Wila

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Wila (Begriffsklärung) angegeben.
Wila
Wappen von Wila
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Pfäffikonw
BFS-Nr.: 0181i1f3f4
Postleitzahl: 8492
Koordinaten: 706459 / 252935Koordinaten: 47° 25′ 7″ N, 8° 50′ 58″ O; CH1903: 706459 / 252935
Höhe: 566 m ü. M.
Fläche: 9,21 km²
Einwohner: 1926 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 207 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
12,5 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.wila.ch
Wila

Wila

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Wila ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

In Rot drei silberne Ringe (2, 1)

Das Wappen wurde 1926 vom Schild der Herren von Breiten-Landenberg übernommen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wila liegt im Tösstal zwischen den Gemeinden Turbenthal und Bauma. Im Osten grenzt die Gemeinde an den Kanton Thurgau und im Westen an die Gemeinde Wildberg. Weiler in der näheren Umgebung von Wila sind: Schalchen (SW), Tablat (SO), Aegetswil (O), Au (S) und Sitzberg (NO). Der Landwirtschaft dienen 38,3 % der Gemeindefläche, 51 % ist Wald, besiedelt ist 6,4 % und 2,9 % dient dem Verkehr.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei archäologischen Grabungen anlässlich der Kirchenrenovation von 1978-1980 stiess man auf Spuren einer Holzkirche aus dem 7. bis 8. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich in einem Steuerrodel des Bistums Konstanz aus dem Jahr 1275.

Die Herren von Breitenlandenberg besassen lange Zeit die Kollatur sowie bis 1796 auch die niedere Gerichtsbarkeit.

Das Ortsmuseum Wila wurde 2010 eingerichtet.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landesweit bekannt war die Schwarz Sprengtechnik AG. Sie war untrennbar verbunden mit dem Namen des Gründers und Inhabers Günter Schwarz und ging im Jahr 2005 Konkurs. Die Nachfolgerin nennt sich Schwarz Spreng- und Felsenbau AG.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die S 26 WinterthurBaumaRüti ZH der S-Bahn Zürich verkehrt ab dem Haltepunkt Wila. Zusätzlich gibt es eine Postautolinie nach Sitzberg, Schmidrüti und Wildberg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsident ist seit 2016 Hans-Peter Meier (SVP).[3] [4] [5]

Mitglieder des Wiler Gemeinderats (2014–2018)
Name Amtsantritt Funktion Partei
Hans-Peter Meier / 2016 Präsident / Land- und Forstwirtschaft / Gesundheit SVP
Hanspeter Egli Liegenschaften / Sicherheit SVP
Sandro Turcati Tiefbau parteilos
Daniel Lerch Soziales parteilos
Fredi Waldvogel 1. Vizepräsident / Hochbau parteilos
Sacha Huber Wasserversorgung / Kanalisation parteilos
Simon Mösch [6] 2016 Finanzen BDP

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler, Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 3: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1978 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 66). ISBN 3-7643-0991-1. S. 310–330.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wila – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  3. zol.ch.
  4. auf wila.ch
  5. der SVP Wila
  6. Wahlresultate des Bezirks Pfäffikon, auf züriost.ch