Bretzfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bretzfeld
Bretzfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bretzfeld hervorgehoben
49.1833333333339.4333333333333210Koordinaten: 49° 11′ N, 9° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Hohenlohekreis
Höhe: 210 m ü. NHN
Fläche: 64,69 km²
Einwohner: 12.307 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 190 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74626
Vorwahlen: 07946 und 07945Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KÜN, ÖHR
Gemeindeschlüssel: 08 1 26 011
Gemeindegliederung: Hauptort und 12 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Adolzfurter Straße 12
74626 Bretzfeld
Webpräsenz: www.bretzfeld.de
Bürgermeister: Martin Piott
Lage der Gemeinde Bretzfeld im Hohenlohekreis
Landkreis Heilbronn Landkreis Schwäbisch Hall Main-Tauber-Kreis Neckar-Odenwald-Kreis Bretzfeld Dörzbach Forchtenberg Forchtenberg Ingelfingen Krautheim (Jagst) Künzelsau Kupferzell Mulfingen Neuenstein (Hohenlohe) Niedernhall Öhringen Pfedelbach Schöntal Waldenburg (Württemberg) Weißbach (Hohenlohe) ZweiflingenKarte
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Bretzfeld ist eine Gemeinde im Hohenlohekreis im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs. Bretzfeld nennt sich „Das Tor zum Hohenloher Land“.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Bretzfeld ist die westlichste Gemeinde des Hohenlohekreises und hat Anteil an den Naturräumen Schwäbisch-Fränkische Waldberge und Hohenloher-Haller Ebene.[3] Der gleichnamige Kernort liegt an der Mündung des Schwabbachs in die Brettach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Lage der Ortsteile der Gemeinde Bretzfeld

Die Gemeinde Bretzfeld in ihrer heutigen Form wurde wesentlich durch die Gebietsreform in Baden-Württemberg bis 1975 geschaffen. Sie besteht heute aus diesen Ortsteilen:[4]

Bretzfeld[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Bretzfeld

Die Gemeinde Bretzfeld bestand bis zum 31. Januar 1972 nur aus dem gleichnamigen Dorf. Innerhalb der damaligen Grenzen leben mit Stand 31. Dezember 2014 1991 Einwohner.[5]

Bitzfeld[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Bitzfeld

Zur ehemaligen Gemeinde Bitzfeld gehören das Dorf Bitzfeld und der Weiler Weißlensburg sowie die abgegangenen Ortschaften Laubach und Hapbach. Bitzfeld wurde erstmals 1255 urkundlich erwähnt und gehört seit dem 1. Januar 1975 zur Gemeinde Bretzfeld, mit Stand 31. Dezember 2014 leben hier 1719 Einwohner.[5]

Waldbach[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Waldbach

Die ehemalige Gemeinde Waldbach besteht aus dem gleichnamigen, erstmals 1264 urkundlich erwähnten Dorf und gehört seit dem 1. Januar 1975 zur Gemeinde Bretzfeld. Mit Stand 31. Dezember 2014 leben hier 1444 Einwohner.[5]

Rappach[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Rappach

Zur ehemaligen Gemeinde Rappach gehören das erstmals 1215 urkundlich erwähnte Dorf Rappach sowie die abgegangene Ortschaft Steinfurt[6]. Das Markungsgebiet Rappach reicht bis Einsteinstraße. Somit befindet sich auch das Bildungszentrum und das in den letzten Jahrzehnten daneben entstandene große Neubaugebiet Steinsfeld, oft genannt "Bretzfeld beim Bildungszentrum", auf Rappacher Markung. Rappach wurde zum 1. Februar 1972 nach Bretzfeld eingemeindet und zählt mit Stand 31. Dezember 2014 1386 Einwohner.[5]

Schwabbach[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Schwabbach

Die ehemalige Gemeinde Schwabbach besteht aus dem gleichnamigen, erstmals 1037 urkundlich erwähnten Dorf und gehört seit dem 1. Januar 1975 zur Gemeinde Bretzfeld. Mit Stand 31. Dezember 2014 leben hier 1353 Einwohner.[5]

Adolzfurt[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Adolzfurt

Die ehemalige Gemeinde Adolzfurt umfasst das 1327 erstmals urkundlich erwähnte Dorf Adolzfurt, die Weiler Hälden (auch zu Geddelsbach), Hahnenbusch und Hohenacker (auch zu Scheppach) und das Haus Wiesental sowie eine abgegangene Burg auf dem Schloßbuckel, die möglicherweise mit dem 1334 genannten Burgstall „Nuwen Heimeberc“ identisch ist. Adolzfurt gehört seit dem 1. Januar 1975 zur Gemeinde Bretzfeld und hat mit Stand 31. Dezember 2014 1047 Einwohner.[5]

