Dorfrocker

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Dorfrocker
Die Dorfrocker (von links: Markus, Tobias und Philipp Thomann) bei der Verleihung des smago! Awards am 26. November 2014 in Berlin.
Die Dorfrocker (von links: Markus, Tobias und Philipp Thomann) bei der Verleihung des smago! Awards am 26. November 2014 in Berlin.
Allgemeine Informationen
Genre(s) Partyrock, Neue Volksmusik
Gründung 2005
Website www.dorfrocker.de
Gründungsmitglieder
Philipp Thomann
Gesang
Tobias Thomann
Markus Thomann
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Remmi Demmi
  DE 65 25.06.2010 (1 Wo.)
Alm-Alarm − Das Beste der Dorfrocker
  DE 38 02.09.2011 (1 Wo.)
Roll den roten Teppich aus
  DE 27 10.08.2012 (2 Wo.)
Dorfkind und stolz drauf!
  DE 12 31.01.2014 (3 Wo.)
Holz
  DE 4 01.05.2015 (7 Wo.)
  CH 56 26.04.2015 (1 Wo.)
Heimat.Land.Liebe.
  DE 9 26.08.2016 (5 Wo.)
  CH 52 28.08.2016 (1 Wo.)
Singles[1]
Vogelbeerbaum / Schwarz-Rot-Gold
  DE 59 29.01.2010 (3 Wo.)
Auf der Alm
  DE 60 19.08.2011 (1 Wo.)
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Die Dorfrocker (von links: Markus, Tobias und Philipp Thomann) nach ihrem Fernsehauftritt beim „Winterfest der fliegenden Stars“ in der ARD am 28. Januar 2012 in Riesa

Die Dorfrocker sind eine deutsche Musikgruppe aus dem unterfränkischen Kirchaich. Ihre Musik ist dem Bereich „Party-Rock“ zuzuordnen und enthält Stilelemente der volkstümlichen Musik, der Rockmusik, des Schlagers und der Country-Musik.[2][3] Die Dorfrocker sind (mit Stand 2. August 2016) in über 100 Fernsehshows aufgetreten, haben in über 1000 Livekonzerten im In- und Ausland gespielt und haben mehr als 138.000 Facebook-Fans.[4] [5] Die Gruppe besteht aus den drei Brüdern Tobias, Markus und Philipp Thomann, die bei Konzerten zusammen mit ihrer Liveband auftreten.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007–2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Musiker Demos mit selbst geschriebenen Songs an verschiedene Plattenfirmen versandt hatten, wurden sie von Ariola unter Vertrag genommen.[6] Am 17. März 2007 folgte der erste Fernsehauftritt in der ARD-Samstagabend-Show Frühlingsfest der Volksmusik sowie das Debütalbum Party, Mädels geile Zeit. Weiterhin trat die Gruppe als Vorband der Schürzenjäger auf deren Abschiedskonzert 2007 vor rund 60.000 Zuschauern auf.[6] Beim Grand Prix der Volksmusik 2008 belegte die Band mit dem Titel Und ab geht die Lutzzzi im Finale den vierten Platz, ihr Titel war damit der beste deutsche Beitrag. Nach einem weiteren Album 2009 folgte Anfang 2010 die Single Vogelbeerbaum/Schwarz-Rot-Gold, die der Gruppe in Deutschland die erste Notierung in den Media-Control-Charts einbrachte. Das Video zum Song Vogelbeerbaum wurde auf dem Internet-Videoportal Youtube 2.576.522 Mal geklickt (Stand: 16. Februar 2017). Das im Juni 2010 veröffentlichte Studioalbum Remmi Demmi erreichte Platz 65 der deutschen Albumcharts. Am 19. Dezember 2010 wurden Die Dorfrocker mit dem Herbert-Roth-Preis ausgezeichnet. Ihre Single Auf der Alm wurde im Sommer 2011 unter etwa 30 Bewerbern als Titelmusik für die ProSieben-Show Die Alm ausgewählt.

