Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Krems

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Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Krems
Piaristengymnasium Krems.JPG
Ansicht vom Hohen Markt aus.
Schulform Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium
Adresse

Piaristengasse 2

Ort Krems an der Donau
Bundesland Niederösterreich
Staat Österreich
Koordinaten 48° 24′ 45,9″ N, 15° 36′ 3,2″ OKoordinaten: 48° 24′ 45,9″ N, 15° 36′ 3,2″ O
Schüler etwa 600
Lehrkräfte etwa 65
Leitung Peter Nussbaumer
Website www.piakrems.ac.at

Das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Krems, das ehemalige Piaristengymnasium Krems, ist eine traditionsreiche, auf humanistische, naturwissenschaftliche und sprachliche Ausbildung spezialisierte allgemeinbildende höhere Schule in Krems an der Donau. Der historische Gebäudetrakt steht unter Denkmalschutz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1232 Erste urkundliche Nennung eines Schulmeisters in Krems
  • 1305 Älteste erhaltene Schulordnung der damaligen Lateinschule
  • 1579 Bezeichnung der fünfklassigen lateinischen Stadtschule als Gymnasium
  • 1616 Eröffnung eines sechsklassigen Gymnasiums durch die Jesuiten
  • 1694 Fertigstellung des heutigen Schulgebäudes
  • 1776 Übernahme des Jesuitengymnasiums durch die Piaristen, die ihren Konvent von St. Pölten nach Krems an der Donau verlegten
  • 1802–1849 Führung einer Philosophischen Lehranstalt
  • 1867 Erweiterung des Gymnasialgebäudes
  • 1871 Das Piaristengymnasium wurde ein staatliches Gymnasium mit einer achtjährigen Ausbildungsdauer
  • 1975 Erweiterung und Generalsanierung des Gymnasialgebäudes, Schaffung neuer Klassen in einem Zubau, Neubau zweier Turnsäle
  • 1997 Dachgeschoßausbau mit EDV-Räumen, Theatersaal und Bibliothek
  • 2011 Generalsanierung der Turnsäle

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordportal, Piaristengasse 2, mit Piaristenschild

Das Schulgebäude wurde 1694 errichtet und 1867 sowie 1975 erweitert. Der langgestreckte zweigeschoßige Bau an der Piaristengasse wurde in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut. Die schmale Giebelfront zum Hohen Markt hat eine Volutenbekrönung. Die Fassade zeigt eine geputzte Ortsteinquaderung und erneuerte Faschen. Das Nordportal mit profilierter Ohrenrahmung und einem gesprengten Segmentbogengiebel zeigt die Jahresangabe 1694. Im ersten Obergeschoss gibt es teils Kreuzgrat- und teils Stichkappengewölbe mit angeputzten Graten. 1997 wurde das Dachgeschoss mit mehreren Klassen und zwei EDV-Sälen ausgebaut, im Piaristentrakt eine Bibliothek und ein Theatersaal eingerichtet und das Gebäude in mehreren Etappen saniert. Der Abschluss der Renovierungsarbeiten erfolgte 2011 im Turnsaaltrakt.

Bildungsangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Piaristengymnasium Krems ist ein Bundesgymnasium und ein Bundesrealgymnasium. Ab der dritten Schulstufe besteht im Gymnasium die Wahlmöglichkeit zwischen Latein oder Spanisch oder im Realgymnasium verstärkt Mathematik und Geometrisch Zeichnen. In der Oberstufe wird im Gymnasium zusätzlich für diejenigen, die ab der 3. Kl. Latein hatten, Altgriechisch oder Französisch, bzw. für diejenigen, die in der 3. Kl. Spanisch gewählt haben, Latein angeboten. Im Realgymnasium ab der 5. Kl. zusätzlich alternativ Latein oder Italienisch. Dazu kommt dann noch im RG in der 7. Klasse Darstellende Geometrie.

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1871–1887 P. Anton Milota
  • 1887–1902 Anton Baran
  • 1902–1909 Thomas Hanausek
  • 1910–1923 Rudolf Weißhäupl
  • 1923–1934 Anton Maier
  • 1934–1938 Johann Ramböck
  • 1938–1945 Hans Riedl
  • 1945–1951 Franz Höllerschmid
  • 1951–1968 Adolf Görg
  • 1968–1969 Hermann Ulrich
  • bis 31. August 1970 Alois Söllner
  • 1970–1989 Helmut Engelbrecht
  • 1990–2002 Günther Gronister
  • 2002–2004 Fritz Lošek
  • 2004–2011 Johann Sohm
  • seit 2011 Peter Nussbaumer

Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Piaristengymnasium Krems – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien