Allee – Ahrensfelde
Berlin S75.svg Westkreuz – Charlottenburg – Savignyplatz – Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Straße – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg – Friedrichsfelde Ost – Springpfuhl – Gehrenseestraße – Hohenschönhausen – Wartenberg
Berlin U5.svg Alexanderplatz – Schillingstraße – Strausberger Platz – Weberwiese – Frankfurter Tor – Samariterstraße – Frankfurter Allee – Magdalenenstraße – Lichtenberg – Friedrichsfelde – Tierpark – Biesdorf-Süd – Elsterwerdaer Platz – Wuhletal – Kaulsdorf-Nord – Neue Grottkauer Straße – Cottbusser Platz – Hellersdorf – Louis-Lewin-Straße – Hönow
Berlin Tram 21.svg S+U LichtenbergLoeperplatzU Frankfurter TorS Rummelsburg – Blockdammweg – Edisonstraße – S Schöneweide
Berlin Tram 37.svg S+U Lichtenberg – Allee der Kosmonauten/Rhinstraße – S Friedrichsfelde OstS Karlshorst – Edisonstraße – S Schöneweide

Im Umfeld des Bahnhofs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur besseren und sicheren Nutzung der Bahnverbindung vom Bahnhof Lichtenberg durch Fahrradpendler hat die Bezirksverwaltung am 2. März 2016 in enger Zusammenarbeit dem Entwickler Velo easy abschließbare Fahrradboxen als Rundbau feierlich in Betrieb genommen. Dies sind die bundesweit ersten weitestgehend vor Diebstahl, Vandalismus oder Witterungseinflüssen geschützten Abstellmöglichkeiten für Fahrräder oder E-Bikes an Bahnhöfen. Die Nutzung ist entgeltlich; Buchung und Öffnung der jeweiligen Fahrradbox erfolgen über eine spezielle Smartphone-App.[11][12]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Stange: Eisenbahnknoten Berlin-Lichtenberg. Verlag Bernd Neddermeyer, Berlin 2009, ISBN 978-3-941712-02-7.
  • Bernd Kuhlmann: Berliner Verkehrsknoten: Berlin-Lichtenberg. In: Verkehrsgeschichtliche Blätter, 37. Jahrgang, Heft 5 (September/Oktober 2010), S. 117–129.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnhof Berlin-Lichtenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebendiger Kiez und Architekturgeschichte. Bezirksamt Lichtenberg, abgerufen am 2. Dezember 2013.
  2. Schlechte Zeiten, gute Zeiten. In: Berliner Zeitung, 4. März 2003.
  3. a b Jürgen Meyer-Kronthaler, Wolfgang Kramer: Berlins S-Bahnhöfe / Ein dreiviertel Jahrhundert. be.bra verlag, Berlin 1998. ISBN 3-930863-25-1, S. 164/165.
  4. Neuer Aufzug für Bahnhof Lichtenberg. DB Mobility Logistics AG, 14. Dezember 2010, archiviert vom Original am 19. Juli 2012, abgerufen am 23. April 2012.
  5. Drucksache 17/15669. Abgeordnetenhaus Berlin, 19. März 2015, abgerufen am 11. Juli 2015 (PDF).
  6. Schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Michael Cramer bzgl. des Aufzugseinbaus, Prioritätenliste im Anhang (PDF; 166 kB), 1. Dezember 2003, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
  7. Markus Falkner: Großbaustellen im Untergrund. In: Berliner Morgenpost, 25. November 2007.
  8. U5-Lichtenberg – zweiter Aufzug in Betrieb, Ausgangssperrung beendet. Berliner Verkehrsbetriebe, 2. Juli 2013, abgerufen am 5. Juli 2013.
  9. RE-G Berlin–Wrocław
  10. RE-G Wrocław–Berlin
  11. Einweihung der bundesweit ersten abschließbaren Fahrradabstellbox. Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg vom 24. Februar 2016.
  12. Homepage Velo easy mit Ansichten und Detailbeschreibungen der Fahrradboxen.