Deutscher Bundesjugendring

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo des DBJR

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) ist die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Jugendverbände. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Deutschland.

Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der DBJR vertritt Belange und Forderungen der Jugendlichen gegenüber dem Parlament und der Regierung und fungiert auch als Lobby für junge Menschen in der Öffentlichkeit. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit in der internationalen Jugendpolitik mit Jugendorganisationen im Ausland.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Dach des Deutschen Bundesjugendring sind 50 verschiedene konfessionelle, ökologische, kulturelle und humanitärgeprägte Jugendverbände organisiert. Diese gliedern sich, neben den 16 Landesjugendringen, in 28 Vollmitglieder und sechs Anschlussverbände, in denen insgesamt rund sechs Millionen Jugendliche organisiert sind.

Die Jugendfeuerwehr in Aktion

Jugendverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anschlussverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Jugendarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der DBJR wird neben der Deutschen Sportjugend und dem Ring politischer Jugend durch das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK) in europäischen und internationalen Zusammenhängen vertreten. In diesem Rahmen werden zum Beispiel die UN-Jugenddelegierten zur Generalversammlung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) ausgewählt. Zusätzlich wählt der DBJR gemeinsam mit dem Umweltministerium Jugenddelegierte für die Kommission der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung (CSD).

Im Bereich der europäischen Jugendpolitik ist der DBJR als Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung und der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen engagiert.

Darüber hinaus organisiert der DBJR viele bilaterale Jugendbegegnungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in den Jugendbegegnungen mit Frankreich, Israel, Russland, der Slowakischen Republik, der Tschechischen Republik, der Ukraine sowie Polen.

Vorsitzende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorsitzenden sind Lisi Maier, die auch Bundesvorsitzende des Bundes des Deutschen Katholischen Jugend ist, und Stephan Groschwitz, der Referent für Kinder- und Jugendpolitik der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend ist.

Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stellvertretende Vorsitzende sind Immanuel Benz (Bundesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken), Julia Böhnke (Gewerkschaftsjugend im DGB), Tobias Köck (Solidaritätsjugend Deutschlands), Dominik Naab (Vorsitzender des Ring deutscher Pfadfinderverbände) und Hetav Tek (Deutsche Jugend in Europa).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]