Budaörs

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Budaörs
Wappen von Budaörs
Budaörs (Ungarn)
Budaörs
Budaörs
Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Mittelungarn
Komitat: Pest
Kleingebiet bis 31.12.2012: Budaörs
Kreis ab 1.1.2013: Budakeszi
Koordinaten: 47° 28′ N, 18° 58′ OKoordinaten: 47° 27′ 35″ N, 18° 57′ 40″ O
Fläche: 23,59 km²
Einwohner: 29.428 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 1.247 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 23
Postleitzahl: 2040
KSH kódja: 23278
Struktur und Verwaltung (Stand: 2018)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Tamás Wittinghoff (BFE)
Postanschrift: Szabadság út 134.
2040 Budaörs
Website:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)

Budaörs [ˈbudɒ.ørʃ] (deutsch Wudersch) ist eine ungarische Stadt mittlerer Größe im Kreis Budakeszi, am westlichen Rand der Hauptstadt Budapest gelegen. Ihren deutschen Namen verdankt die Stadt dem Faktum, dass die Gemeinde eigentlich eine schwäbische Siedlung ist. Dies ist beispielsweise anhand der Gebäude und deren Anlage in der Ortschaft erkennbar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurde die Ortschaft unter König Béla IV. 1236 erwähnt. 1921 wurden beim zweiten Rückkehrversuch König Karls IV. von Ungarn dessen Truppen bei Budaörs gestoppt, wobei 19 Soldaten ums Leben kamen.

Bis nach dem Zweiten Weltkrieg lebten in der Gemeinde hauptsächlich Schwaben, die nach 1946 durch die Vertreibung zur Minderheit wurden. Die schwäbische Minderheit, die heute noch in der Ortschaft lebt, hat sich ihren eigenen mittelbairischen Dialekt bewahrt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgräberstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Budaörs baute der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die größte deutsche Kriegsgräberstätte in Ungarn für 15 000 Gefallene. 2001 wurden die Toten der Anlagen Budapest-Kispest, Budapest X. Bezirk und Esztergom hierher umgebettet. Die Anlage wurde am 19. Oktober 2002 eingeweiht. Gleichzeitig mit dem Ausbau des Friedhofes entstand auf dem Gelände ein Friedenspark des Volksbundes mit insgesamt 674 Bäumen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Budaörs ist mit der Hauptstadt durch die Buslinie 40 verbunden. Durch die Stadt führt die Hauptstraße Nr. 1, die Autobahnen M1 und M7 verlaufen durch den südlichen Teil des Ortes. Die Stadt ist angebunden an die Eisenbahnstrecke vom Budapester Südbahnhof nach Győr.

1935 wurde bei Budaörs ein Flughafen eröffnet, der gelegentlich auch militärischen Zwecken dient.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Budaörs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien