Chemnitz-Mittelbach

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Wappen von Mittelbach
Wappen von Chemnitz
Mittelbach
Stadtteil und Statistischer Stadtteil Nr. 87 von Chemnitz
Lage des statistischen Stadtteils Mittelbach in Chemnitz
Koordinaten 50° 48′ 0″ N, 12° 47′ 52″ OKoordinaten: 50° 48′ 0″ N, 12° 47′ 52″ O.
Fläche 7,01 km²
Einwohner 2188 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 312 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1999
Postleitzahl 09224
Vorwahl 0371
Verkehrsanbindung
Bundesstraße B173
Bus 152, 251

Mittelbach liegt im äußersten Westen von Chemnitz. Angrenzende Gemeinden und Chemnitzer Stadtteile sind Grüna im Norden, Reichenbrand im Osten, der Jahnsdorfer Ortsteil Leukersdorf und das zu Lugau gehörende Ursprung im Süden sowie die Stadt Oberlungwitz im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter-Pauls-Kirche in Mittelbach

Das als Waldhufendorf angelegte Mittelbach wurde erstmals 1331 urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde wird dem Ort bestätigt, dass er einen Gasthof haben darf. Zunächst gehörte Mittelbach der Herrschaft Rabenstein an, kam aber vermutlich schon vor 1375 an das Chemnitzer Benediktinerkloster und dann 1548 an das Amt Chemnitz – lediglich ein einziges Rittergut blieb von letzterem davon unbetroffen. 1729 wurde zwar mit der Strumpfwirkerei begonnen, aber eine Industrie setzte sich hier nur spärlich durch. Im 19. Jahrhundert gab es noch zwei Ziegeleien. Das Rathaus wurde 1908 errichtet. Am 1. Januar 1999 wurde Mittelbach nach Chemnitz eingemeindet.[1]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heimatverein Mittelbach e.V.
  • Schützengesellschaft Mittelbach e.V. 1875
  • Privates Zigarrenkollegium zu Mittelbach
  • Förderverein der Grundschule
  • Brandschutzförderverein
  • Mittelbacher Sportverein 08
  • FSV Grüna-Mittelbach e.V.

Hotels und Gaststätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hotel Abendroth
  • Zum Sachsenring

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haltepunkt Mittelbach (2016)

Durch Mittelbach führt die B 173 (Hofer Straße). Mit den Buslinien 152 und 251 ist der Stadtteil mit dem Chemnitzer Stadtteil Schönau (Endhaltestelle Straßenbahnlinie 1) verbunden.

Seit 1858 existiert die Bahnstrecke Neuoelsnitz–Wüstenbrand, die auch durch Mittelbach führt. Ein Haltepunkt wurde jedoch erst im Jahr 1896 eingerichtet. Der Personenverkehr auf der Strecke ist 1990 eingestellt worden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard Steche: Mittelbach. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 7. Heft: Amtshauptmannschaft Chemnitz. C. C. Meinhold, Dresden 1886, S. 47.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]