Unterheimbach[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Unterheimbach

Zur ehemaligen Gemeinde Unterheimbach gehören das 1300 erstmals urkundlich erwähnte Dorf Unterheimbach und der Weiler Herrenhölzle sowie die abgegangene Ortschaft Hagenawe. Unterheimbach gehört seit dem 1. Januar 1975 zur Gemeinde Bretzfeld und hat mit Stand 31. Dezember 2014 1012 Einwohner.[5]

Scheppach[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Scheppach

Zur ehemaligen Gemeinde Scheppach gehören das Dorf Scheppach, das erstmals 1257 erwähnt wurde, und der Weiler Hohenacker (auch zu Adolzfurt). Seit dem 1. Januar 1975 gehört Scheppach zur Gemeinde Bitzfeld, mit Stand 31. Dezember 2014 leben hier 1008 Einwohner.[5]

Dimbach[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Dimbach

Zur ehemaligen Gemeinde Dimbach gehören das im Jahr 1289 erstmals urkundlich erwähnte Dorf Dimbach sowie die abgegangene Ortschaft Bayershof. Dimbach gehört seit dem 1. Januar 1975 zur Gemeinde Bretzfeld und zählt mit Stand vom 31. Dezember 2014 889 Einwohner.[5]

Geddelsbach[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Geddelsbach

Zur ehemaligen Gemeinde Geddelsbach gehören das Dorf Geddelsbach, das erstmals im Jahr 1337 urkundlich erwähnt wurde, und der Weiler Hälden (auch zu Adolzfurt) sowie die abgegangenen Ortschaften Kropfstatt und Himmelsweiler. Seit dem 1. Januar 1975 gehört Geddelsbach zur Gemeinde Bretzfeld und hat mit Stand vom 31. Dezember 2014 249 Einwohner.[5]

Siebeneich[Bearbeiten]

Wappen der früheren Gemeinde Siebeneich

Die ehemaligen Gemeinde Siebeneich besteht aus dem gleichnamigen Dorf und wurde erstmals 1335 urkundlich erwähnt. Siebeneich gehörte ursprünglich zu Schwabbach und war von 1836 bis zur Eingemeindung nach Bretzfeld am 1. Januar 1975 selbstständig. Mit Stand 31. Dezember 2014 leben hier 215 Einwohner.[5]

Brettach[Bearbeiten]

Inoffizielles Wappen von Brettach

Der Weiler Brettach gehörte ursprünglich zu Maienfels und wurde mit diesem 1974 nach Wüstenrot im Landkreis Heilbronn eingemeindet. Zum 1. Januar 1977 wurde Brettach nach Bretzfeld umgemeindet und zählt mit Stand 31. Dezember 2014 171 Einwohner.[5]

Geschichte[Bearbeiten]

Bretzfeld wurde als Bretesfeld erstmals 1037 urkundlich genannt. Der Ort unterstand bis 1423 zur Hälfte dem Stift Öhringen und zur Hälfte den Herren von Weinsberg, die die Hochgerichtsbarkeit ausübten. Weiteren Besitz am Ort hatten das Kloster Lichtenstern sowie verschiedene Niederadelige, ab dem 15. Jahrhundert auch zunehmend das Haus Hohenlohe. 1423 kam Bretzfeld mit anderen vormals weinsbergischen Orten an die Kurpfalz. Nach dem bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg kam Bretzfeld 1504 an Württemberg und wurde in das Oberamt Weinsberg eingegliedert.

Bereits seit 1357 ist der Weinbau im Ort nachgewiesen, außerdem spielten Ackerbau, Obstbau und Viehzucht eine bedeutende Rolle. Bretzfelder Bauern unter Führung des Schultheißen Hans Koberer waren 1525 im Bauernkrieg bei der Weinsberger Bluttat beteiligt. Im 17. und 18. Jahrhundert hatte Bretzfeld etwa konstant um die 330 Einwohner. Die Einwohnerzahl erhöhte sich erst um die Wende zum 19. Jahrhundert und stieg dann im Zeitraum 1837 bis 1939 von 433 auf 542 Personen an.

Mit der Auflösung des Oberamts Weinsberg kam der Ort 1926 an das Oberamt Öhringen (ab 1938: Landkreis Öhringen). Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten Heimatvertriebene vorwiegend aus Ungarn und der Tschechoslowakei knapp 19 Prozent der etwa 750 Personen zählenden Einwohnerschaft. Während viele der Vertriebenen wieder abwanderten und die Einwohnerzahl dadurch bis 1956 wieder um über 100 Personen abnahm, wuchs der Einwohnerstand danach durch den Zuzug von Pendlern wieder an.

