Carola Veit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Carola Veit (2018)

Carola Alexandra Veit (* 2. Juni 1973 in Hamburg) ist eine deutsche Politikerin. Sie gehört seit 2004 für die SPD der Hamburgischen Bürgerschaft an und ist seit 2011 Präsidentin der Bürgerschaft.

Persönlicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur absolvierte Carola Veit eine Berufsausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten, bevor sie das Studium der Rechtswissenschaften aufnahm. Ihr Referendariat beim Hanseatischen Oberlandesgericht hat sie mit dem Zweiten Staatsexamen erfolgreich beendet. Sie war Mitglied im Personalrat der Referendare. Carola Veit hat mit ihrem Partner drei Kinder.[1]

Politische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veit trat 1991 in die SPD ein und bekleidete seither diverse Parteiämter.

Von 1997 bis 2004 war Carola Veit Deputierte der Hamburger Innenbehörde und ist seit März 2004 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.

Zurzeit ist sie unter anderem Mitglied im Vorstand der SPD-Bürgerschaftsfraktion, stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Hamburg-Mitte und Mitglied im SPD-Distriktsvorstand Rothenburgsort.

In der 18. Wahlperiode der Bürgerschaft (2004–2008) war Veit Mitglied im Ausschuss für Kinder, Familie und Jugend, im Ausschuss für Stadtentwicklung, im Verfassungsausschuss sowie in verschiedenen Sonderausschüssen: „Verwaltungsreform“, „Vernachlässigte Kinder“, parlamentarischer Untersuchungsausschuss „Feuerbergstraße II“. In der 19. Wahlperiode (2008–2011) war sie Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend und Mitglied im Rechtsausschuss und im Verfassungsausschuss. In der 20. Wahlperiode (2011–2015) war sie Vorsitzende des Verfassungsausschusses und Mitglied im Ausschuss zur parlamentarischen Kontrolle des Senats. In der 21. Wahlperiode (seit 2015) ist sie Vorsitzende des Verfassungs- und Bezirksausschusses sowie des Unterausschusses „Stärkung der Hamburgischen Bürgerschaft“ und Mitglied im Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein und in der Kommission nach Art. 10 Grundgesetz.[2]

Am 23. März 2011 wurde Veit als Nachfolgerin von Dorothee Stapelfeldt, die Wissenschaftssenatorin im neuen Hamburger Senat wurde, zur Bürgerschaftspräsidentin gewählt. In der 21. Bürgerschaft wurde Veit in der konstituierenden Sitzung am 1. März 2015 mit 109 von 120 Stimmen im Amt der Präsidentin bestätigt.[3] Länger im Amt als Carola Veit war, seit der Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts 1919, bisher nur der Hamburger Ehrenbürger Herbert Dau (SPD).

Veit war von 2015 bis 2016 Vizepräsidentin und von 2016 bis 2017 Präsidentin der Ostseeparlamentarierkonferenz,[4] von 2017 bis 2018 war sie erneut Vizepräsidentin.[5]

Weitere Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Beiratsmitglied von Jugend gegen AIDS unterstützt Carola Veit die von Jugendlichen initiierte und geführte Initiative, die Aufklärungs- und Präventionsarbeit auf Augenhöhe betreibt.[6] Sie ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung[7]; Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Kulturpalast Hamburg[8] und Mitglied im Vorstand des Jugenderholungswerks Hamburg e.V.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carola Veit – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RTLNord: Sie sorgt für Ordnung: Carola Veit, abgerufen am 01. Juli 2019
  2. Abgeordnetenprofil von Carola Veit: [1], abgerufen am 1. Juli 2019
  3. ndr.de: Tag eins in der neuen Bürgerschaft, abgerufen am 3. März 2015
  4. Hamburg übernimmt Vorsitz der Ostseeparlamentarierkonferenz. Pressemitteilung. Hamburgische Bürgerschaft, 2. September 2016, abgerufen am 19. Dezember 2016.
  5. Standing Committee • BSPC. Abgerufen am 3. Mai 2019 (amerikanisches Englisch).
  6. JGA konstituiert Beirat. jugendgegenaids.de, 26. September 2014, archiviert vom Original am 2. April 2015; abgerufen am 31. August 2016.
  7. Gremien der Herbert und Elisabeth Weichmann Stiftung , abgerufen am 1. Juli 2019
  8. Stiftung Kulturpalast Hamburg, abgerufen am 1. Juli 2019
  9. Jugenderholungswerk Hamburg e.V. www.jugenderholungswerk-hamburg.de, abgerufen am 1. Juli 2019.