Bahnhof Lenzburg

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Bahnhof Lenzburg
Bahnhof Lenzburg mit Seetalbahn
Bahnhof Lenzburg mit Seetalbahn
Daten
Lage im Netz Durchgangsbahnhof
Perrongleise 7
Abkürzung LB
IBNR 8502119
Eröffnung 23. Juni 1874
Profil auf SBB.ch Nr. 2119
Lage
Stadt/Gemeinde Lenzburg
Kanton Aargau
Staat Schweiz
Koordinaten 655177 / 249208Koordinaten: 47° 23′ 29″ N, 8° 10′ 10″ O; CH1903: 655177 / 249208
Höhe (SO) 406 m
Eisenbahnstrecken
Liste der Bahnhöfe in der Schweiz
i16

Der Bahnhof Lenzburg ist der Bahnhof der Stadt Lenzburg im Schweizer Kanton Aargau. Er ist ein Durchgangsbahnhof für SBB-Züge.

Angebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es verkehren im Halbstundentakt Schnellzüge nach Zürich HB und Aarau, im Stundentakt nach Basel, St. Gallen und alle zwei Stunden weiter bis nach München. Im Regionalzugsverkehr wird Lenzburg durch die S23, S26 und S28 der S-Bahn Aargau, der S9 der S-Bahn Luzern sowie die S3 S-Bahn Zürich bedient. Stündlich verkehrt die S23 von BadenBrugg – Lenzburg - Aarau - Olten nach Langenthal, halbstündlich die S26 durch das Freiamt über WohlenMuri nach Rotkreuz, in die andere Richtung stündlich nach Aarau und die S28 halbstündlich nach SuhrZofingen. Die Luzerner S9 durch das Seetal (Lenzburg–Beinwil am SeeHochdorfLuzern) verkehrt halbstündlich und die Zürcher S3 stündlich (Aarau–Dietikon–Zürich HB–EffretikonWetzikon).

Eine besondere Bedeutung spielt der Bahnhof Lenzburg als Drehscheibe für den Busverkehr. Es verkehren 9 Buslinien der Regionalbus Lenzburg in der Stadt und in der Region.[1] Daneben existieren verschiedene Nachtbuslinien. Der Bahnhof Lenzburg verfügt über ein Mobility Carsharing-Angebot.

Fernverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EC/IR Basel SBB – Liestal – Aarau – Zürich HB – Zürich Flughafen – Winterthur HB – St. Gallen (– St. Margrethen – Bregenz – Lindau – München)
  • RE Zürich HB – Lenzburg – Aarau

S-Bahn Aargau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahn Luzern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • S 9 Luzern ‒ Hochdorf ‒ Beinwil am See ‒ Lenzburg

S-Bahn Zürich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof wurde von der Aargauischen Südbahn am 23. Juni 1874 zusammen mit der Strecke RupperswilWohlen eröffnet. Drei Jahre später, als die Schweizerische Nationalbahn am 6. September 1877 die Strecke Zofingen–Baden Oberstadt eröffnete, wurde der Bahnhof zu einem Kreuzungsbahnhof. Für die Seetalbahn ist der Bahnhof seit dem 15. Oktober 1883 ein Endbahnhof. Die Verlängerung der Seetalbahn nach Wildegg am 1. Oktober 1895 berührte den Bahnhof nicht, sondern zweigte bei der Spitzkehre Lenzburg ab. Um vom Bahnhof Lenzburg nach Wildegg fahren zu können musste immer eine Spitzkehre gemacht werden. Das Kuriosum fand mit der Stilllegung der Strecke Lenzburg Spitzkehre–Wildegg ein Ende.

Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 wurde das dritte Gleis Lenzburg - Gexi in Betrieb genommen, das es ermöglicht, die S-Bahn-Züge aus dem Freiamt wieder halbstündlich nach Lenzburg zu führen.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Besonderheit ist, dass das Gleis 1 des Bahnhofes das nördlichste Durchfahrgleis ist und nicht, wie üblich, das Gleis beim Bahnhofsgebäude.

Die Seetalbahn fährt ab dem Bahnhofsplatz auf der anderen Seite des Bahnhofgebäudes. Dazwischen liegt jedoch noch eine Strasse. Von der Seetalbahn kann man auch auf die ehemalige SNB-Strecke nach Suhr gelangen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Stutz: Bahnhöfe der Schweiz - Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg. Orell Füssli, Zürich 1983, ISBN 3-280-01405-0, S. 76.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Netzplan Region Lenzburg (PDF-Datei; 155 kB), Tarifverbund A-Welle