Die Kreisreform 1973 brachte für Bretzfeld die Zugehörigkeit zum Hohenlohekreis. Im Zuge der damit einhergehenden Gemeindereform wurde am 1. Februar 1972 zunächst Rappach eingemeindet, wohl gab es aber auch schon Pläne für eine das ganze Brettachtal umfassende Einheitsgemeinde. Zunächst erwogen ab 1973 die heutigen Ortsteile Adolzfurt, Geddelsbach, Scheppach und Unterheimbach die Bildung einer Großgemeinde Weinfurt, doch wurden diese am 1. Januar 1975 mit fünf weiteren benachbarten Gemeinden zur neuen Gemeinde Bretzfeld vereinigt. Am 1. Januar 1977 kam noch Brettach dazu, das zuvor zur Gemeinde Wüstenrot gehörte. Der Einwohnerstand der Gesamtgemeinde hat sich von rund 8300 Personen im Jahr 1981 um rund die Hälfte auf über 12.000 Personen zum Ende des Jahres 2007 erhöht. Aktuell (31. Dezember 2012) hat die Gemeinde 12.275 Einwohner.

Religionen[Bearbeiten]

Evangelische Kirche in Bretzfeld

1534 wurde in Bretzfeld, das historisch eine Filialkirche von Bitzfeld war, die Reformation eingeführt. Die Einwohnerschaft blieb danach bis zum Zweiten Weltkrieg fast rein protestantisch. Der Anteil der Katholiken, der 1939 nur 5,5 Prozent betragen hatte, stieg erst durch den Zuzug der zumeist katholischen Vertriebenen aus Ungarn und Tschechien auf 18 Prozent im Jahr 1950 an.

Heute gibt es neben sieben evangelisch-landeskirchlichen Gemeinden die römisch-katholische Gemeinde St. Stephanus in Bretzfeld.

Außerdem bestehen eine Evangelische Täufergemeinde, die Freie Christengemeinde Philadelphia sowie das dem Mülheimer Verband (Pfingstler) zugehörige Christliche Gemeindezentrum Schwabbach.

Es gibt auch zwei neuapostolische Kirchengemeinden mit Kirchenzentren in Bitzfeld und Waldbach. Die Zeugen Jehovas gehören organisatorisch zu Öhringen.

Politik[Bearbeiten]

Das Rathaus in Bretzfeld

Gemeinderat[Bearbeiten]

In Bretzfeld wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat in Bretzfeld hat nach der letzten Wahl 26 Mitglieder (2009: 25). Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

FWV 48,2 % 13 Sitze (2009: 46,4 %, 12 Sitze)
CDU 31,1 % 8 Sitze (2009: 33,3 %, 8 Sitze)
SPD/Unabhängige 20,7 % 5 Sitze (2009: 19,9 %, 5 Sitze)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Thomas Föhl, FWV, war für drei Amtsperioden (24 Jahre) Bürgermeister der Gemeinde. Am 8. März 2015 wurde ein neuer Bürgermeister gewählt, bei dieser Wahl trat Thomas Föhl nicht mehr an. Zu seinem Nachfolger ab 16. Mai 2015 gewählt wurde Martin Piott, der bis dahin noch Bürgermeister von Fichtenau im Landkreis Schwäbisch Hall war.

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Bretzfelder Wappens lautet: In Gold unter einer liegenden schwarzen Hirschstange eine rote Weintraube, von deren Stiel beiderseits je ein rotes Rebblatt ausgeht. Die Flagge der Gemeinde ist Rot-Gelb.

Das Wappen der neuen Gemeinde Bretzfeld greift mit der Weintraube als Symbol für den Weinbau und der Hirschstange als Symbol für die Zugehörigkeit zu Württemberg die Gemeinsamkeiten fast aller Ortsteile auf. Wappen und Flagge wurden der Gemeinde am 17. Februar 1976 vom Landratsamt des Hohenlohekreises verliehen.[7]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1989 besteht eine Partnerschaft mit Budaörs, Ungarn. Mit der Gemeinde Pretzfeld im Landkreis Forchheim (Bayern) besteht eine Gemeindefreundschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Historisches Gasthaus Rößle

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Kirche in Bretzfeld geht auf ein 1357 erstmals erwähntes, gotisches Bauwerk zurück, das 1723 unter Beibehaltung des älteren Turmuntergeschosses neu erbaut wurde. Der von einem Kreuzgewölbe überspannte Chor der einschiffigen Kirche befindet sich im Untergeschoss des Ostturmes.

Im Ort befinden sich die historischen Gasthäuser Rößle und Linde aus dem 18. Jahrhundert. Das Gebäude des Alten Rathauses war vor 1850 ebenfalls Gaststätte. Hinter der Kirche befindet sich eine historische Mühle, im Ort sind außerdem einige altfränkische Hofanlagen sowie am Lindelberg eine alte Kelter von 1794 erhalten.

