Christoph Peters

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christoph Peters (2012)

Christoph Peters (* 11. Oktober 1966 in Kalkar) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Peters war von 1977 bis zum Abitur 1986 Schüler des katholischen Internatsgymnasiums Collegium Augustinianum Gaesdonck, wo Franz Joseph van der Grinten einer seiner Lehrer war. Danach studierte Peters von 1988 bis 1994 Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, unter anderem bei Horst Egon Kalinowski und Günter Neusel zuletzt als Meisterschüler von Meuser. Von 1995 bis 2000 arbeitete er als Fluggastkontrolleur am Frankfurter Rhein-Main-Flughafen.

Peters war bis 2000 in Mainz ansässig, seitdem wohnt er in Berlin. Mit seiner Ehefrau, der Schriftstellerin Veronika Peters, hat er eine Tochter (* 2003). Sein Roman Das Tuch aus Nacht (2003) wurde ins Amerikanische und ins Chinesische übersetzt.

Peters ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ege, Müzeyyen/Spaney, Gerhard: Reise ins Dunkle.Der zweite Blick auf Istanbul in Christoph Peters’ Roman "Das Tuch aus Nacht", in: Beck, Sandra/Özbek-Schneider, Katrin: Gewissheit und Zweifel: Interkulturelle Studien zum kriminalliterarischen Erzählen S. 227–246, Aisthesis, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8498-1059-7
  • Elnaggar, Diaa: Raum-Metaphorik in Christoph Peters Roman „Ein Zimmer im Haus des Krieges“, in: Kairoer Germanistische Studien Bd. 19, Kairo 2010
  • König, Michael: Poetik des Terrors - Man kann sich gar nicht vorstellen, was in so einem jungen Mann vorgeht - Christoph Peters' 'Ein Zimmer im Haus des Krieges' führt die Unmöglichkeit vor, den homegrown terrorist zu verstehen., S. 142–182, transkript, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-2987-3
  • Langenhorst, Georg: Zwischen Katholizismus, Islam und Buddhismus. Christoph Peters' literarische Welt, in: Stimmen der Zeit, Heft 1, Januar 2013, Verlag Herder Freiburg, ISSN 0039-1492
  • Takeda, Arata: Inkorporierte Kulturkonflikte. Interaktion der Kulturen im Körper des Terroristen am Beispiel von Christoph Peters' Ein Zimmer im Haus des Krieges (2006). In: Zeitschrift für interkulturelle Germanistik, Jg. 3, Heft 1 (2012), S. 25–38.
  • Waldow, Stephanie: Schreiben als Begegnung mit dem Anderen. 3.1. Fremdheit als Erfahrung, Christoph Peters Ein Zimmer im Haus des Krieges & Mitsukos Restaurant S. 211–238, Wilhelm Fink Verlag, München 2013, ISBN 978-3-7705-5245-0
  • Winkels, Hubert: Gute Zeichen - Deutsche Literatur 1995-2005, Beim Barte des Propheten - Christoph Peters’ Roman Das „Tuch aus Nacht“, S. 304–310, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2005, ISBN 3-462-03466-9
  • Winkels, Hubert: Kann man Bücher lieben, Christoph Peters: Mitsukos Restaurant, S. 344–347, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2010, ISBN 978-3-462-04237-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christoph Peters – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wer weiß, was läuft, pfeift auf Verständnis in FAZ vom 28. Mai 2014, Seite 12
  2. http://editionwasserimturmberlin.blogspot.de/2015/10/die-lieben-lande.html