2012–2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens veröffentlichten die Dorfrocker am 27. Juli 2012 ihr fünftes Album mit dem Titel Roll den roten Teppich aus und stiegen damit auf Platz 27 der deutschen Albumcharts ein. Zur Single Dorfkind, die auf dem Album enthalten ist, drehten die Dorfrocker ein Musikvideo in New York, das mit 2,9 Millionen Klicks (Stand: Februar 2017) das meistgeklickte Video der Dorfrocker auf Youtube ist. Außerdem präsentierten sie das Lied im Fernsehen unter anderem im Musikantenstadl am 15. September 2012 sowie am 26. August 2012 bei Immer wieder sonntags (ARD) und im ZDF-Fernsehgarten am 23. September 2012. Für ihr Album Roll den roten Teppich aus und aufgrund ihres stetigen Erfolgs erhielten die Dorfrocker im November 2012 den Smago Award als „Beste Gruppe“.[7] In der Fernsehshow Après Ski Hits 2013 (RTL2) präsentierten die Dorfrocker ihre Single Tiefkühlpizza (Ingeborg Marie), welche am 4. Januar 2013 zum digitalen Verkauf als Download veröffentlicht wurde.[8]

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. Januar 2014 erschien das sechste Album Dorfkind und stolz drauf mit zwölf neuen Titeln, die musikalisch und textlich eine größere Breite aufweisen als die Vorgängeralben. Für dieses Album haben die Dorfrocker beispielsweise einen Country-Musik-angehauchten Song für ihren verstorbenen Großvater geschrieben (A Scheib’n abschneiden).[9] Die erste Radio-Single des Albums, So kenn i di, ein gefühlvoll-rockiger Song mit Dialekteinfärbung, schaffte es in der Deutschen Schlagerparade bei Bayern plus auf Platz 1.[10] Auch in den Radio-Schlager-Hitparaden bei WDR4, SR3, MDR1 Radio Sachsen oder Radio U1 Tirol landete der Song auf den vorderen Plätzen.

Auf dem Album ist auch die Single Dorfkind als Bonus-Track enthalten. Dieser Song erlangte seit 2012 eine immer größere Beliebtheit beim Publikum. Auf der Homepage der Dorfrocker sind beispielsweise Zuschauer in ausverkauften Hallen in den verschiedensten Bundesländern zu sehen, während sie bei Konzerten der Dorfrocker („Dorfkind“-Tour) lautstark den Refrain des Liedes singen.[11] In der ersten Woche nach Veröffentlichung stieg das Album auf Platz 12 der deutschen Albumcharts ein. Auch in den Wochen darauf hielt sich das Album in den deutschen Albumcharts. Am 26. November 2014 wurden die Dorfrocker in Berlin mit dem Smago Award als „Könige der Festzelte“ und „Selfmade-Men der Branche“ geehrt.[12]

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. Februar 2015 wurde bekannt gegeben, dass Starwatch Entertainment die Dorfrocker unter Vertrag nimmt. Am 17. April 2015 erschien das Album Holz mit 15 neuen Liedern, unter anderen Blasmusik, Die Glöcknerin von Dingolfing oder Das Fleisch ist heiß.[13] Dieses Album stieg gleich in der ersten Verkaufswoche von 0 auf Platz 4 der deutschen Albumcharts ein, was den bis dato größten Chart-Erfolg der Dorfrocker darstellt.[3] Am 26. April 2015 traten die Dorfrocker erstmals auf Mallorca im bekannten Kultlokal „Bierkönig“ auf, zum so genannten „Mallorca-Opening“.[14] Beim heimischen "Dorf Air" am 1. August 2015 in Kirchaich war u.a. Heino mit seiner Band zu Gast, der im Vorprogramm der Dorfrocker auftrat.[15]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dorfrocker spielen - mit ihrer Liveband - regelmäßig Konzerte in fast allen Regionen Deutschlands, der Schweiz und in Österreich. Vor allem der Song Dorfkind begeistert zunehmend die Massen.[16] Unter der Bezeichnung "Dorfrocker & friends" wird eine Veranstaltungsreihe gestartet, bei der die Dorfrocker zusammen mit befreundeten Künstlerkollegen in idyllischen, ländlichen Orten auftreten. Beim "Rennsteig Air" am 4. Juni 2016 waren u.a. Loona und Oli P. zu Gast. Beim "Schwarzwald Air" am 18. Juni 2016 in Baiersbronn feierten rund 3000 Zuschauer eine ausgelassene Party mit den Dorfrockern und ihren Gästen Markus Wolfahrt und Julian David.[17]

Am 19. August 2016 veröffentlichen die Dorfrocker ihr achtes Studioalbum Heimat.Land.Liebe. Einen Vorgeschmack darauf gab es bei der TV-Premiere zum neuen Album mit dem neuen Song Daumen hoch, den die Dorfrocker in der ARD-Show Immer wieder sonntags am 29. Mai 2016 präsentierten.[5] Heimat.Land.Liebe. stieg auf Platz neun der deutschen Albumcharts ein und ist somit - nach Holz - das zweite Dorfrocker-Album in Folge in den Top 10 der Charts.[18]

