Carola Reimann

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Carola Reimann

Carola Reimann (* 25. August 1967 in Goch) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Seit Dezember 2013 ist sie eine der sieben stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion und in dieser Funktion zuständig für die Bereiche Arbeit und Soziales, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1987 am Städtischen Gymnasium Goch absolvierte Carola Reimann ein Studium der Biotechnologie an der Technischen Universität Braunschweig, das sie 1993 als Diplom-Biotechnologin beendete. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Technologie der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig, wo 1999 auch ihre Promotion zum Dr. rer. nat. mit der Arbeit Biokonversion von Glycerin zu 1,3-Propandiol mit immobilisierten Zellen“ erfolgte. Nachdem sie schon ab 1998 als Referentin im Bereich „Gesundheitswissenschaften“ tätig war, arbeitete sie ab 2000 als Projektleiterin für medizinische Vermarktung.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reimann trat 1986 in die SPD ein. Von 1990 bis 1997 engagierte sie sich als Vorsitzende beziehungsweise stellvertretende Vorsitzende bei den Jusos im Unterbezirk Braunschweig. Seit 1997 gehört sie dem Vorstand des SPD-Unterbezirks Braunschweig an und war hier von 2002 bis 2011 Unterbezirksvorsitzende. Seit 2008 ist sie Mitglied des Landesvorstandes der SPD Niedersachsen.

Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reimann rückte am 22. Februar 2000 für Ernst Schwanhold in den Deutschen Bundestag nach, der sein Bundestagsmandat niederlegte und Minister in NRW wurde. Nach dieser Mandatserlangung über die Landesliste Niedersachsen zog sie bei den darauffolgenden Bundestagswahlen stets als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Braunschweig in den Bundestag ein. Von November 2005 bis November 2009 war sie Sprecherin der Fraktionsarbeitsgruppe Gesundheit und anschließend von November 2009 bis Dezember 2013 Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Gesundheit. Reimann ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied im Vorstand der SPD-Landesgruppe Niedersachsen/Bremen. Sie gehört dem Netzwerk Berlin an. Im März 2011 war Reimann kurzfristig für das Amt der Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz im Hamburger Senat von Olaf Scholz im Gespräch, zog dann aber ihre Bereitschaft für das Amt zurück.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.breakfastpaper.de