Children for a better World

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Children for a better World e. V. ist eine Kinderhilfsorganisation mit Sitz in München und wurde im Jahr 1994 von Florian Langenscheidt gegründet. Es fördert internationale und nationale Kinderhilfsprojekte. Bis heute wurden mehr als 20 Millionen Euro Spendengelder umgesetzt.

Der Verein ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1989 gründeten 30 Personen um Florian Langenscheidt (inspiriert durch die UN-Kinderrechtskonvention) den Verein am 22. Januar 1994.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein ist in folgende Gremien gegliedert:

Dem Verein steht ein Vorstand vor, Mitglieder sind der Verleger Florian Langenscheidt, die Unternehmerin Gabriele Quandt-Langenscheidt, Andreas Lukoschik, Ulrike de Vries, Peter W. Engelmeier und Dieter Reithmeier. Dem Vorstand steht ein Kuratorium beratend zur Verfügung. Mitglieder sind unter anderem Caroline Link und Alfred Theodor Ritter.[2] Der Verein wird von einer 2007 gegründeten Stiftung unterstützt, welcher im Rahmen einer Untersuchung der Stiftung Warentest zu Spendenorganisationen eine hohe Transparenz bescheinigt wird.[3]

Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hunger in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein unterstützt 30 Einrichtungen in sozialen Brennpunkten. Schwerpunkt liegt primär auf der Finanzierung von Mittagessen. Eine ausgewogene Ernährung und das gemeinsame Kochen helfen, soziale Kompetenzen zu fördern, den Kindern einen geregelten Tagesablauf zu gewährleisten und durch nötige Nährstoffe gute Voraussetzungen für konzentriertes Arbeiten zu bieten. Im Jahr 2008 wurden 200.000 warme Mahlzeiten angeboten und 400.000 Euro eingesetzt. Ein Beispiel einer unterstützten Einrichtung ist die „Hilfe für hungernde Kinder“ in Hannover.

Kinderbeiräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fünf Kinderbeiräte über Fördersummen von bis zu 1500 Euro. Die Aufgabe soll ihnen einen Einblick in die Arbeit sozialer Einrichtungen ermöglichen und sie motivieren, sich mit den Problemen von Kindern in Deutschland und der Welt auseinanderzusetzen. Kinderbeiräte gibt es in Köln, Berlin, München, Hamburg und Hanau.

Jugend hilft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

JUGEND HILFT! ist ein Förderprogramm gegen Kinderarmut mittels Projekten. Das Programm basiert auf drei Säulen: mit dem Fonds werden Jugendliche in ihren Projekten finanziell unterstützt, durch das Coaching steht den Jugendlichen mit verschiedenen Workshopangeboten inhaltliche Förderung zur Seite und die ideelle Förderung wird in Form des JH!-Wettbewerbs umgesetzt, in dem eine Jury die zehn vielversprechendsten Projekte eines Förderjahres kürt.[4]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder engagieren sich für ihr eigenes Projekt. Ein Beispiel ist ein Projekt in Guinea: Das Mitglied Jutta Reinert hilft AIDS-Waisen und Kindern mit sehr schwierigen Lebensumständen, eine Pflegefamilie zu finden. Die Familien werden dann mit Grundnahrungsmitteln unterstützt und psychologisch und medizinisch versorgt.

Förderprojekte im In- und Ausland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanzielle Unterstützung für Projekte, die dem Vereinszweck entsprechen, denen aber die finanziellen Mittel teilweise fehlen, ihre Konzepte umzusetzen. Zu den unterstützten Projekten gehört die Kreuzberger Musikalische Aktion in Berlin, das SchlaU-Projekt in München und die Finanzierung eines behindertengerechten Spielplatzes für Kinder in Bosnien.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. September 2012 wurde der Organisation in Münsters historischem Rathaus der Internationale Preis des Westfälischen Friedens verliehen.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.transparency.de, abgerufen am 4. März 2014
  2. http://preview.children.de/wer-wir-sind/menschen/kuratorium/
  3. Spendenorganisationen von Prominenten: Mit Herz und Verstand auf test.de vom 14. Oktober 2014, online abgerufen am 28. Oktober 2014
  4. http://www.jugendhilft.de
  5. Vgl. Artikel der WN.