Crystal Waters

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Crystal Waters in Hampstead, Quebec, Kanada (2014)

Crystal Waters (* 10. Oktober 1964 in Philadelphia, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische House-Sängerin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Crystal Waters ist die Tochter des Jazzmusikers Junior Waters und eine Nichte der Schauspielerin und Sängerin Ethel Waters. Sie studierte Informatik an der Howard University in Washington, D.C. und arbeitete nach dem Abschluss zunächst als Programmiererin. Neben dem Beruf jobbte sie als Session-Sängerin, schrieb Songs und nahm ein Demotape mit dem von ihr komponierten Lied Gypsy Woman (She’s Homeless) auf, das sie selbst unter die Leute brachte. Nach einer Weile meldeten sich drei DJs, die unter dem Namen Basement Boys zusammenarbeiteten, bei ihr und unterstützten sie.

Gypsy Woman (She’s Homeless) wurde 1991 ein großer Erfolg und erreichte weltweit Top-Ten-Platzierungen. In der Schweiz war es ein Nummer-eins-Hit, in Deutschland und Großbritannien erreichte es Platz 2, in Österreich Platz 3. In den USA bekam die Single Gold.

In den Folgejahren war Waters mit zahlreichen weiteren Songs erfolgreich. Mit 100 % Pure Love hatte sie eine weitere Gold-Single, die in vielen Ländern bis in die Top 20 kam. Andere Hits waren Makin’ Happy oder Say… If You Feel Alright. Nach 2000 veröffentlichte sie zwei Best-of-Alben und arbeitete mit anderen Künstlern zusammen, so war sie 2003 mit Dutch und dem Titel My Time sowie 2007 mit Alex Gaudino und dem Titel Destination Calabria in den Charts. Im gleichen Jahr ging die Amerikanerin auf Welttournee.

2010 erschien die Single When People Come Together vs. Bellani & Spada. 2011 sang Waters den Clubhit Le Bump für Yolanda Be Cool.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
1991 Surprise 45
(7 Wo.)
23
(10 Wo.)
24
(9 Wo.)
197
(3 Wo.)
65
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Juni 1991
Produzenten: The Basement Boys
1994 Storyteller 199
(1 Wo.)
73
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Mai 1994
US: Gold
Produzenten: The Basement Boys, Greg Smith,
David Anthony, Easy Mo Bee, The LG Experience

weitere Alben

  • 1997: Crystal Waters

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: The Best Of
  • 2001: Gypsy Woman: The Collection
  • 2001: Best Of: The Millennium Collection

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dance
1991 Gypsy Woman (La Da Dee La Da Da)
Surprise
2
(19 Wo.)
3
(14 Wo.)
1
(16 Wo.)
2
(10 Wo.)
8
(16 Wo.)
25
(14 Wo.)
1
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1991
UK: Silber, US: Gold
1991 Makin’ Happy
Surprise
22
(3 Wo.)
18
(6 Wo.)
63
(7 Wo.)
1
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1991
1991 Surprise
Surprise
35
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1991
1992 Megamix 39
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Dezember 1991
1992 Gypsy Woman / Peace (Remixes) 35
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1992
1994 100% Pure Love
Storyteller
33
(11 Wo.)
26
(3 Wo.)
20
(12 Wo.)
15
(7 Wo.)
11
(45 Wo.)
38
(20 Wo.)
1
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1994
US: Gold
1994 Ghetto Day
Storyteller
40
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Juni 1994
1994 What I Need
Storyteller
82
(4 Wo.)
1
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1994
1995 Relax
Storyteller
37
(2 Wo.)
1
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1995
1996 In de Ghetto
The Program
35
(2 Wo.)
20
(10 Wo.)
David Morales und The Bad Yard Club
feat. Crystal Waters und Delta Bennett
1997 Say … If You Feel Alright
Crystal Waters
45
(2 Wo.)
40
(15 Wo.)
52
(14 Wo.)
6
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1996
1997 Just a Freak
Crystal Waters
13
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1997
feat. Dennis Rodman
2001 Come On Down 1
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2001
2003 My Time 22
(4 Wo.)
1
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 2003
Dutch feat. Crystal Waters
2004 Destination Unknown (US)
Destination Calabria (EU)
My Destination
30
(11 Wo.)
55
(13 Wo.)
50
(4 Wo.)
4
(24 Wo.)
8
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2004
Charteintritt in EU erst im März 2007
Alex Gaudino feat. Crystal Waters
2009 Never Enough 20
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 2009
2012 A Love I Call My Own 18
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 2012
mit Nicola Fasano und Steve Forest
2013 Oh Mama Hey 1
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 2013
Chris Cox und DJ Frankie feat. Crystal Waters
2015 Synergy 1
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 2015
mit Sted-E und Hybrid Heights

weitere Singles

  • 1992: You Turn Me On
  • 1996: The Boy from Ipanema
  • 2000: My Love (100% feat. Crystal Waters)
  • 2001: Who Taught You How
  • 2001: Enough
  • 2001: Night in Egypt (Sunseeker feat. Crystal Waters)
  • 2004: Lies
  • 2006: Gypsy Woman 2006 (La-Da-Dee) (Sami Dee & Freddy Jones vs. Crystal Waters)
  • 2008: Dancefloor (vs. Speakerbox)
  • 2009: Gypsy Woman 2009 (Tristan Garner vs. Crystal Waters) (2 mp3-Files)
  • 2010: When People Come Together (vs. Bellani & Spada)
  • 2011: Le Bump (Yolanda Be Cool feat. Crystal Waters)
  • 2011: Say Yeah (vs. Fred Pellichero)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles In de Ghetto Alben UK US1 US2
  2. a b Gold-/Platin-Datenbanken: UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]