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem Album Heimat.Land.Liebe. wurde der Song Daumen hoch im Februar 2017 als Single – im DJ- und Radiomix – ausgekoppelt.[19] Die Dorfrocker feiern im März 2017 ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum und werden erstmals in ihrer Karriere für den bedeutendsten Musikpreis Deutschlands, den Echo, nominiert. Die Preisverleihung findet am 6. April 2017 in Berlin statt und wird am 7. April auf VOX gezeigt. [20]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

  • Party, Mädels geile Zeit (2007)
  • Jetzt geht’s richtig ab (2008)
  • Remmi Demmi (2010)
  • Alm-Alarm − Das Beste der Dorfrocker (2011)
  • Roll den roten Teppich aus (2012)
  • Dorfkind und stolz drauf! (2014)
  • Holz (2015)
  • Heimat.Land.Liebe. (2016)

Singles

  • Und ab geht die Lutzzzi (2008)
  • Vogelbeerbaum / Schwarz-Rot-Gold (2010)
  • Auf der Alm (2011)
  • Dorfkind (2012)
  • Tiefkühlpizza (Ingeborg Marie) (2013)
  • So kenn i di (2014)
  • Freibierotto (2014)
  • Unterm Sternenzelt (2014)
  • Die Glöcknerin von Dingolfing (2015)
  • Daumen hoch (2017)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • smago! Award
    • 2014: in der Kategorie „Könige der Festzelte“

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Quellen Chartplatzierungen: DE (Singles) / DE (Alben)Schweiz
  2. Simon Wagner: Ein Mix aus Partysound und Rock beim Engstinger Herbst. swp.de, 10. September 2012, abgerufen am 10. September 2012.
  3. a b Melanie Gladbach: Die Dorfrocker und ihr „Holz“ laufen heiß. schlagerplanet.de, 28. April 2015, abgerufen am 28. April 2015.
  4. Facebook-Seite der Dorfrocker. Vgl. auch ProSieben: Dorfrocker. prosieben.de, 24. April 2015, abgerufen am 28. April 2015.
  5. a b Starwatch Entertainment: Dorfrocker: „Heimat. Land. Liebe.“ erscheint im August. popschlager-aktuell.com, 30. Juli 2016, abgerufen am 2. August 2016.
  6. a b Konstantin Hofmann, Manuel Schlapka: Musik in der Provinz: Die Dorfrocker. faz.net, 25. Mai 2009, abgerufen am 30. Dezember 2010.
  7. Ariola: Dorfrocker Tiefkuehlpizza (Ingeborg Marie). myschlager.de, 7. Dezember 2012, abgerufen am 20. Dezember 2012.
  8. Tiefkuehlpizza (Ingeborg Marie) (Après-Ski-Mix). amazon.de, 7. Dezember 2012, abgerufen am 20. Dezember 2012.
  9. Dorfkind und stolz drauf! amazon.de, 17. Januar 2014, abgerufen am 7. Februar 2014.
  10. Deutsche Schlagerparade: Newcomer und Stars der Schlagerszene. br.de, 9. Februar 2014, abgerufen am 11. Februar 2014.
  11. Das neue Album „Dorfkind und stolz drauf“. dorfrocker.de, 3. Februar 2014, abgerufen am 7. Februar 2014.
  12. Andy Tichler: smago! AWARD. smago.de, 28. November 2014, abgerufen am 28. November 2014.
  13. Starwatch nimmt Dorfrocker unter Vertrag. musikmarkt.de, 20. Februar 2015, abgerufen am 28. April 2015.
  14. Kathrin Ostfeld: Videopremiere – Dorfrocker beim Ballermann-Opening am Sonntag. schlager.de, 24. April 2015, abgerufen am 28. April 2015.
  15. Stephanie Hirschvogl: Dorfrocker geben eine Open-Air-Sause in Franken. schlagerplanet.de, August 2015, abgerufen am 2. August 2016.
  16. Karin Waldhüter: Beim "Dorfkind" flippte das Publikum endgültig aus. op-marburg.de, 5. Juni 2016, abgerufen am 6. Juni 2016.
  17. Monika Braun: Dorfrocker&Friends rocken Schwarzwald Air. schwarzwaelder-bote.de, 20. Juni 2016, abgerufen am 2. August 2016.
  18. spot on news: Dorfrocker „Im kleinsten Nest gibt’s das geilste Fest“. focus.de, 31. August 2016, abgerufen am 13. September 2016.
  19. ELE/Starwatch Entertainment: Daumen hoch für die Dorfrocker. popschlager-aktuell.com, 10. Februar 2017, abgerufen am 18. März 2017.
  20. Klaus Vogt: Dorfrocker sind für den ECHO nominiert. mainpost.de, 16. März 2017, abgerufen am 18. März 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]