Brück (Nideggen)

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Brück
Stadt Nideggen
Koordinaten: 50° 41′ 21″ N, 6° 28′ 10″ O
Höhe: 179 m ü. NHN
Einwohner: 315 (31. Dez. 2018)[1]
Postleitzahl: 52385
Vorwahl: 02427
Bahnhof mit Biologischer Station
Der Ortskern, überragt von Burg Nideggen

Brück ist der zweitkleinste Stadtteil von Nideggen im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Tal der Rur. Nachbarorte sind Nideggen, Zerkall (Gemeinde Hürtgenwald), Abenden und Schmidt. Brück liegt in der Rureifel und im Nationalpark Eifel. Hoch über dem Ort thront die Burg Nideggen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brück-Hetzingen war seit dem 19. Jahrhundert eine Gemeinde in der Bürgermeisterei Nideggen des Kreises Düren.[2] Am 1. April 1936 wurde Brück-Hetzingen nach Nideggen eingemeindet.[3]

Verkehr, Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ortskern führen die Landesstraßen 11 und 246. Sie winden sich von Nideggen (L 11) und Schmidt (L 246) in Serpentinen in das Rurtal hinunter. Durch den Ort führt die Bahnstrecke Düren–Heimbach. In Brück befindet sich der Haltepunkt für Nideggen. Im alten Bahnhofsgebäude befindet sich heute die Biologische Station des Kreises Düren. Ferner wird der Ort mit Bussen der Dürener Kreisbahn angefahren. Diese verbinden die Orte untereinander und mit der Kreisstadt Düren.

Camping, Fremdenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ausgedehnte 4-Sterne Campingplatz Hetzingen, direkt an der Rur gelegen, wurde bereits 1924 gegründet. Übernachtungsmöglichkeiten sind durch Ferienwohnungen und Pensionen für Feriengäste vorhanden.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • am 1. Oktober 1997 nimmt die biologische Station des Kreises Düren im alten Bahnhofsgebäude ihre Arbeit auf.
  • in den Jahren von 1922 bis 1926 führte durch Brück das Eifelrennen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüdischer Friedhof (Brück)Liste der Baudenkmäler in Nideggen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brück (Nideggen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.nideggen.de/zdf/downloads/20190108_Einwohnerstatistik_bis_einschl._2018.pdf
  2. Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland (PDF; 1,3 MB), Berlin: Verlag des Königlichen statistischen Bureaus, 1888, Seite 206 ff
  3. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. dueren.html. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).