Christof Kuhbandner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Christof Kuhbandner ist ein deutscher Psychologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuhbandner schloss im April 2002 sein Psychologie-Diplomstudium mit einer Arbeit über inhibitorische Prozesse im episodischen Gedächtnis an der Universität Regensburg ab. Nach kurzzeitiger Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Regensburg wechselte er 2003 als Mitarbeiter von Ursula Staudinger zunächst an die TU Dresden und dann an die International University Bremen. 2004 kehrte er nach Regensburg zurück, wo er als Assistent von Karl-Heinz Bäuml wirkte und an seiner experimentalpsychologischen Promotion arbeitete, die er 2007 abschloss. Bereits 2006 war er nach München gewechselt, wo er zunächst als Assistent und ab 2007 als Akademischer Rat am Lehrstuhl von Reinhard Pekrun wirkte. 2013 folgte er dem Ruf auf einen Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg.

Über sein eigentliches Fachgebiet hinaus wurde Kuhbandner im Jahr 2020 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt,[1] weil er sowohl in populärwissenschaftlichen Online-Beiträgen u. a. auf Telepolis[2] als auch in wissenschaftlichen Fachpublikationen[3][4] die epidemiologische Begründung der nicht-pharmazeutischen Maßnahmen im Zuge der Covid-19-Pandemie und deren Zielgerichtetheit in Frage stellte und vor den unbeabsichtigten Kollateralschäden warnte. Unter anderem kritisierte er vehement die Maskenpflicht in Grundschulen.[5]

Kuhbandner ist Mitglied bei „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“[6]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Einfluss von Emotionen auf das abrufinduzierte Vergessen. Dissertation Regensburg 2007, PDF.
  • Emotionale Kompetenz im Lehrberuf. Grundwissen, Anleitungen & Übungsmaterialien – ein Lehrbuch für Studium und Unterrichtspraxis. Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-658-26983-8.
  • Real-world objects are represented in visual long-term memory both as unbound features and as bound objects. Frontiers in Psychology, 2020 (online).
  • zusammen mit Fabian Hutmacher: Does the attentional boost effect depend on the intentionality of encoding? Investigating the mechanisms underlying memory for visual objects presented at behaviorally relevant moments in time. Frontiers in Psychology, 2020 (online).
  • zusammen mit Stefan Homburg: Commentary: Estimating the effects of non-pharmaceutical interventions on COVID-19 in Europe. Frontiers in Medicine, 2020 (online).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Pöls: Fehlen wissenschaftliche Begründungen für Corona-Maßnahmen? In: mdr. 30. April 2020, abgerufen am 31. Januar 2021.
  2. Christof Kuhbandner (Autor). In: Telepolis. Abgerufen am 28. Februar 2021.
  3. Christof Kuhbandner: The Scenario of a Pandemic Spread of the Coronavirus SARS-CoV-2 is Based on a Statistical Fallacy. 6. Mai 2020, abgerufen am 31. Januar 2021. (Preprint).
  4. Christof Kuhbandner und Stefan Homburg: A Commentary on ‚Estimating the effects of non-pharmaceutical interventions on COVID-19 in Europe‘. In: Frontiers in Medicine. 5. November 2020, abgerufen am 31. Januar 2021.
  5. Christof Kuhbandner: Maskenpflicht in der Grundschule. In: Telepolis. 13. November 2020, abgerufen am 28. Februar 2021.
  6. MWGFD e.V. - Mitglieder. In: MWGFD. Abgerufen am 25. Februar 2021 (deutsch).