Chris Regn

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Chris Regn während der Aufführung schwebende Schwergewichter[1] mit Muda Mathis und Sus Zwick

[[Datei:Dorothea Schürch und Chris Regn in der Show «Let's sing Arbeiterin*» von Les Reines Prochaines und Freundinnen*.jpg|mini|Dorothea Schürch, Michele Fuchs und Chris Regn (vlnr) in der Show «Let's sing Arbeiterin*» von Les Reines Prochaines und Freundinnen*, 2019]] Chris Regn (* 4. Oktober 1964 in Nürnberg) ist eine in der Schweiz und Deutschland ansässige Konzeptkünstlerin und Aktivistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chris Regn lebt in Basel und Hamburg als Künstlerin, Kuratorin, Archivarin und Lehrende. Sie arbeitet als Künstlerin prozessorientiert mit den Medien Zeichnung, Video, Aktion, Song, Performance und Interviews. Chris Regn schloss 2005 ihr Studium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg mit dem Projekt Meisterwerke ab.[2]

Ihre Arbeit versteht sie vor dem Hintergrund der Videoarchive und Sammlungen von Bildwechsel, dem Dachverband für Frauen/Medien/Kultur in Hamburg, welchen sie mitbegründet hat.[3] Sie bezieht sie sich als Konzeptkünstlerin mit Recherchen, Aktionen, Präsentationen und Videos auf das Potential von Repräsentationen und Künstler*innenbildern.

1978 bildete eine kollektive Gruppenstruktur die Basis, im Frauenzentrum Nürnberg in gemeinsamen Aktionen politisch aktiv und künstlerisch produktiv zu werden. Ziel war es, politische Veränderungen zu bewirken und Lebensbedingungen neu zu gestalten. Dabei spielte die Auseinandersetzung mit künstlerischen Prozessen anderer Künstlerinnen eine wichtige Rolle. So wurde 1981 das Künstlerinnenarchiv Nürnberg gegründet. Mit seiner Vielzahl an Büchern, Interviews und Video-Dokumenten wurde es zum Wissensfundus für weiteres künstlerisches Arbeiten.[4] Unter dem Pseudonym Helga Broll führt sie eine virtuelle Galerie,[5] die während der Art Basel im Jahr 2000 als künstlerisches Projekt gegründet wurde.[6] Seit 2008 koordiniert sie das Programm im Kaskadenkondensator Basel, Projektraum für aktuelle Kunst und Performance.

Sie arbeitet mit verschiedenen Performance und Künstlerinnengruppen wie Evi, Nic und C oder Tischgespräche und 2015 gründete sie nach einem Recherche Performanceprojekt mit Andrea Saemann und nach langen Diskussionen mit Akteuren aus der ganzen Schweiz PANCH, das Performance Netzwerk Schweiz.[7]

Sie gibt mit Lena Eriksson und Nicole Boillat unregelmässig die Kopierschrift KAP heraus.

Performances, Präsentationen und Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006–2007 Die vegane Oper mit Evi, Nic & C, in Hamburg, Berlin, Stuttgart. Basel, Zürich und Bern
  • 2012 Einfach Sagen, Performanceprojekt von Andrea Saemann mit Chris Regn und Martina Gmür, Kaserne Basel
  • 2013 Bericht vom Konzil[8], Performance mit Andrea Saemann, ACT Jubiläum, Kaserne Basel
  • 2013 Die heilige Christine und andere Frauen die sich weggeworfen haben, Einzelausstellung in 14 Zusammenarbeiten, Kaskadenkondensator Basel
  • 2014 Sind sie eigentlich ein Paar, Video mit Iris Ganz, Ausstellung La Giornata, Elisabethenkirche Basel
  • 2014 Hecht an der Grenze & Die Gottlieber Revue[9][10] und Video mit Evi, Nic & C, Muda Mathis und Sus Zwick, Gottlieben
  • 2015 Die vegane Oper mit Evi, Nic & C, Kunstmuseum Luzern
  • 2016: Dragking / Trekking Show, VIA Studio, Kaskadenkondensator Basel, Lido Berlin
  • 2017 übers Kuratieren – ein saisonales Kunstlied, Chris Regn kuratiert Andrea Saemann[11], PPP Progr, Bern
  • 2018 Start der Chronik zu Feminismus in Basel mit Lena Rérat, Ruth Marx, Sus Zwick und Muda Mathis und allen eingeladenen Feministinnen
  • 2019 Let's Sing Arbeiterin*[12][13][14][15]– eine diskursive Revue mit Les Reines Prochaines & Freundinnen* zum 30-jährigen Bestehen

Kuratorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978–1992 Künstlerinnenarchiv, Nürnberg
  • Seit 1992 Konzeption und Archivleitung bei Bildwechsel, dem Dachverband für Frauen / Medien / Kultur, Hamburg zusammen mit Birgit Durbahn, Christina Schäfer, Viktoryia Levenko und Anderen
  • Seit 2000 Galerie Helga Broll, Arbeit als Veranstalterin und Kuratorin
  • 2008 Kunstraum Lodypop, Basel, Zu Hause:zu Gast mit Lena Eriksson
  • Seit 2008 Programmveranmtwortliche für den Kaskadenkondensator Basel
  • 2015 Mitbegründerin PANCH – Performance Art Network Schweiz
  • 2017 Kuratorium Performance Art Festival Giswil mit Andrea Saemann, Muda Mathis und Chris Hunter

Videointerviews (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Künstlerinnengruppen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evi, Nic & C, Performancegruppe in Berlin, Hamburg, Basel
  • Tischgespräche, Basel

Ehre, Stipendien, Preise (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medienresonanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chris Regn: Die heilige Christine und andere Frauen die sich weggeworfen haben. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Kaskadenkondensator. Kaskadenkondensator, 4. Oktober 2013, archiviert vom Original am 30. März 2018; abgerufen am 30. März 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kasko.ch
  2. Ulrike Bergemann: Chris Regn – Meisterwerke. HfbK Hamburg, 7. Juli 2005, abgerufen am 11. März 2017.
  3. Bildwechsel. Abgerufen am 11. März 2017.
  4. Andrea Saemann im Gespräch mit Chris Regn: bildwechsel/Künstlerinnenarchiv und generation gap. (Nicht mehr online verfügbar.) Performance Chronik Basel, archiviert vom Original am 6. März 2016; abgerufen am 11. März 2017. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.xcult.org
  5. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 11. September 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.galerie-broll.com
  6. Anita Hugi: Neuland Magazin Nr. 22. Corinne Buchser, Bianca Dugaro, Lena Eriksson, Anita Hugi, Judith Stofer, abgerufen am 11. März 2017.
  7. PANCH
  8. Sarina Scheidegger: BerichtVomKonzil.m4v. 24. Februar 2014, abgerufen am 4. Februar 2018.
  9. Kristin Schmidt, Kristin Schmidt: Gottlieben wird tschechisch. Abgerufen am 3. März 2019.
  10. Die Gottlieber Revue. Abgerufen am 4. Februar 2018 (englisch).
  11. PPP Progr Performance Plattform: 'übers Kuratieren - ein saisonales Kunstlied' Chris Regn kuratiert Andrea Saemann. 27. September 2017, abgerufen am 4. Februar 2018.
  12. Badische Zeitung: Seit 30 Jahren im Kommen - Theater - Badische Zeitung. Abgerufen am 3. März 2019.
  13. Dominique Spirgi: Hinreissende Audienz bei den unverwüstlichen Königinnen. In: Stadtschreiber. 24. Januar 2019, abgerufen am 3. März 2019 (deutsch).
  14. Les Reines Prochaines auf der Höhe ihrer Kunst. Abgerufen am 3. März 2019 (Schweizer Hochdeutsch).
  15. Sus Zwick: Let's Sing Arbeiterin*. 2. Februar 2019, abgerufen am 3. März 2019.