Bahnstrecke Biessenhofen–Füssen

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Biessenhofen–Füssen
Strecke der Bahnstrecke Biessenhofen–Füssen
Streckennummer: 5440 Biessenhofen–Marktoberdorf
5441 Marktoberdorf–Füssen
Kursbuchstrecke (DB): 974 (Buchloe–Füssen)
Streckenlänge: 37,133 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Strecke – geradeaus
Allgäubahn von Buchloe
Bahnhof, Station
0,000 Biessenhofen 700 m ü. NN
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Allgäubahn nach Lindau
Haltepunkt, Haltestelle
2,525 Ebenhofen
BSicon STR.svg
Bahnhof, Station
6,514
0,000
Marktoberdorf 729 m ü. NN
BSicon STR.svg
   
nach Lechbruck (1899–1963)
Haltepunkt, Haltestelle
0,636 Marktoberdorf Schule
Haltepunkt, Haltestelle
4,715 Leuterschach 745 m ü. NN
   
8,100 Balteratsried
Bahnhof, Station
11,399 Lengenwang 806 m ü. NN
   
13,900 Hörmatzen
Haltepunkt, Haltestelle
16,684 Seeg 819 m ü. NN
   
19,800 Enzenstetten 830 m ü. NN
Bahnhof, Station
22,195 Weizern-Hopferau 805 m ü. NN
   
25,600 Reinertshof
   
27,100 Hopfensee
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
29,002 Awanst Füssen Stadt Füssen
Kopfbahnhof – Streckenende
30,619 Füssen 808 m ü. NN

Die Bahnstrecke Biessenhofen–Füssen ist eine eingleisige und nicht elektrifizierte Nebenbahn in Bayern, sie verbindet als Stichbahn Füssen mit der Ortschaft Biessenhofen an der Allgäubahn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Ebenhofen mit Blick auf die Alpen

Der Abschnitt Biessenhofen–Marktoberdorf wurde bereits 1876 von den Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen eröffnet. Am 1. Juni 1889 ging die Verlängerung nach Füssen in Betrieb, sie wurde jedoch von der privaten Lokalbahn Aktien-Gesellschaft (LAG) erbaut und betrieben. Bereits am 18. Mai 1889 – noch vor der Betriebsaufnahme am 1. Juni 1889 – wurde der Leichnam der Königinmutter Marie von Bayern mit der Bahn ab Füssen befördert. Aus der Frühzeit der Strecke stammt die Lokomotive „Füssen“, die heute als älteste betriebsfähige regelspurige Dampflok in Deutschland gilt. Nach Insolvenz der LAG wurde schließlich auch der Abschnitt Marktoberdorf–Füssen zum 1. August 1938 verstaatlicht. Die Strecke wird bis heute von der Deutschen Bahn AG betrieben und wird von dieser auch als König-Ludwig-Bahn bezeichnet.

Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke wird auf ganzer Länge jeweils im Zweistundentakt von Regional-Express-Zügen zwischen München und Füssen sowie von Regionalbahnen zwischen Augsburg und Füssen bedient, wodurch sich ein Stundentakt ergibt. Zusätzlich fahren von Montag bis Freitag einzelne Regionalbahnen als Verstärkerzüge von Augsburg oder Kaufbeuren nach Marktoberdorf. Der Haltepunkt Marktoberdorf Schule wird nur von einzelnen Zügen bedient.

Bis 2014 kamen nur Lokomotiven der Baureihe 218 mit n-Wagen sowie Triebwagen der Baureihe 642 zum Einsatz. Seit Dezember 2014 setzt die Deutsche Bahn zunehmend die Baureihe 245 mit Doppelstockwagen ein. Die letzten n-Wagen-Wendezüge wurden im Juni 2015 ersetzt.

In der Regel findet die Zugkreuzung in Lengenwang statt. Die Kreuzung des „Neuschwanstein-Express“, welcher nur an Sonn- und Feiertagen verkehrt, und des „Fahrradexpress“, welcher im Sommer zusätzlich auch an Samstagen verkehrt, erfolgt in Weizern-Hopferau.

Zuggattung Verlauf Taktfrequenz
RE Neuschwanstein-Express: Füssen – Marktoberdorf – München Hbf ein Zugpaar an Sonn- und Feiertagen
RE Füssen – Marktoberdorf – Biessenhofen – München Hbf Zwei-Stunden-Takt
RB Füssen – Marktoberdorf – Biessenhofen – Augsburg Hbf Zwei-Stunden-Takt
RB Fahrrad-Express: Füssen – Marktoberdorf – Biessenhofen – Buchloe ein Zugpaar an Wochenenden
RB Füssen – Marktoberdorf – Biessenhofen – Kaufbeuren zwei Zugpaare nach 20:00 Uhr
RB Füssen – Marktoberdorf ein Zugpaar gegen Mitternacht

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnstrecke Biessenhofen–Füssen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien