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Daniel Altmaier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Daniel Altmaier Tennisspieler
Daniel Altmaier
Daniel Altmaier
Daniel Altmaier bei den French Open 2022
Nation: Deutschland Deutschland
Geburtstag: 12. September 1998
(27 Jahre)
Größe: 188 cm
Gewicht: 80 kg
1. Profisaison: 2014
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Trainer: Alberto Mancini
Preisgeld: 4.814.103 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 66:111
Höchste Platzierung: 44 (5. Januar 2025)
Aktuelle Platzierung: 44
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 2R (2025)
French Open AF (2020, 2025)
Wimbledon 2R (2024)
US Open 3R (2025)
Doppel
Karrierebilanz: 5:23
Höchste Platzierung: 300 (31. Januar 2022)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 2R (2022, 2024)
French Open 1R (2022)
Wimbledon 1R (2022, 2023)
US Open 1R (2022)
Letzte Aktualisierung der Infobox:
12. Januar 2026
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Daniel Altmaier (* 12. September 1998 in Kempen) ist ein deutscher Tennisspieler.

Jugend und Junior Tour

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Daniel Altmaier begann 2004 im Alter von fünf Jahren mit dem Tennisspielen beim TuS St. Hubert in seinem Geburtsort Kempen. 2008 wurde er Deutscher Meister in der Altersklasse U10. Er durchlief in seiner Jugend einige Ausbildungsprogramme des DTB. Der Tennis- und Mentaltrainer Markus Hornig betreute Altmaier ab 2015 und wurde ab 2017 vom DTB als DTB-Honorartrainer angestellt.[1]

Der Kempener spielte nur wenige Turniere auf der ITF Junior Tour, wo er 2016 seinen einzigen Titel gewinnen konnte. Er siegte beim Allianz Kundler German Juniors in Berlin, wo schon Rainer Schüttler und Gaël Monfils in ihrer Jugend triumphierten. Zudem erreichte er in Wimbledon das Viertelfinale und erreichte damit in der Junior-Weltrangliste Rang 161. 2014 gab Altmaier mit 15 Jahren sein Debüt in der 1. Tennis-Bundesliga beim Gladbacher HTC, für den er auch 2015 spielte.

Bei der Profis Tour gelang ihm auf der ITF Future Tour eine Woche später sein erster Titel, direkt gefolgt von einem weiteren. Im Jahr 2016 gelangen ihm insgesamt drei Titel sowie zwei weitere Finalteilnahmen. Das Jahr beendete er in den Top 500. Anfang 2017 ließ er bei seiner Challengerpremiere in Bangkok aufhorchen, als er dort aus der Qualifikation startend sechs Matches in Folge gewann und erst im Halbfinale dem ehemaligen Top-10-Spieler Janko Tipsarević unterlag. Nach zwei weiteren Future-Titeln feierte Altmaier seinen Einstand in der höchsten Spielklasse, der ATP Tour, als er sich in Genf in der Qualifikation behauptete. Im Hauptfeld ließ ihm Sam Querrey schließlich keine Chance. Zwei Runden weiter bis ins Viertelfinale ging es im Juni in Antalya, wo er als Lucky Loser mit Víctor Estrella einen Top-100-Spieler sowie Marsel İlhan besiegen konnte. Im Viertelfinale unterlag er dem späteren Turniersieger Yūichi Sugita. Durch diesen Erfolg erreichte er mit Rang 210 eine neue Bestmarke in der Weltrangliste.

Bei den French Open 2020 setzte sich Altmaier in der Qualifikation in drei Runden durch und stand so erstmals im Hauptfeld eines Grand Slams. Hier setzte er sich in der zweiten Runde gegen seinen gesetzten Landsmann Jan-Lennard Struff durch. In der dritten Runde besiegte er mit 6:2, 7:6, 6:4 Matteo Berrettini und damit erstmals einen Top-10-Spieler, ehe er im Achtelfinale mit 2:6, 5:7, 2:6 dem Spanier Pablo Carreño Busta unterlag.

2021 und 2022 konnte Altmaier insgesamt sechs Mal auf der Challenger Tour siegen. Bei den French Open 2023 erreichte er, nach einem Marathon Match in der zweiten Runde gegen Jannik Sinner über insgesamt 5:26 Stunden, die dritte Runde.[2] Es war das bislang längste Grand-Slam-Match, in dem ein deutscher Spieler involviert war. In der dritten Runde musste Altmaier jedoch verletzungsbedingt das Turnier beenden. Bei den Elizabeth Moore Sarasota Open 2023 in Florida erreichte Altmaier das Finale und gewann den Titel.[3]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (7)
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 10. Juli 2021 Deutschland Braunschweig Sand Schweiz Henri Laaksonen 6:1, 6:2
2. 22. August 2021 Deutschland Lüdenscheid Sand Chile Nicolás Jarry 7:61, 4:6, 6:3
3. 28. November 2021 Mexiko Puerto Vallarta Hartplatz Chile Alejandro Tabilo 6:3, 3:6, 6:3
4. 14. Mai 2022 Deutschland Heilbronn Sand Slowakei Andrej Martin 3:6, 6:1, 6:4
5. 30. Oktober 2022 Peru Lima Sand Argentinien Tomás Martín Etcheverry 6:1, 6:74, 6:4
6. 6. November 2022 Ecuador Guayaquil Sand Argentinien Federico Coria 6:2, 6:4
7. 16. April 2023 Vereinigte Staaten Sarasota Sand Kolumbien Daniel Elahi Galán 7:61, 6:1

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren

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Turnier202020212022202320242025Karriere
Australian Open11122
French OpenAF132AFAF
Wimbledon Q211212
US Open12133
Turnier202220232024Karriere
Australian Open2122
French Open11
Wimbledon111
US Open11

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; Q1, Q2, Q3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Qualifikationsrunde; nicht ausgetragen

Einzelnachweise

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  1. Daniel Altmaier: Mit Vollgas auf die Profitour. In: dtb.de. DTB, 26. Juni 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juli 2017; abgerufen am 14. Juli 2017.
  2. Daniel Altmaier Upsets Jannik Sinner At Roland Garros | ATP Tour | Tennis. Abgerufen am 5. Januar 2026 (englisch).
  3. Daniel Altmaier vs. Martin Damm Sarasota 2023 Round of 32 | Centro de Estadísticas | ATP Tour | Tennis. Abgerufen am 5. Januar 2026 (spanisch).