Auch wurde das ehemalige denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude zu einem Restaurant mit Hotelzimmern umgebaut.

Museen[Bearbeiten]

In Bretzfeld gibt es seit 1996 das Budaörser Heimatmuseum Bretzfeld, in dem Heimatvertriebene aus dem Ort in Ungarn (ein Vorort der Hauptstadt Budapest) an ihre frühere Heimat erinnern.

Landart Bretzfeld[Bearbeiten]

Zwischen der Bürgerwiese in Bretzfeld, der ehemaligen Pulvermühle in Adolzfurt und der Talaue in Richtung Geddelsbach wurde das Kunstprojekt Landart Bretzfeld 2012 installiert.[8]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Am 30. Juni 2013 waren in Bretzfeld 2.154 Einwohner innerhalb der Gemeindegrenzen beschäftigt, 4.314 pendeln hierzu in andere Gemeinden während 1.341 Beschäftigte ihren Wohnort außerhalb haben.[9] Es besteht also ein Auspendlerüberschuss.

Weinbau[Bearbeiten]

Bretzfeld ist ein Weinbauort im Anbaugebiet Württemberg. Seine Lagen gehören zur Großlage Lindelberg im Bereich Württembergisch Unterland, ausgenommen die im Ortsteil Brettach befindliche Lage Berg, die zur Großlage Staufenberg gehört.

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Bretzfeld ist durch die Bundesautobahn 6 (SaarbrückenWaidhaus) an das überregionale Straßennetz angebunden. Die Ausfahrt 39 befindet sich beim Ortsteil Schwabbach.

Schiene[Bearbeiten]

An das Schienennetz ist der Ort durch die Bahnstrecke Crailsheim–Heilbronn angebunden. Seit Dezember 2005 wird sie zwischen Heilbronn und Öhringen als Stadtbahn nach dem Karlsruher Modell betrieben. Im Gebiet der Gemeinde hält die S4 auf dem Weg von Karlsruhe über Heilbronn nach Öhringen an den Haltepunkten Scheppach, Bretzfeld und Bitzfeld. Der Haltepunkt Bretzfeld ist auch Knotenpunkt der regionalen Buslinien.

Tariflich ist Bretzfeld in den Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehrsverbund einbezogen.

Gewerbegebiet Schwabbach[Bearbeiten]

Unmittelbar an der A6-Autobahnausfahrt Bretzfeld befinden sich zwei Gewerbegebiete. Diese haben sich in den letzten Jahrzehnten durch die verkehrsgünstige Lage sehr gut entwickelt.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Im BZB = Bildungszentrum Bretzfeld ist die Grund-, Haupt- und Realschule Bretzfeld zusammengefasst. Daneben bestehen noch reine Grundschulen in den Ortsteilen Bitzfeld, Scheppach und Unterheimbach.

In diesem BZB-Gebäude befindet sich auch die Gemeindebücherei, welche mehrmals pro Woche geöffnet ist. Ebenfalls ein Lehrschwimmbecken, welches auch von der Bevölkerung mehrmals pro Woche kostenlos benutzt werden kann.

Die JEB = Jugend- und Erwachsenenbildung Bretzfeld bietet, den Volkshochschulen vergleichbar, ein umfangreiches Kursprogramm an.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Wilhelm Lang (1852–1912), geboren in Schwabbach, württembergischer Oberamtmann

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hohenlohekreis: Bretzfeld: Tor zum Hohenloher Land. Online auf www.hohenlohekreis.de, abgerufen am 26. Oktober 2014
  3. Naturräume Baden-Württembergs, Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 173–179
  5. a b c d e f g h i j k l Stand: 31. Dezember 2014, Jahresbericht 2014 der Gemeinde Bretzfeld (PDF) Gemeinde Bretzfeld. Abgerufen am 2. Oktober 2015.
  6. Auf den abgegangenen Ort Steinfurt deutet heute noch der Flurname Steinsfeld nördlich des Schwabbachs hin, siehe Brettachtaler Heimatbuch (1983), S. 133: Das Werden von Siedlung und Gemarkung
  7. Heinz Bardua: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 50
  8. Website zum Konzept Landart Bretzfeld (abgerufen am 6. Mai 2012)
  9. Tabelle 254-04-5 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeits- und Wohnort sowie Ein- und Auspendler über Gemeindegrenzen nach Geschlecht - Stichtag 30.06. - Gemeinden, 08126011 Bretzfeld. Statistische Ämter des Bundes und der Länder. Abgerufen am 9. Oktober 2015.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jürgen Hermann Rauser: Brettachtaler Heimatbuch. Jahrbuch-Verlag, Weinsberg 1983 (Heimatbücherei Hohenlohekreis. Band 14)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bretzfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien